Leben nach dem Tod? Himmel und Hölle?

27 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo Peyton,

in dieser Frage ist man nicht auf Spekulationen angewiesen, denn die Bibel gibt zu Deinen Fragen präzise Auskünfte.

Ein Leben nach dem Tod, so wie es in vielen Religionen gelehrt wird, gibt es gem. der Bibel nicht. Über den Zustand der Toten sagt sie folgendes: "Denn die Lebenden sind sich bewusst, dass sie sterben werden; was aber die Toten betrifft, sie sind sich nicht des geringsten bewusst, auch haben sie keinen Lohn mehr, denn die Erinnerung an sie ist vergessen. Alles, was deine Hand zu tun findet, das tu mit all deiner Kraft, denn es gibt weder Wirken noch Planen, noch Erkenntnis, noch Weisheit in dem Scheọl, dem Ort, wohin du gehst. (Prediger 9:5,10)

Mit dem in diesem Text erwähnten Wort "Scheol" (oder Grab) ist kein buchstäblicher Ort gemeint, sondern vielmehr ein Zustand bzw. ein symbolischer Ort, an den alle Toten kommen; niemand ist dort bei Bewusstsein und es gibt auch keine Aktivität.

Dass der Tod ein Zustand vollständiger Bewusstlosigkeit ist, zeigen auch die 8 Berichte in der Bibel von Verstorbenen, die wieder zum Leben gekommen sind. (siehe 1. Könige 17:17-24 , 2. Könige 4:32-37 ,2. Könige 13:20, 21 ,Lukas 7:11-15 ,Lukas 8:41, 42, 49-56 ,Johannes 11:38-44,Apostelgeschichte 9:36-42 ,Apostelgeschichte 20:7-12 ). Nicht einer von diesen aus den Tod Zurückgekehrten berichtete davon, dass er sich an einem Ort der Glückseligkeit oder der Qual befand. Hätten sie das wirklich erlebt, so ist es doch ziemlich wahrscheinlich, dass sie anderen davon berichtet hätten.

Da es also kein unmittelbares Weiterleben nach dem Tod gibt, heißt das jedoch nicht, dass die Toten für immer verloren sind. Gott hat eine bestimmte Zeit vorgesehen, in der er sie wieder zum Leben zurückbringen wird. Das nennt die Bibel die "Auferstehung". Jesus Christus kündigte darüber folgendes an:"Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören und herauskommen zu einer Auferstehung des Lebens" (Johannes 5:28,29).

Für die meisten Menschen bedeutet das, dass sie hier auf Erden weiterleben können. Jeder wird dann die Chance bekommen, Gott kennenzulernen und unter seiner Regierung, dem Reich Gottes, für immer zu leben. Die Auferstandenen werden auch an der Verwirklichung des ursprünglichen Vorhabens Gottes, aus der Erde ein Paradies zu machen, beteiligt sein. Nur eine begrenzte Schar von Menschen (die Offenbarung nennt ihre genaue Zahl, nämlich 144.000) wird in den Himmel kommen, um von dort, zusammen mit Jesus Christus, für tausend Jahre zu regieren.

In Deiner Frage geht es ja auch noch um die Hölle. Die Lehre vom Höllenfeuer ist zwar in der Christenheit und auch in einigen anderen Religion weit verbreitet. Dennoch kann ich zu Deiner Beruhigung sagen, dass es gem. der Bibel eine "Hölle" im Sinne eines Ortes, an dem Menschen für immer gequält werden, nicht gibt.

Wenn also die Hölle in der Bibel nicht gelehrt wird, warum wird sie dann dennoch in vielen Kirchen als feste Glaubenslehre vertreten? Nun, das liegt z.T. daran, dass mehrere biblische Wörter fälschlicherweise mit dem Wort "Hölle" wiedergegeben werden. Es geht hauptsächlich um die beiden Wörter "Scheol" (hebräisch) und "Hades" (griechisch). Darüber heißt es in einem Nachschlagewerk:„Der hebräische Ausdruck Scheol wird von unseren Übersetzern leider im allgemeinen mit dem Wort Hölle wiedergegeben. Es wäre vielleicht besser gewesen, das hebräische Wort Scheol beizubehalten oder es jedesmal mit ‚das Grab‘ oder ‚die Grube‘ wiederzugeben. . . . In dem N[euen] T[estament] bedeutet das griechische Wort Hades ebenso wie Scheol mitunter lediglich ‚das Grab‘ . . . In diesem Sinne heißt es in Glaubensbekenntnissen über unseren Herrn: ‚Er fuhr in die Hölle‘, womit der Zustand der Toten im allgemeinen gemeint ist.“ (A Dictionary of the Bible von William Smith).

Wenn man also in einigen (vorwiegend älteren) Bibelübersetzungen auf das Wort "Hölle" stößt, dann ist in der Regel einfach das Grab gemeint. Die Stellen in der Bibel, die von einem "Feuer" in Verbindung mit der Bestrafung von Menschen sprechen, sind nicht buchstäblich, sondern symbolhaft zu verstehen und meinen damit die ewige Vernichtung, nicht die ewige Qual.

Ich hoffe, damit alle Teile Deiner Frage beantwortet zu haben, wenn ich dies hier aus Platzgründen jedoch nur in groben Zügen tun konnte.

LG Philipp

"in dieser Frage ist man nicht auf Spekulationen angewiesen, denn die Bibel gibt zu Deinen Fragen präzise Auskünfte."

Genau, weil die Bibel immer Recht hat. Es steht darin ja auch geschrieben, dass Homosexualität falsch ist. Wenn du alles glaubst, was in der Bibel steht, gibt es schwangere Jungfrauen, sprechende Schlangen und wir sind alle Inzest-Monster.

Der Fragensteller fragt ja nicht, wie in der Bibel über Himmel und Hölle gedacht wird, sondern, wie wir darüber denken. Man kann nicht wissen, was nach dem Tod kommt, man kann nur vermuten. Du tust gerade so, asl wäre eine Theorie bewiesen und deshalb müsse man nicht weiter darüber nachdenken. Das ist aber nicht der Fall. Jeder glaubt etwas anderes, und ich finde es interessant, sich darüber auszutauschen

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@Francy002

Hallo,

unser Denken hat jedoch immer eine Grundlage, egal ob wir meinen, dass es aus uns heraus kommt oder einer anderen Quelle entspringt. Wir werden z.B. durch Vorgaben unserer Eltern geprägt, bis wir die Möglichkeit eines eigenen Verstandes nutzen. Und das liegt in unserer Entscheidung.

Und wenn wir uns mit etwas nicht auseinandersetzen, jedoch uns dann ein Urteil darüber erlauben, wie über das Wort Gottes, dann dürfen wir uns nicht wundern, wenn wir selbst verurteilt werden. Doch Gott möchte, dass wir Ihn kennenlernen, wie Er wirklich ist, und uns von diesem Urteil bewahren!

Gruß Moritz

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Vielen Dank für den Stern!

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Ich glaube an die Würstchen-Theorie, die meine Schwester und ihre beste Freundin erfunden habne, sie klingt für mich am logischsten.

Denn ich glaube an Geister und an Wiedergeburt.

Die Würstchen-Theorie sagt, dass man nach dem Tod entweder loslässt oder nicht. Wenn man noch bleiben will, dann wandelt man als geist auf der Erde, bis man gehen will. Wenn man geht, wird man in einem anderen, alternativen Universum wiedergeboren. Dort kann alles anders sein, oder auch vieles gleich. Eigentlich gehen alle Erinnerungen an das frühere Leben verloren, aber manchmal scheint etwas durch, in Form von Träumen, in Form davon, dass einem etwas bekannt vorkommt...

Wenn man stirbt, dann stirbt 'nur' der menschliche Körper....

und dieser kommt in ein Grab, in eine Urne, oder wird in die Luft verstreut...

Die Seele, die bis zum irdischen Tod in dem menschlichen Körper weilte, tritt nach einer gewissen Zeit aus dem Körper aus. Jetzt kommt es darauf an, wie der Mensch während seines Lebens 'getickt' hat: Gottglaubend, Nichglaubend, Agnostisch etc. Es gibt Seelen, die zunächst mal 'verschreckt' sind, dass sie plötzlich aus dem menschlichen Körper raus mussten, weil 'ihr' Mensch z.B. einen plötzlichen, unerwarteten Tod hinter sich hatte. Sie werden erst mal verirrt als erdnahe, als erdgebundene Seelen bezeichnet, da sie sich in der Nähe der Erde aufhalten, weil sie versuchen, wieder in einen Menschen zu kommen (manchmal gelingt dies auch, siehe Schizophrenie), oder andere möchten ihren Hinterbliebenen unbedingt noch etwas mitteilen, weswegen sie noch erdgebunden bleiben...

Dann gibt es Seelen, die die meisten und wichtigsten Aufgaben, Lernprozesse gelernt haben und ihre Karmas aufgelöst haben. Sie werden, falls sie nicht freiwillig wieder inkarnieren möchten, nicht mehr wiedergeboren werden, und auf sie warten weitere Aufgaben in den jenseitigen Welten...

Dann gibt s Seelen, die noch einiges auf Erden zu erledigen haben; sie werden wieder inkarnieren (müssen), wenn sie wieder zu Gott, wieder nach Hause zurückkehren wollen...

Es gibt aber auch viele Seelen, die nicht an Gott glauben; sie werden im Jenseits auch keinen Blick auf Gott werfen können, da sie Gott nicht erkennen werden. Sie würden Gott als Fake betrachten. Diese Seelen wenden sich der negativen Seite, dem Satan zu und verweilen dann in dessen Reich, sprich Dimension, da sie Satan als wahren Gott anerkennen...

Wenn eine Seele nicht als ergebundene Seele in der dritten Dimension verweilt, gelangt sie in einen Tunnel und gelangt dann entsprechend ihres Bewusstseinsstandes in die dafür vorgesehene Dimension. Dort erwartet sie eine Menge an Räumlichkeiten (Warteraum, Ruheraum, Richterraum, etc. pp.), die sie, je nachdem, durchschreitet...

Seelen, die nicht mehr wiedergeboren werden, gelangen zuerst auf eine Parallelwelt, auf der sie den Rest der noch verbliebenen Lernprozesse durchleben und auf der sie noch z.B. ihre Wünsche und Vorlieben ausleben werden...

Seelen, die wiedergeboren werden (müssen/sollen), suchen sich, abgestimmt auf die noch zu erledigenden Aufgaben und Karmabeziehungen, ihr Umfeld aus: Die Kultur, das soziale Umfeld, die Lebenssituation, (bei freiwillig reinkarnierenden Seelen) die Eltern, ihr Geschlecht etc. pp.

Das war jetzt von mir in Kürze...

Gruß Fantho

Sag bloß, bist Du Seelenforscher? Schreib doch bitte ganz ganz laut dazu, dass das Dein persönlicher Glaube ist.

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@LolleFee

@) LolleFee

Auch ein Seelenforscher ist eine Seele und spricht aus sich selbst heraus , was es in tiefer Überzeugung weis,...ob du das nun Glauben nennen willst oder etwas anderes, ändert oder mindert nichts an der/seiner Aussage Fantho s...Es kommt allein auf dich an , wie du damit umgehen oder mit dir vereinbaren kannst oder überhaupt willst,...da ich auch keine Antwort von dir hier sehe, welchen Standpunkt du in der Hinsicht vertrittst ;)

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@LolleFee

ES IST MEINE PERSÖNLICHE TIEFE ÜBERZEUGUNG...welche auch aus einem spirituellen Wissen herrührt und für mich als sehr stimmig sich erwies....

Ich hoffe, das war jetzt laut genug ;-)

Für die anderen: Sorry, aber LolleFee hatte diesen Wunsch geäußert gehabt, dem ich ausnahmsweise nachkommen wollte...

Gruß Fantho

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@AlphaundOmega

Mit meinem Glauben muss ich halt einfach nicht hausieren gehen, geschweige denn, ihn als allgemeingültig hinstellen. Ich melde mich aber zu Wort, wenn ein Glaube mit einem Absolutheitsanspruch auf die Wahrheit präsentiert wird, und genau das tat Fantho hier. 

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@Fantho

Danke. Es ist wichtig, dass man persönliche Überzeugungen als solche kennzeichnet. Und ich weiß auch nicht, warum Du das ins Lächerliche ziehen musstest. 

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@LolleFee

Ins Lächerliche? Weil es sich nicht schickt, hier 'rumzuschreien' bzw, um, wie mit eigenen Deinen Worten aufgefordert, 'ganz ganz laut' zu argumentieren...

...was auch nicht meine Art ist...

Eine ganz einfache Frage hätte genügt ;-)

Gruß Fantho

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@LolleFee

Absolutheitsanspruch [...] und genau das tat Fantho hier. 

Das habe ich nie behauptet, oder mich in irgendeiner Weise so geäußert! Du argumentierst aufgrund Deiner eigenen Interpretatiton, oder mit einer Unterstellung...

Ich habe hier in GF betreffend dieser Thematik sehr viele'Kritiker', aber noch keiner hat mir dies unterstellt...

Liegt vermutlich auch daran, dass Du mich noch zu wenig 'kennst' ;-)

Gruß Fantho

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Ich mache mir keine Gedanken um ein Leben nach dem Tod, sondern konzentriere mich auf das Leben vor dem Tod.

Auch bekenne ich mich dazu, dass ich nicht weiß, was alles nach dem Tod geschehen könnte. Ich bezweifele auch, dass man dies jemals wissen wird.

Das ist für mich allerdings auch nicht von besonderer Bedeutung.

Ich lebe im Hier und Jetzt und was immer ich mache, wirkt sich in irgendeiner Weise auf mich und meine Umwelt aus, sei es kurz- oder langfristig.

Deshalb ist für mich die Gegenwart von größerer Bedeutung als die Zukunft und so versuche ich, ein verantwortungsbewusstes Leben zu führen, ohne dabei anderen vorsätzlich zu schaden.

Wenn sich diese Lebensführung in irgendeiner Weise positiv auf ein Leben nach dem Tod auswirken sollte, dann soll es mir recht sein. Falls es kein Leben nach dem Tod gibt, habe ich zumindest nicht zuviel Mist gebaut.

Das ist schon eine Menge Wert finde ich.

Es gibt keinen Gott, aber es gibt unsere Erzeuger die sogenannten Elohim

(Elohim heißt richtig übersetzt" Die vom Himmel gekommenen") eindeutig in der Mehrzahl, Einzahl von Elohim ist Eloah. Bei der Übersetzung aus dem Hebräischen ist daraus das Wort Gott gemacht worden, ein Wesen das Vater Sohn und heiliger Geist sein soll laut der Christlichen Kirchen.

Es gibt keine Auferstehung von den Toten sondern eine Rekonstruktion des Körpers aus dem genetischen Code initiiert von den Elohim, falls sich der Mensch vorbildlich im Sinne der 10 Gebote verhalten hat. Wenn nicht wird er nicht wiedererweckt (wiederhergestellt). 

Sollte es ein schlechter Mensch gewesen sein wird er ebenfalls wiederhergestellt um mit seinen sog. Sünden konfrontiert und bestraft zu werden. Dies geht übrigens mit anderen Worten auch aus der Urschrift der Bibel hervor, der hebräischen Version.

Es gibt das ewige Leben nur weil es  den Elohim möglich ist nach ca. 1000 Jahren einen neuen Körper aus dem genetischen Code herzustellen mit dem der wiedererweckte Mensch dann weitere 1000 Jahre leben kann, usw. bis in alle Ewigkeit.

Ich hoffe ich konnte mit meinem Wissen weiterhelfen. Wer sich dafür interessiert kann sich selber die neueste Information vom  Internet kostenlos herunterladen  www.rael.org  dort ist auch das Elektronische Buch " das Buch das die Wahrheit sagt" herunter ladbar. Gruß Lorbass

Gott ist unsere Erde Gott hat sie erschaffen... Genau so wie das Weltall & jeder andere Planet hat er erschaffen.

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