Leben die US Amerikaner sicherer als andere, da sie freien Zugriff auf hausübl. Feuerwaffen haben und somit sich gegen Einbrecher und Diebe verteidigen können?

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17 Antworten

Grundsätzlich galt es zu allen Zeiten in der Geschichte der Menschheit, dass "Wehrhaftigkeit" zu den Tugenden des Menschen zählt. Schon den Kindern wurde in allen möglichen Lebenssituationen klar gemacht, dass sie für sich selbst Verantwortung übernehmen müssen, und das bedeutet eben auch, dass sie den Mut aufbringen müssen, sich gegebenenfalls verteidigen zu können. 

Was ehedem mit der blanken Faust ausgetragen wurde, wurde bei einer zunehmenden Technisierung von Waffen dann auch auf die Beherrschung solcher Waffen ausgeweitet.

Die dazu notwendige Praktik des "Kämpfens" wurde ebenfalls zu allen Zeiten als positiver Wert dargestellt. Wie ehemals kämpfen wir auch heute um Einflusssphäre, um Kompetenzen, um Weisungsbefugnis, um Rechte, um Besitzansprüche und in vielen Fällen um die Anwendung der Regeln der Gleichbehandlung bei gleichen Ausgangsbedingungen und um Gerechtigkeit. Bedeutend ist auch der "Kampf um Anerkennung", wie der Titel des bekannten Buches von Axel Honneth lautet. Auch im Sport wird in zahlreichen Disziplinen gekämpft, nicht nur um den Sieg sondern auch um einen ehrbaren Platz in der Rangfolge.

Wir können somit festhalten, dass der Konflikt zu den konstituierenden Größen jeder menschlichen Gemeinschaft zählt und der damit oftmals einhergehende Kampf in gleicher weise.

Wenn nun in der amerikanischen Gesellschaft hausübliche Feuerwaffen zum Standardbesitz gehören, ist damit keineswegs gesagt, dass in so einer Gesellschaft mehr Tötungen von Mitmenschen erfolgen als in Gesellschaften, in denen der Waffenerwerb extremen Beschränkungen unterworfen ist. Im Gegenteil zeigen sogar sorgfältige und unvoreingenommene Untersuchungen, dass die Zahl der waffenbedingten Morde in Sozietäten mit dem freien Verkauf von Waffen deutlich niedriger ist als in solchen mit den genannten Beschränkungen. 

Dass wir die Fälle von waffenbedingten Tötungen gerade in den USA immer wieder spektakulär aufgemacht in den Medien finden, liegt lediglich an der extrem agilen Presse, die jeden Fall groß herausbringt, weil das die Gemüter stets bewegt und gut für die Auflage ist. Wenn man gelegentlich Statistiken von anderen Ländern liest, stellt man fest, dass die Zahl der Tötungen oft zehn- bis hundertfach so groß ist, doch gehört der Mord dort so zum Alltagsgeschehen, dass darüber nicht mehr im einzelnen berichtet wird.

Ich selbst bin wochenlang in den USA in einem kleinen Camper unterwegs gewesen, habe fast immer irgendwo in der Wildnis frei übernachtet und fühlte mich sehr sicher. Jeder mögliche Räuber, der mich hätte ausrauben wollen, stand unter der klaren Vorstellung, dass sich in dem Auto ein bewaffneter Mensch befindet, der ungehemmt von seiner Waffe Gebrauch machen wird, wenn er sich angegriffen fühlt. Obwohl ich nie eine Waffe hatte, war mein Gefühl der Sicherheit zweifellos ein Vorteil.

Bilanz: Ich denke, obwohl das in Deutschland eine eher anstößige Meinung ist, dass die Amerikaner als waffentragende Nation damit deutlich sicherer leben als wenn sie dies nicht täten. 

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Kommentar von GoodFella2306
01.10.2016, 08:19

" mit der klaren Vorstellung eines bewaffneten Menschen in seinem Auto der ungehemmt von seiner Waffe Gebrauch machen wird" du findest es also besser, dass man damit ständig rechnen muss dass jemand mit einer Waffe auf einen zukommt, im Unterschied zu Deutschland wo man mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon ausgehen kann, dass beide Parteien unbewaffnet sind? Da halte ich die zweite Lösung doch für weitaus angenehmer. ich wünsche mir, dass die Leute nett zueinander sind weil sie nett zueinander sind, nicht aus bloßer sorgen dass der andere mit einem bösen Vorhaben und einer Knarre in der Hand auf mich zukommt. Mag sein dass das blauäugig ist, doch seit 45 Jahren bin ich in Deutschland ganz hervorragend auf diese Art und Weise bist Leben gekommen. Unter anderem einer der Gründe, warum ich persönlich in meinem Leben wohl keinen Aufenthalt in den Vereinigten Staaten absolvieren werde. Ich möchte nicht durch an Land laufen, in dem es normal ist mit Waffen zu hantieren.

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In Österreich darf jeder der über 18 ist und keine Vorstrafen hat Schrotflinten und Repetierter kaufen. 

Es hat fasst jeder dort Scharfe Waffen daheim und es passiert auch nicht mehr als bei uns auch. 

zu denken das wenn jeder Waffen hat, Leute anfangen würden sich gegenseitig abzuballern ist eine Kindische Vorstellung und hat mit der Realität nichts zu tun. Jedoch müssen Einbrecher eher damit rechnen, dass sie bei einem Einbruchsversuch drauf gehen könnten, was schon dazu führt das sie sich die Sache zwei mal überlegen müssen. 

Ein Waffenverbot jedoch schreckt Kriminelle nicht ab trotzdem welche zu besitzen. 

siehe Deutschland 7,6 Millionen Legale Waffen und 20 Millionen  Illegale Waffen. Würde man die Illegalen Waffen auf alle Bürger verteilen hätte jeder 4. eine Illegale Schusswaffe in Deutschland und das ist schon sehr krass finde ich. 

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Kommentar von Centario
01.10.2016, 19:02

Was meinst du mit sehr krass: unterbewaffnet?

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Selbstverständlich Ja.
Sofern sich diese Waffe in den Händen verantwortungsbewusster Bürger befinden.
Die hohen Tötungsraten aus gangverseuchten Städten in diese Betrachtung mit einzubeziehen ist so unseriös als würde man die Waffen/Tötungsrate von Österreich mit Syrien vergleichen.
In Österreich ist es übrigens um einiges einfacher als in einigen US-Staaten an eine Schusswaffe zu kommen, erhöhte Zahlen bei Mord & Totschlag: Fehlanzeige.
Was viele hier in ihrer Naivität nicht begreifen ist dass Verbrecher sich nicht an Gesetze halten.
Ein Waffenverbot zu fordern an das sich letztlich nur die 'Guten' halten werden ist schlicht naiv.
Und weil es immer wieder behauptet wird, wie dumm muss man sich anstellen damit ein Einbrecher einem die Waffe abnimmt? Da haben wohl einige zu viele schlechte Filme gesehen.

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Kommentar von GoodFella2306
01.10.2016, 08:24

das hat nichts mit Dummheit zu tun, wenn einem die Waffe abgenommen wird. die typischen Fehler sind zu nahe dran stehen mit der Waffe in der Hand, zögern, überlegen ob es das jetzt wert ist einen Menschen zu töten, und so weiter und so fort. jetzt kann man natürlich sagen über so etwas denkt man doch nicht nach, doch der normale Mensch ist in einer emotionalen Ausnahmesituation vollautomatisch besuchen, all diese Entscheidungen und Überlegungen innerhalb von Sekunden zu tätigen. und währenddessen ist es durchaus möglich, jemandem eine Waffe abzunehmen. man hat zwar die Vorstellung, dass man ganz locker und cool und schnell zieht und dann auch schießt. In der Realität das Ganze aber doch anders aus.

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Kommentar von ES1956
01.10.2016, 09:57

Dein Szenario ist realitätsfern und entstammt vmtl einem schlechten Film. Genau das ist 'Dummheit'. Bei Verdacht auf Einbruch gibt es für mich nur 1 Ideallösung: Rückzug in einen sicheren Raum ( beim Waffenschrank) - Polizei rufen - Zugang sichern. Wer sich mit der Waffe aufmacht den Einbrecher zu stellen hat schon verloren, egal wie es ausgeht. Genau das ist Dummheit.

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Das ist wie die Frage nach dem Huhn und dem Ei.

Es ist schwer zu sagen, ob sie "sicherer" leben.

Sicherlich können sich im Ernstfall die "Guten" gegen die "Bösen" verteidigen.

Das Problem ist aber, wenn jeder eine Waffe hat, bedeutet das im Umkehrschluss, dass auch der "Böse" eine hat.

Ich persönlich finde ein generelles Verbot für nicht hilfreich und auch nicht als Lösung des Problems. Der Gedanke, dass ich mein Haus und Grundstück "verteidigen" darf, mit fast allen mitteln, ist auch nicht verkehrt.

Das tragen in der Öffentlichkeit sollte aber nach wie vor der Polizei vorbehalten bleiben.

Auch die Kontrollen, wer bekommt überhaupt eine Waffe, sollten verbessert werden. Eine regelmäßige Überprüfung wäre gut.

Aber ob Sie nun wirklich sicherer Leben mit mehr oder gar keinen Waffen ist meiner Meinung nach nicht zu beantworten.

Hoffe das hilft dir trotzdem.

Gruß


REK 

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Kommentar von Lestigter
30.09.2016, 11:18

Im Moment ist es aber eher so, dass wenn einer der Beiden eine Waffe hat, es dann meist der "Böse" ist und nicht umgekehrt...

Denn der muss sich nicht an Gesetze halten und bekommt im Zweifelsfall keine Waffe, weil er vor 5 Jahren mal Steuern hinterzogen hat oder  weil er mit 1,6% mit dem Fahrrad unterwegs war...

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Kommentar von Weinberg
30.09.2016, 13:04

Wenn die "Guten" keine Waffen haben, sind nur mehr die "Bösen" bewaffnet... 

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Mich befremdet die Wortschöpfung "hausübliche Feuerwaffen". Ich habe selbst Waffen im Haus, vorschriftmässig im sicheren Waffenschrank,  würde Waffen aber nie als hausüblich bezeichnen.

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Die von den Amerikanern immer propagierte Sicherheit zu Hause ist ein völliger Trugschluss, weil man so gut wie nie ständig mit einer umgeschnallten Waffe durch die Wohnung läuft. Und was machst du, wenn du dann unter der Dusche stehst und plötzlich jemand einbricht? Niemand hat eine Waffe mit unter der Dusche. Ein plötzlicher Einbruch oder Überfall hätte dann genauso zur Folge, dass man eben nicht in der Lage ist sich zu verteidigen. Hinzu kommt dass in vielen Bundesstaaten auf die Waffe in einem Tresor oder in einem abschließbaren Waffenschrank gelagert werden muss. Was macht man dann, wenn dann plötzlich ein Einbrecher in der Tür steht? Sagt man ihm dann bitte dass er einen Moment warten soll, damit man die Waffe aus dem Schrank holen kann? Diese Argumentation ist beliebt bei den Amerikanern, weil sie gerne rechtfertigen möchten dass Sie Waffen haben wollen. In Wirklichkeit sind sie aber eigentlich nur Waffennarren

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Kommentar von Lestigter
30.09.2016, 11:31

Niemand hat eine Waffe mit unter der Dusche.

Na ja, "Niemand" würde Ich so nicht sagen..

http://oi27.tinypic.com/20rl6y9.jpg

http://farm4.static.flickr.com/3312/3616420419_4ab3142193_o.jpg

http://www.prepper-resources.com/wp-content/uploads/2014/01/Shower-Gun-Box-7.jpg

Wer die Geschichte der USA nicht versteht und Ihr daraus erwachsenes Recht auf das besitzen und führen von Waffen, sollte besser nicht antworten.

In Gegenden, in denen die Polizei 30 Minuten und länger braucht. um dorthin zu kommen, ist eine eigene Waffe und die "Castle  Doctrin" das einzige, was  im Notfall zählt..

Und das best Argument gegen einen Waffengegner:

Die, die am meisten!! gegen Waffenbesitz wettern sind die ersten, die bei einer gefährlichen Situation am Telefon hängen und nach einer Person mit einer Waffe rufen..

Auf die falschen Zeilen wegen dem einlagern (wenn man Zuhause ist , muss man gar nichts "einlagern", da kann man die neben das Bett oder die Couch legen) weise Ich nur auf folgendes hin:

https://www.youtube.com/watch?v=BQHWTfFV3Vc

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Kommentar von Kronos007
30.09.2016, 16:13

Ich weiß ja nicht, wie genau dein Lebensalltag so aussieht, aber ich persönlich stehe nur einen sehr kleinen Teil des Tages unter der Dusche ;)
Es gibt auch unzählige sichere Aufbewahrungsmöglichkeiten, die sich innerhalb von Sekundenbruchteilen öffnen lassen (z.B. mit einem Fingerabdruck-System).
Desweiteren gibt es in den USA keine Pflicht alle Schusswaffen in einem Safe aufzubewahren, weswegen diese auch ganz einfach versteckt aufbewahrt werden können und somit man wenn es nötig ist schnell drauf zugreifen kann. Es gibt auch spezielle Möbel-Stücke, die dies ermöglichen: https://tacticalwalls.com/product-category/shelves/

Es ist außerdem in den meisten Staaten in den USA erlaubt auch eine Waffe zur Selbstverteidigung mitzuführen, nachdem man einen Waffenschein erworben hat. Daher gibt es auch unzählige Taschenpistolen, die man problemlos in der Hosentasche aufbewahren kann, weswegen man die genauso einfach mitnehmen kann wie ein Smartphone.

Somit haben tatsächlich viele Amerikaner immer eine Waffe zur Selbstverteidigung in Griffnähe, weswegen deine Einwände etwas realitätsfern sind.

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Kommentar von GoodFella2306
01.10.2016, 08:35

wer die Regeln der allgemeinen Netiquette im Internet nicht versteht und das daraus erwachsene Zusammenspiel zwischen Personen und dem gesitteten Führen einer Diskussion, der sollte besser nicht antworten. mir ist die Historie der USA durchaus bekannt und die Geschichte des zweiten Verfassungszusatzes ebenfalls, insofern finde ich es einfach nur billig, jemandem sofort in der ersten Antwort einer Unterhaltung jedwede Kompetenz abzusprechen. Ich bleibe bei der Aussage, dass man nach wie vor die Waffe doch in relativer Griffreichweite haben müsste um einen eventuellen Einbruch oder Überfall abwehren zu können. Und dann stellt sich die Frage, ob man in wirklich jeder Situation die Waffe dabei hat. Sitze ich auf dem Klo, habe ich die Waffe dabei? Stehe ich unter Dusche, habe ich die Waffe dabei? Gehe ich in den Keller um eine Flasche Bier hoch zu holen, habe ich die Waffe dabei? Es kann mir keiner erzählen, dass er ständig mit einem tiefgeschnallten Colt durch die Gegend rennt. Die Inhalte des zweiten Verfassungszusatzes stammen aus einer Zeit, in der die Gesamtlage noch sehr unsicher war und die amerikanische Verfassung noch sehr jung. in Zeiten eines Bürgerkrieges sowie einer noch nicht existenten Polizei Infrastruktur war es sicherlich vonnöten, sich in jeder Situation verteidigen zu können. Das ist aber in den meisten Fällen, gerade in Großstädten und industrialisierten Bereichen, heutzutage eigentlich nicht mehr vonnöten . zudem war die Waffen Situation damals eine völlig andere. Zu der Zeit, als der zweite Verfassungszusatz geschrieben wurde, wurde noch mit Musketen und Zündplättchen Pistole geschossen. Damals gab es noch nicht an jeder Ecke halbautomatische Feuerwaffen zu kaufen. aber was rede ich. verrückterweise sind in jedem Land in den letzten 50 60 Jahren, in dem der Waffenbesitz rigoros eingeschränkt wurde, die Unfälle mit Waffen sowie Massaker drastisch zurückgegangen. Es ist eindeutig eine Korrelation nachweisbar. Die einzigen, die sich dagegen wehren, sind die Amerikaner mit dem Hinweis auf ihr verbrieftes Recht. wenn sie wenigstens zugeben würden, dass sie einfach geil sind auffassen, würde das glaube ich niemand wirklich so wie Gott finden. Aber diese ständigen Argumentationen von wegen Sicherheit, Familie beschützen, oder den eigenen Grund und Boden sichern ist einfach nur lächerlich. zudem stellt sich mir die Frage, in welcher Gesellschaft man leben muss dass man ständig damit rechnen muss, dass jemand mit einer Waffe auf mein Grundstück kommt.

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Kommentar von GoodFella2306
01.10.2016, 08:37

bigott, nicht wie Gott (Spracherkennung)

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Kommentar von GoodFella2306
01.10.2016, 23:11

nun ja, wir können noch ewig darüber diskutieren, aber im Endeffekt wird es in Deutschland auch auf lange Sicht nicht so sein, dass hier für jeden Waffen frei verfügbar sein werden, und das ist gut so

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Da gibt es viele verschiedene Gesichtspunkte Nur einer: unterscheide zwischen Stadt und Land!

Land: schwacher Staat (Polizei usw) man glaubt auf sich selber angewiesen zu sein, eigener Schutz

Grossstadt: Polizei allgegenwärtig, Waffenbesitzer : Gefahr

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Hallo,

nein!

Niemand lebt sicher in einer Gesellschaft, in der sich grundsätzlich jeder bewaffnen kann. Denn die Waffe selbst schafft keine Sicherheit - im Gegenteil, sie erzeugt eine Bedrohung für andere.

Die Sorge vor der Bedrohung soll andere abhalten zur Bedrohung zu werden. Das Ergebnis ist auf allen Seiten Angst und Misstrauen. Ein Mensch kann aber nur gesund leben, wenn er in seiner Existenz gesichert ist. Angst vor dem Anderen macht deutlich, dass die Existenz bedroht ist.

Die Waffe schafft ein trügerisches Gefühl von Sicherheit. Trügerisch deshalb, weil sie suggeriert, man könne etwas gegen die Bedrohung tun. Man erlebt sich nicht als hilflos.

Vergessen wird dabei, dass nur der sich wirklich durch eine Waffe schützen kann, der sie auch gebrauchen wird. Die Bedrohung des anderen muss glaubwürdig sein, um abschreckend zu wirken.

Das heißt, Menschen, die Angst haben und friedlich wie Lämmer sind, gewinnen durch die Waffe nichts. Menschen, die von der Waffe profitieren, sind die vor denen man sich schützen muss.

Ein Leben ohne Waffen ist eindeutig sicherer und friedlicher als ein Leben mit Waffen.

Alles Gute!

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Kommentar von Lestigter
30.09.2016, 11:34

Seltsam - Wenn ich auf dem Balkon sitze im Sommer und meine Waffen nach dem Schießstandbesuch reinige, dann halte Ich meist mit den Nachbar eher ein Schwänzchen, statt dass diese  davon rennen, weil sie sehen, was Ich da mache...

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Das möchte ich bezweifeln.

Jeden Tag sterben in Amerika 7 Kinder/Jugendliche durch Schusswaffen. Die meisten davon in den eigenen vier Wänden. Gar nicht einmal so selten, weil sie von anderen Familienangehörigen für Einbrecher gehalten werden. Oft auch, weil sie die Waffen finden, damit herum spielen und dann sich oder ein anderes Kind unabsichtlich erschießen.

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Kommentar von oxBellaox
30.09.2016, 10:02

na absichern ist ja wohl zwingend erforderlich.

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Kommentar von sepki
30.09.2016, 10:21

Natürlich ist das Absichern erforderlich.

Aber da quasi jeder an eine Waffe kommt und auch Kinder schon an den Schießstand gehen, ist der Umgang sehr salopp.

Also nicht verwunderlich, dass viele Unfälle passieren können.

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Kommentar von Kronos007
30.09.2016, 15:56

Von den täglichen 7 Kindern und Jugendlichen sind tatsächlich über 80% 17 Jahre oder älter. Es handelt es sich dabei in der Regel um Gangmitglieder, die sich in sozialen Problemvierteln vieler Großstädte (Chicago, Washington DC, Baltimore, etc.) im Kampf um Einfluss im Drogenhandel gegenseitig über den Haufen schießen.
Das hat erstmal recht wenig mit den von dir beschriebenen Szenarien zutun. 

2010 sind z.B. genau 36 Kinder unter 10 Jahren durch Schusswaffen gestorben. Davon ist sicherlich jeder Fall tragisch, dennoch sind dies im Vergleich zu vielen anderen Todesursachen relativ wenige Fälle (z.B. sind in dem Jahr 923 Kinder in der Altersgruppe bei Verkehrsunfällen gestorben, 609 erstickt und 262 bei Bränden gestorben).

Bei dem Großteil der 36 Fälle befand sich die Waffe dabei in der Hand eines Erwachsenen. Somit ist der Fall: "Kind findet Waffe beim Spielen und erschießt damit sein Geschwisterkind" oder ähnliches tatsächlich sehr selten. 
Nur wird eben jeder dieser Fälle auch in Deutschland medial groß ausgebreitet. Dies ist z.B. bei den 2-3 Kindern unter 10 Jahren die täglich bei Verkehrsunfällen in den USA sterben komplett anders.

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Kommentar von GoodFella2306
01.10.2016, 08:43

du versuchst zu relativieren, indem du höhere Zahlen bei anderen Unfällen nennst. Hast du denn auch eine Zahl parat, wie viele Überfälle im vergangenen Jahr in den Vereinigten Staaten durch den Einsatz privater Waffen vereitelt wurden? Davon abgesehen ist glaube ich jedes einzelne durch Waffengewalt getötete Kind ein Kind zu viel. da interessiert es mich nicht, ob es nur nur drei sind oder nur fünf oder nur zwanzig . das Meer Kinder durch Brände gestorben sind, macht die Anzahl der getöteten Kinder durch Waffen nicht besser.

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Definitives Nein ... Gäbe es dort keine Waffen, wäre es halt auch für Einbrecher pp wesentlich schwerer überhaupt zu agieren. Möglich ist alles, aber ein Waffenverbot verhindert schon einmal (Großteils), dass überhaupt Waffen im Spiel sind.
Mit einer Waffe ist man halt schnell tot. Wenn du (und die Einbrecher) ein Messer oder einen Knüppel verwenden ist die Wahrscheinlichkeit, dass jemand überlebt, wesentlich höher.
Davon abgesehen sinkt die Hemmschwelle bei Problemen - wenn du wen nicht magst oder mal kurz absoluten Hass auf den Anderen entwickelst - was garantiert oft passiert - geht man halt mal kurz rüber zum Nachbarn und pustet ihm das Gehirn weg. Ohne Waffe ist das wesentlich schwieriger etwas zu tun was beim Anderen zum Tode führt.

Kriege dasselbe Thema - würden die Länder heute noch mit Schwertern und wasauchimmer aufeinander losgehen - gäbe es 1. wesentlich weniger Kriege und in diesen wesentlich weniger Tote.
In der Steinzeit sind pro Krieg 20 Leute gestorben, im Mittelalter 20000 und heute sind es ein paar 100000 je nachdem. 95% davon übrigens Zivilopfer. Allein in Syrien sind "geschätzt" rund 80000 Menschen gestorben. Hätten Menschen keine Waffen weil keine produziert werden, könnte einen auch niemand erschießen.

Je mehr Waffen im Spiel sind desto mehr Opfer fordert ein Krieg. Das kann man auch im "kleinen" für Staaten so hinnehmen. Psychologisch gesehen ist es auch wesentlich einfacher auf einen Knopf zu drücken um Leute zu töten oder einen Abzug - als hinzugehen und ihn niederzuknüppeln.

Und um auf das Private zurückzukommen weil - Kriege betreffen uns ja eh nie und so ... (...) - mit einer Waffe im Haus steigt einfach die Wahrscheinlichkeit daran zu sterben.

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Kommentar von Lestigter
30.09.2016, 11:14

Definitives Nein ... Gäbe es dort keine Waffen, wäre es halt auch für Einbrecher pp wesentlich schwerer überhaupt zu agieren

Vorausgesetzte die Einbrecher wären so fair und würden sich auch ans Waffenverbot halten und keine haben und auch nicht mit ihren Schraubenzieher zustechen, also diese als Waffe benutzen..

Zu den weiteren negativen Unterstellungen bez. Waffenbesitzer:

Warum "pusten" in der Schweiz nicht mehr Leute Ihren Nachbarn einfach den Kopf weg? - Fast in jedem Haushalt ist ein Gewehr?

Warum passiert das nicht auch in Tschechien, wo die Leute auch Waffen besitzen dürfen und das auch tun (sogar dabeihaben, nicht nur Zuhause?)

Warum herrscht nicht Mord und Totschlag in Österreich, wo man auch ab 18 seine scharfen Waffen haben kann?

Wissen diese Länder denn nichts von diesen "Mordtheorien" oder ist es ganz einfach so, dass diese Szenarien Unsinn sind?


Zusammnegefasst und global gesehen - NAIV!

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Kommentar von ES1956
30.09.2016, 11:33

Schon die Prämisse "gäbe es ..... keine Waffen" ist ähnlich zu sehen wie " wären alle Menschen gut": Realitätsfern.

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Kommentar von DocCyanide
30.09.2016, 11:55

Fakt ist - je mehr Waffen in einem Land sind desto mehr Tote gibt es deswegen. Je mehr Autos desto mehr Verkehrsunfälle. Das ist nicht naiv das ist Wahrscheinlichkeitsrechnung.

Nein, das ist Schwachsinn.

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Kommentar von ES1956
30.09.2016, 12:08

Dein Problem ist dass du nicht weiterdenkst. 0 Autos = 0 Unfälle ist Kindergartendenken. Die Unfälle werden nur auf Radfahrer, Fußgänger, Roller, Busse, usw... umgelenkt.

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Hausübliche Feuerwaffen sind Gummibänder die man zum flitschen benutzt. Alle andere Feuerwaffen haben in einem Haushalt nichts verloren.

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Kommentar von DocCyanide
30.09.2016, 11:56

Ach ja? Weil du das sagst? Gott sei Dank haben Gutmenschen wie Du nichts zu melden.

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Kommentar von DocCyanide
30.09.2016, 15:46

Nein, das ist die Bezeichnung für Gutmenschen! Es grüßt der Erwachsene Legalwaffenbesitzer

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Kommentar von Kronos007
30.09.2016, 16:14

Wenn du das so siehst, dann kauf dir einfach keine. Warum musst du aber die Entscheidung für alle anderen Menschen mit treffen wollen?

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was bitte sind "hausübliche" feuerwaffen?

und - nein. wer einmal abgeknallt wurde, kann nur ganz schwer zurückschiessen...

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Nein, allein schon daher, dass auch jeder Dieb oder Einbrecher sehr keicht an eine Waffe kommt und daher auch bewaffnet sein kann.

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Kommentar von DocCyanide
30.09.2016, 11:58

Das kann er auch hier zu Lande, denn Kriminelle interessieren sich nicht für Waffengesetze.

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Ich denke nicht. Denn die Wahrscheinlichkeit, dass ein Einbrecher dich verletzt oder sogar töten ist grösser, wenn du bewaffnet bist.

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Kommentar von ES1956
30.09.2016, 09:46

Kannst du diese Behauptung belegen?

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Kommentar von sepki
30.09.2016, 10:25

@ES oft soll die Waffe nur einschüchtern, eine Bedrohung darstellen.

Hat der Gegenüber nun auch eine Waffe, kommt sogar der Einbrecher in die Situation, dass er sich schützen muss. Der tatsächliche Schuss wird umso wahrscheinlicher.

Das ist eine menschliche Reaktion, dafür braucht man nichtmal eine Studie.

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Kommentar von DocCyanide
30.09.2016, 11:58

Wenn ein Einbrecher in meinem Haus ist, mache ich von meiner Schusswaffe Gebrauch. Drohen ist Schwachsinn.

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sie haben ja auch nicht weniger Straftaten, weil sie die Todesstrafe praktizieren ...

wäre aber sicher ne Überlegung wert aufgrund der steigenden Kriminalität


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Kommentar von Velodogs
30.09.2016, 13:23

....aufgrund der steigenden Kriminalität

Die allgemeine Krinminalität in den USA steigt nicht, sondern sie fällt seit Jahren kontinuierlich. Leicht zu ergoogeln.....

Und das, obwohl die normalen, durchschnittlichen US-Amerikaner jedes Jahr zig-hunderttausende Waffen neu hinzukaufen.

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Kommentar von ES1956
05.10.2016, 09:45

Auch in D steigt die Kriminalitätsrate nicht signifikant. Das ist leicht zu googeln.

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Wo ist der Schutz vor Einbrechern?

Der Einbrecher weiss das er kommt, du aber nicht!

Wenn er damit rechnet das du bewaffnet bist und dich ihm bewaffnet entgegenstellst.

Damit wird er sich bewaffnen und er weiss das er kommt.......

Bist du jetzt besser geschützt?

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Kommentar von Lestigter
30.09.2016, 11:37

JA- Weil die Einbrecher mit Schraubendrehern und Messern schon mal nicht kommen werden, wenn sie wissen, dass der Eigentümer eine Schussswaffe hat. - Nach dem Motto:

"Komm niemals mit einem Messer zu einer Schiesserei" 

Dein Szenario beschreibt keine "Einbruch", sondern einen "Überfall", der Unterschied ist schon klar, oder?

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Kommentar von Velodogs
30.09.2016, 13:06

Damit wird er sich bewaffnen und er weiss das er kommt.......

Nö....., sondern er sucht sich einfach ein Ziel, wo der Einbruch mit weniger Risiko für ihn verbunden ist.

Wenn jemand irgendwo einbricht wo er mit bewaffneter Gegenwehr rechnen muß sinkt für ihn das Risiko, verletzt oder getötet zu werden nicht damit, daß er ebenfalls eine Waffe hat.

Dazu müßte er schon vorsorgllich alle Bewohner töten.

Einem Einbrecher geht es aber nicht darum, Leute zu töten oder mit möglichst viel Gewalt vorzugehen sondern schlicht darum, möglichst einfach und ohne großes Risiko an  verwertbares Diebesgut zu kommen.

Eine angebliche " Aufrüstung " ist daher nicht logisch und auch nirgendwo zu beobachten.

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Nein,dass Gegenteil ist der Fall.Einerseits wird die Selbstjustiz gefördert,andererseits weiss jeder Einbrecher was ihn erwarten kann und rüstet selbst auf.

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