Leben ist langweilig und erfüllt mich 0.

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12 Antworten

Das Leben ist meistens Langeweile, Leere waere ein besseres Wort dafuer. Das fuehlen auch andere Millionen Menschen so, denn sie machen Dinge, die sie nicht wollen. Die Frage ist, was willst du? Die Antwort kommt von innen, nicht von aussen. Das Aussen presst dich in ein starres Konzept, wo die Maloche beginnt, wenn du aus der Schule kommst bis zur Bahre. Und was soll das alles? Du stellst die Sinnfrage. Warum soll ich mich so abplagen fuer Nichts und wieder Nichts, alles ist irgendwie sinnlos. Da sind auessere Zwaenge, die du dich fuegen musst. Die Eltern, Schule, Ausbildung, Maloche, etwas Ausruhen in der Rente und weg. Das scheint nicht gerade der befriediegende Lebenssinn drin zu stecken. Vielleicht macht dich das Elternsein gluecklich, du weisst nun, wofuer du dich langweilst. Aber spaetestens, wenn du 40 bist,kommt diese Sinnlosigkeit wieder und die Menschen fallen in Depression. Also dass Aussen kann dir keine Antwort geben, da ist nur Chaos, Langeweile, Sinnlosigkeit und Wahnsinn. Du siehst es selbst jeden Tag in deiner Welt. Der inneren Welt wird weniger Beachtung geschenkt, natuerlich, keiner will sich damit befassen, deshalb sind Drogen omnipraesent. Oder Ablenkung wie Fernsehen, Internet, Handy und die Freunde/Familie oder Sport etc. Dort aber gibt es sowas wie eine Leinwand, auf die alles, was Aussen passiert projeziert wird! Dort entsteht das Aussen.Ja, genau da, wo keiner hinsehen will, passiert das alles. Um jetzt das, was Innen ist, zu betrachten, bedarf es keiner Technik, du verstehst , du musst nicht meditieren oder Uebungen machen oder Astralreisen unternehmen, kannst es aber tun, nur mal so als Ueberblick, es gibt viel mehr. Nun, die Leinwand ist immer praesent und im Aussen wird darauf projeziert. Also kannst du mal das Aussen ausschliessen, indem du die Augen zumachst. Das ist alles. Du wirst dir nun deiner Gedanken, Gefuehle und Koerperwahrnehmungen gegenueber bewusster. Gut, du erkennst bewusst, da laeuft was, auch ohne die Umwelt, wie wenn du schlaefst. Nun beaoachte alles was passiert und hochkommt und lasse alles so geschehen wie es sich dort zeigt. Akzeptieren ist das Zauberwort, lasse dein Innerstes mal die erste Geige spielen ohne Ablenkung vom Aeusseren. Das ist eine andere Welt, aber sie ist da, meistens verdammt, meistens uebergangen und sie ist dein Abblild der aeusseren Welt. Subtiler, aber ein Abbild. So, ich schreibe morgen weiter, das ist ja schon sehr lang geworden und mal sehen ob ich den Text morgen fortsetze. Viel Glueck

2Fresh2G 20.10.2012, 14:46

Ein sehr schöner Text. Alle wollen sich in diesem Außen gleich geben. Man denkt jeder außer man selbst macht sich nichts aus Problemen, Unzufriedenheit, Rückwürfe usw.. Der Chef sieht fröhlich aus. Der hat eben viel mehr als ich. Die Kollegen sehen glücklich aus und versuchen die Karriereleiter hochzuklettern. Alle verstecken Alles vor Allem und wollen sich "normal" zeigen. Tja sobald man auch mal nach außen was freilässt ist das nichts als "Schwäche" und wird dem entsprechend quittiert.

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Haha - Ja, und wie ich mich da wiedererkenne. Aus vergangenen Jahren. Unendlich lange über den Sinn des Lebens nachgedacht - Was soll ich eigentlich hier? Dachte, ich müsse das Rad neu erfinden, unbedingt etwas Besonderes leisten, auch wenn es im Endeffekt sowieso keinen Zweck hat. Hab keine gänzlich befriedigende Antwort auf all meine Fragen gefunden, und "Glauben heißt nicht Wissen" (oder "... Nicht-wissen-wollen, was wahr ist"). Damit ist die Sache mit dem Glauben für mich abgehakt, das stellt mich nicht zufrieden.
Wenn man intensiv darüber nachdenkt und all die Wissenslücken nicht mit Gott füllen will, kann man eigentlich nur sagen: Mach das Beste draus, wenn du schonmal hier bist. Es ist ja kein "allgemeingültiger" Sinn vorhanden, nach dem man sich richtet, also hast du selbst die Wahl. Stell dir lieber Fragen über Moral, Recht und Unrecht, Glück usw. und setz dir da persönlich eigene Maßstäbe. Besser als ununterbrochen direkt am Kern zu kratzen, denn da kommste irgendwann sowieso nicht weiter. Frag nicht allgemein nach dem Sinn, sondern schaff dir selbst Bezüge zur Praxis. So drehste nicht völlig am Rad (vorerst, ha).

Hab mich da lang im Kreis gedreht und mich von all der "Sinnlosigkeit" runterziehen lassen, bis mein Kopf irgendwann endlich mal etwas Ruhe geben konnte in Bezug auf diesen Punkt, weil ich ja einfach nicht weiterkam. Das quält und nagt an einem, das kann man kaum beschreiben. Man erlebt es ja mehr oder weniger allein, auch wenn man seine Gedanken teilt. Trotzdem tut Austausch gut und man kann neue Erkenntnisse gewinnen. Muss ehrlich sagen: Mir fiel's am Anfang schwer, da ich mich so "reich an Gedanken" gefühlt habe, dass ich dachte, da kann nicht mehr viel anderes kommen... Ist das einigermaßen nachvollziehbar? Wie dem auch sei: Ein Ausweg aus dieser Spirale muss her. Das kann auch ruhig noch etwas dauern - Hauptsache, du bleibst gedanklich nicht zu lange stehen sondern kannst auch mal loslassen und weiterziehen. Manchmal landet man eben in einer Sackgasse und muss zähneknirschend wieder umkehren. Aber das gibt sich. Nur eben bloß keinen Stillstand akzeptieren. Manchmal auch einfach mal die Backen zusammenkneifen und sich selbst sagen, dass es so nicht weitergehen kann. Fertiggedacht hast du sowieso nie - Ist aber auch nicht schlimm. Durch eine ständige Entwicklung bleibt man aktiv.

Was tun?
Lies mal ein paar Bücher von verschiedenen Philosophen. Ruhig auch Sachen, die dich runterziehen. Man lernt ja auch - oder gerade dann - dazu, wenn's um was Negatives geht. Aber dann zum Ausgleich auch wieder Bestärkendes. Müssen auch nicht unbedingt "die großen Denker" sein, auch mal ein paar Romane. Darin sind ab und an ein paar absolut schöne Häppchen zu finden. Oder was zum Abschalten. "Strand-Lektüre", muss nicht in Richtung Hollywood-Lovestory gehen, sondern einfach was Leichtes, auf das man sich gut konzentrieren kann und das einen mal kurz von all dem Gewusel im Kopf ablenkt, vielleicht auch sogar unerwartet bereichert. Bücher sind und bleiben klasse.
Und sonst: Austausch. Oft spürt man ja, bei wem man solche Themen ansprechen kann und bei wem nicht. Zugegeben: Solche Leute scheinen extrem rar zu sein. Hab bisher nicht viele Menschen kennengelernt, die sich da groß Gedanken drüber gemacht haben (oder sie haben es verdrängt). Ist ja auch verständlich... ein bisschen kirre macht es schon. Aber wenn man schonmal drin ist, ne? Dann kann man sich auch gegenseitig bereichern, diskutieren, gegeneinander wettern, einsichtig sein, stur bleiben. Es kristallisieren sich Meinungen heraus, Haltungen, Ansichten. Und gleichzeitig kann man seine Gedanken manchmal auch einfach besser ordnen, wenn man "gezwungen" ist, sie klar zu formulieren.
Was auch noch helfen kann, ist, die Gedanken aufzuschreiben. In Form eines Buches, das du eh nicht veröffentlichen willst, die Buchstruktur aber haben willst, um überhaupt eine Struktur zu haben. Oder Essays. Oder Texte, die man nicht einordnen kann. Sätze, die deine Gedanken auf den Punkt bringen und die Zitate sein könnten. Geschichten. Was auch immer dir da liegt - Es muss ja keinem gefallen, sondern nur dir selbst helfen.

Zum Abschluss noch ein kleines Video, "haha". So fühlt man sich dann, wenn man irgendwann zu viel gedacht hat... ;-)

Schönen Abend noch
scopie

Was bedeutet Nihilismus? Daß die obersten Werte sich entwerten. Es fehlt das Ziel, es fehl die Antwort auf das »Warum«.
- Nietzsche

Hast Du Dir schon mal die Frage gestellt, ob Du Dich dafür nicht auch absichtlich entscheidest? Ob Du Dich nicht wohler, persönlich wertvoller vorkommst, wenn Du Dich in diese depressive Krübelei legst und sie überall mithinträgst? Früher war Melancholie eine Krankheit, heute würde ich sie als Luxus bezeichnen. Sie soll doch reiben und scheuern, damit man noch etwas fühlt, oder nicht? Zu überleben ist (in Deutschland) einfach geworden. Und was ist das "Mehr", das man hier erreichen soll, wo soll das hinführen? Einfach so ein vorgefertigtes Karriereleben nach Bauplan Biedermeier - könnte man ja auch gleich mit dem letzten Eintrag anfangen. Also muss was her, was einem noch Bedeutung gibt. Momentan ist das wertvollste, das du besitzt, dein Leeregefühl - was wärst Du gerade ohne dieses Gefühl?

Ich will eigentlich nicht groß von Nietzsche anfangen, aber er beschreibt gerade Deinen Zustand als Übergangsphase zur Menschwerdung, den Abwurf von Sinnhaftigkeit zugunsten des Nihilismus, in dem der Mensch erst selbstverständlich für sich werden kann. Natürlich tut das weh. Man sollte dem Menschen hier endlich Mut zu seinem Naturtrieb zugestehen - denn was da noch in Dir pocht ist wahrscheinlich ganz schön verschnürrt. (Stichwort "das lässt mein Ego nicht zu")

Es geht doch nicht darum, etwas zu erreichen, nicht darum Geld zu horten, eine riesen Familie zu gründen, nicht darum, was man anziehen will, wo und wie man lebt - und doch geht es nur darum, wenn es nötig ist, um glücklich zu werden. Das einzige Ziel, oder nicht? Dazu muss man für sich aber auch erstmal erkennen, was Glück für einen selbst bedeutet. Ich beispielsweise koste diese Phasen, wie Du sie beschreibst manchmal bis auf den Grund aus, nehm mir vier Bier mit und hock mich alleine an irgendeinen ruhigen Fleck im Freien, wo mich keiner finden kann und zerknirsche mich so lange, bis ich erschöpft bin von dem ganzen Herzflattern. Es ist ein unglaubliches Gefühl, auf dem Rückweg wieder an anderen Menschen vorbeizugehen. Annahme der Eigenart - Auskostung, egal was irgendjemand dazu sagt. Es gibt keine Sinnflut ohne Sinn!

Auf so einem Weg ist man nicht alleine. Unzählige Künstler, von Musikern über Schriftsteller zu Kabarett schaffen sich in den Städten ihre kleinen Inseln - schau Dich um, Du bist mit der Situation nicht alleine. Man kann so leben. Ich weiß nicht, ob es Dir weiterhelfen würde, aber mir macht es einiges leichter.

Wenn Du allerdings sagst: Ich will einfach nur ein ganz normales Leben wie jeder andere, ich will doch nur meinen Kopf ausschalten, dann gibt es eine genauso einfache Lösung: Sport, Sport, Sport im Freien. Einer meiner Freunde hatte über 6 Jahre unglaublich starke Depressionen, Lebensunlust und den Sinn an allen Ecken und Enden verloren. Ich konnte ihm nicht helfen, der Psychiater nicht, die Familie nicht, bis er sich gesagt hat: "Vielleicht hab ich diese Phase gebraucht, aber ich will so nicht mehr leben." Er hat sich nicht umgebracht - er hat angefangen, exzesiv Sport zu treiben und aufgehört zu trinken. Fiel ihm irgendwie nicht mal schwer. Seitdem strahlt er über beide Ohren in den Tag hinein, aber er hat seitdem keine einzige Zeile mehr zu Blatt gebracht, obwohl er davor vier richtig gute Bücher geschrieben hat. Alles, was ich damit sagen will: Dein Stoffwechsel und das Testosteron kümmern sich ganz gut um den Lebenssinn, wenn Du es zulässt.

Das hat auch der alte Knacker Aristoteles mal auf den Punkt gebracht:
Wir sind, was wir gewohnheitsmäßig jeden Tag tun. Herausragende Leistung ist keine einmalige Handlung sondern eine Gewohnheit.

Was ist Dein Leben? Ich beispielweise mag gerade solche Menschen ganz besonders, die um sich ringen. Nichts ist mir wertvoller als Austausch mit solchen Gesprächspartnern - und sie sind selten. Ein kleines bisschen ist das auch schon.

Ganz ehrlich es ist normal das du kein sinn in deinem leben hast der sinn des lebens ist gott zu dienen nur der glaube an gott wird dich glücklich machen.reichtum und alles andere macht nich glücklich.siehst du die ganzen stars die unfassbar reich sind? Die nehmen fast alle alkohol ohne ende und drogen ohne ende, warum? Die haben doch anscheinend alles aber glaub mir das macht nich glücklich, gott is derjenige der dir die innere glückseeligkeit gint im endefekt guck doch die ganzen stars an amy winehouse,michael jackson withne:-) houston und viele mehr das sind alles wracks haha:D kehre zu gott zurück die wahrheit musst du selber suchen ich will hier keinen zwingen

Responsor 20.10.2012, 22:25

Richtig, endlich mal eine Antwort, die wirklich weiterhilft. Denn wenn du versuchst, dich an Gott zu wenden, wird Er dir den Weg schon zeigen. Einen anderen Sinn gibt es nicht, alles andere ist vergänglich und vergeblich. Und wenn man an Gott glaubt, hat es rein gar nichts damit zu tun, dass man Angst vor der Ungewissheit hat, oder dass man mit dem, was man nicht ändern kann, nicht zurecht kommt. Versucht es einfach. Verlieren kann man dabei ja sowieso nichts, gewinnen aber unglaublich vieles.

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BaluDerTanzbaer 21.10.2012, 14:18

Opium füs Volk :-)

Religion ist in dieser Hinsicht nichts anderes als Alkohol und Drogen!

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Responsor 22.10.2012, 00:22
@BaluDerTanzbaer

Nein, da verwechselst du irgendetwas. :)

Alkohol und Drogen haben schlechte Nebenwirkungen. Je länger man diese konsumiert, desto schädlicher sind sie. Hast du mal mit einem richtigen Alkoholiker, oder einem Drogensüchtigen gesprochen? Bereut er seine Entscheidung, das erste mal die Droge zu sich zu nehmen? Ich meine ja.

Der Glaube an Gott ist aber in diesem Punkt eher das Gegenteil. Je länger man gläubig ist, desto besser wird dein Leben. Hast du mal mit einem richtigen Christen gesprochen? Bereut dieser seine Entscheidung, sein Leben Gott anzuvertrauen? Also ich kenne keinen.

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Ich denke diese Depressionen solltest du mit einem guten Freund , Psychater oder einer Person deines vertrauens besprechen. ich denke jeder hat mal so momente in denen alles zu viel wird und er einfach loslassen will. ich weiß das sind 08/15 antworten aber wenn man jemanden nicht kennt kann man ja nicht mehr erwarten . ich kenn ja deine Lebensgeschichte nicht. Aber wenn du dringent jemanden zu Reden brauchst kannst dich ja melden.

Ich weiß wie du dich fühlst ich bin 17 arbeite nebenbei und denke mir nur wieso tue ich das? später arbeite ich den ganzen tag komme nachhause schlafe und geh am nächsten tag wieder zur arbeit was ist das für ein Leben? Ein ewiger Kreislauf aus Trash eine beziehung ist nur temporär alles fühlt sich so sinnlos an. An manchen morgenden wach ich auf und denke mir wieso lebe ich? was hat das Leben für ein Ziel? Ein Büro Hengst? Nein sicherlich nicht!

2Fresh2G 20.10.2012, 03:44

So ähnlich!

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jeder hat seine phasen in denen nichts so gut läuft...aber DU musst wissen das es auch immer wieder besser wird....sport ist eine super tolle sache,wenn man,was auch immer man machen will,gut ausführt UNGLAUBLICH hilft...mach kampfsport..geh boxen,im verein,gönn dir was...iss leckere sachen,viel obst und gemüse...geh an sonnigen tag raus und setz dich mit nem buch an einen see oder sonst wohin

Ich gebe dir mal einen Tipp, auch wenn es sich sehr absurd anhört: Wage mal einen Blick in eine Bibel. Da findest du den Sinn.

Schreib nen Blog. Du hast dich hier und nen wenig unglücklich ausgedrückt, aber sonnst scheinnst das doch gut zu können.

2Fresh2G 20.10.2012, 03:36

Ich kann mich gut ausdrücken, aber war jetzt wild drauf losgeschrieben. Blog hmm.. aus irgendeinem Grund finde ich die Idee ansprechend.

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Wieso fühle ich mich so?

K.A.; wir steckennicht drin; vielleicht bist du als Baby vom Wickeltisch gefallen; einfach mal beim Therapeuten vorbeischauen; der analysiert dich dann für Kohle (oder Geld)

Was kann ich dagegen tun?

Donald Duck lesen ... latürnich nur von Barks oder Taliaferro, denn Don Rosa ist zu heftig ...

Erkennt ihr Ähnliches wieder?

Nein

Das leben wird immer lebenswert sein und bleiben!! Wenn man nichts draus macht, dann kann keiner etwas dafür... Man muß immer am ball bleiben denn einem wird nichts geschenkt....

ich weiss genau was du meinst man!

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