Leben die wohlhabenden Menschen nicht unbedingt ideal?

 - (Liebe und Beziehung, Medizin, Psychologie)

9 Antworten

Nun, alleine schon über das Wort 'ideal' kann gestolpert werden, denn wohlhabende Leute finden bestimmt ihren Weg, um 'ideal' zu leben. Es ist gut, dass wir nicht alles über dieses 'ideale Leben' wissen, da laufen zum Teil Schwe1nereien, die fassungslos machen. Geld verdirbt nicht den Charakter, Geld zeigt ihn. Das ist alles. Es kann nur das rauskommen, was drin ist. Wohlhabende Leute haben ihre Mittel und Wege, um sich oft sehr widerlich auszutoben, was dem Normalbürger gar nicht möglich ist.

Ja, man sollte meinen, wer so satt und optisch 'glücklich' lebt, der müsste doch ein durch und durch angenehmer Zeitgenosse sein. Uhaaa... da kann man flink auf seiner eigenen Seife ausrutschen, das Bild kann verd@mmt täuschen, diese eisige Gefühlskälte, die hinter verschlossener Tür wohnt, hat schon sehr viele Leben zerstört. Viele Menschen existieren, aber sie leben nicht, sie kapseln sich ab, das ist ihr Selbstschutz. Würde dieser Selbstschutz abbröckeln, könnte das zu einem Gefühlschaos führen, denn dann kommt ja alles hoch, was so gekonnt unter Verschluss gehalten wurde/wird.

Aber offenes Wort = wer hatte schon die idealen Eltern? Wer hatte schon die ideale Kindheit? Man kann nur versuchen, der kommenden Generation zur Seite zu sein, um diese Spirale der Perversion zu unterbrechen.

das eine hat mit dem anderen NICHTS zu tun. Und abgesehen von Misshandlung und Missbrauch gibt es auch die sog. Wohlstandsverwahrlosung.

Ich kann mich noch gut an meinen besten Freund erinnern. Wir waren beide sechs Jahre alt. Er war ein reicher Junge und die Eltern hatten Hausangestellte. Er hatte auch ein KIndermädchen. Die Eltern hatten sehr wenig Zeit für ihn. Eines Tages ärgerte sich die Mutter über das Kindermädchen und feuerte es. Obwohl ich auch erst sechs war, werde ich nie das Heulen meines Freundes vergessen. "Cissy, Cissy, du darfst nicht gehen. Mama, lass Cissy nicht gehen."

Obwohl ich selbst ja nicht betroffen war, fand ich das Geschehen schlimm. Wir haben uns dann, als wir in die Schule kamen, aus den Augen verloren, da er eine andere Schule besuchte. Aber ich wette, dass das Trauma nicht schadlos an ihm vorbeigegangen war.

Fehlende Zuneigung und Liebe kann auch das verursachen.

Das nennt man passiver Missbrauch.

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du hast doch gerade selber Empathielosigkeit durch Reichtum beschrieben (die Idee der Austauschbarkeit von Angestellten, wenn sie einem nicht mehr passen, ohne Rücksicht auf das Wohl des Kindes)

das ist schon eine Art psychische Misshandlung

ich verstehe nicht, warum du dann abstreitest, dass Persönlichkeitsstörungen mit Reichtum gefördert werden können

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Real ist, dass Wohlhabende wie auch weniger "Geldgesegnete" durchaus vom "normalen" Verhalten abweichen können.

Geld schließt da keine Entwickung aus; gleiches gilt für Armut.

Ich kann keine Gefühle mehr aufbauen! Wieso? Fühlt jemand ähnlich? HILFE!

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