Leben im deutschen Kaiserreich

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3 Antworten

Zur Kleidung der Schüler:

Ab 1890 war der Siegeszug des “Kieler Anzuges” nicht mehr aufzuhalten. Um 1900, der Blütezeit des Marine-Looks, konnten nahezu alle Kinder im Deutschen Reich ein Exemplar dieses strapazierfähigen Kleidungsstückes ihr eigen nennen, was auch die Photographien von Schulklassen dieser Zeit sehr deutlich unterstreichen. Daraus resultiert der Fehlschluß, dass Matrosenanzug und Matrosenkleid zur Schulkleidung an deutschen Schulen gehörten. Eine Schuluniform gab es nicht, allerdings gehörte an Gymnasien und manchen Lyzeen das Tragen von Schulmützen und Hüten zur schulischen Kleiderpflicht. >

http://www.berlin-kindheitundjugend.de/raum_drei_matrosenanzug.html

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Damals gab es noch Ordnung und Disziplin, die Kinder respektierten die Lehrer und die Deutschen wurden unglaublich gut gebildet und erzogen, was uns viele weltberühmte Wissenschaftler und 1/3 aller Nobelpreise einbrachte.

Natürlich durften die Lehrer auch Kinder mit dem Rohrstock schlagen, wenn sie sich daneben benommen haben, aber ganz ehrlich, das würde auch heute einigen nicht schaden.

Nein, der Rohrstock ist keine gute lösung :-D aber dankeschön für deine antwort^^

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Aus dem Dorf meiner Großeltern ist überliefert, daß der Dorfschullehrer seinerzeit als ausgesprochene Authorität galt. Sowohl mein Großvater (Jg. 1898) als auch später mein Vater gingen bei ihm in die Schule. Es war üblich, ihn auf der Straße ehrerbietig zu grüßen. Der Mann galt etwas im Dorfe. Man kann also davon ausgehen, daß Disziplin und Benehmen in der Schule seinerzeit noch einen völlig anderen Stellenwert hatten als heute.

Ah ok, dankeschön !

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