Leben ist Veränderung?

10 Antworten

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Hallo Divanikima,

es gibt im Leben Zeiten der bewussten Veränderung. Jemand plant eine neue Arbeitsstelle, einen Umzug oder gewisse Familienereignisse.

Es gibt aber auch Zeiten, in denen jemand im Grunde keine Veränderung will, dass er aber dazu gezwungen wird, sein Leben neu zu überdenken und auszurichten.

Bei Krankheit, Trennung und sonstigen Verlusten bin ich quasi gegen meinen Willen zu einer Veränderung genötigt. Hier ist dann der Wille zur Veränderung manchmal Überlebens wichtig.

Deine Frage ist also gar nicht so allgemein zu beantworten.

Danke für deine Überlegungen...

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Danke für den Stern*.

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ich glaube es gibt durchaus phasen da kann man sich auf dem was man erreicht hat ausruhen. Aber irgendwann will man ja dan wieder höhe, weiter, besser.

nichts ist beständiger wie die Veränderung.

Ich glaube sogar, dass sie ganz von alleine passiert. Aber es ist viel leichter, wenn man sich freiwillig u. bewusst darauf einlässt...

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Deine Frage, Divanikima, steht seit einigen Tagen auf meiner „Merkliste“ und ist dann immer mal mit mir „umgegangen“.

Auf deinem Profil habe ich einen Eindruck bekommen, was dich zu der Frage veranlasst haben könnte. Einschneidende Ereignisse machen uns bewusst, „dass Leben Veränderung ist“.

Auch mir hat ein Krankenhausaufenthalt – der erste meines Lebens – vor Augen geführt, dass Leben Veränderung ist. Ich bin alt und die letzte radikale Veränderung ist nicht mehr fern. -

Und entsprechend hat für mich deine zweite Frage „Wollt ihr euch verändern?“ einen tiefgreifenden Sinn.

So wie dich ein einschneidende Erfahrung dazu gebracht hat, dein Leben und deine Partnerschaft grundlegend zu überdenken - mit der Konsequenz radikaler Veränderung - , so hat – auf andere Weise - eine einschneidende körperliche Erfahrung mein tägliches Leben verändert.

Doch warum sind wir angesichts des ständigen Wandels, angesichts der täglichen Veränderungen, angesichts der Tatsache, dass Leben Veränderung ist, so träge?

Brauchen wir einen heftigen Schicksalsschlag, um die Wirklichkeit unseres Lebens zu erkennen?

Als alter Mensch und nach einigen Jahrzehnten Meditationspraxis drängt sich mir ein Gedanke auf:

Bewusstheit von der Wirklichkeit unseres Lebens – vom unablässigen Wandel – kann erst dann in uns aufscheinen, wenn wir mit der Endlichkeit dieses Lebens unseren Frieden gemacht haben.

Haben wir die unabänderliche Wirklichkeit von Sterben und Tod in uns aufgenommen, dann kann auch die Ahnung zu uns kommen, dass unser „Wahres Selbst“ aus dem Sein nicht herausfallen kann.-

Und ich weiß, da habe ich noch viel zu tun ;-)

Sehr schöne Antwort! Vielen Dank! Ja, du hast recht, unser WAHRES SELBST ist immer im SEIN geborgen.

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Es geht nicht um's Wollen.

Das Leben findet in einer Umwelt, in einem Umfeld statt und die sind nicht in Stein gemeißelt. Um in einem sich verändernden Umfeld und in einer sich verändernden Umwelt nicht unterzugehen muss auch das Leben sich verändernden.

Das Wollnashorn hat sich nicht angepasst und ein G2 Handy funktioniert nicht mehr.

Das heißt wir müssen uns verändern, ob wir wollen oder nicht, weil wir sonst untergehen?

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@Divanikima

Ja, genauso ist es. Und alle die sich mit Veränderungen schwer tun werden untergehen. Das betrifft Menschen und ihre Lebensgewohnheiten und es betrifft Industrie und Handel... eigentlich betrifft es alles.

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Menschen ändern sich nicht. Aber man geht ja dennoch mit der Zeit, lernt stets dazu und macht sich eine möglichst gute Zeit.

Ich glaube, dass wir uns andauernd verändern...oder bist du noch genauso wie vor 2 Jahren???

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@Divanikima

Ich bin teilweise sogar noch exakt so wie vor 30 Jahren. Und das ist auch gut so.

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