Leben als verbotener Künstler/Band in der DDR?

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1 Antwort

Hallo,

als Musiker in der DDR brauchte man eine sogenannte Spielerlaubnis. https://de.wikipedia.org/wiki/Spielerlaubnis

Ohne die, durfte man keine Auftritte bestreiten. Wenn man mal etwas zu kritisches getan hat, konnte einem die Erlaubnis entzogen werden.

Ohne Spielerlaubnis keine Auftritte, ohne Auftritte keine Gage. Das beeinträchtigt das Leben dann schon.

Ein gutes Beispiel ist die DDR-Metal-Band Macbeth, Wikipedia weiß dazu:
Die Band spielte viele Konzerte, unter anderem im Herbst 1986 im Erfurter Stadtgarten. Bei diesem Konzert wurde der Band von der Polizei verboten, eine Zugabe zu spielen. Nach dem Konzert kam es zu Ausschreitungen. Die Band erhielt Spielverbot, dem Tour-LKW wurde die Zulassung entzogen und der Mietvertrag für den Probenraum gekündigt. Der Schlagzeuger Frank „Fips Ascon“ Fiebach wechselte zur Band Blitzz, der Bassist stellte einen Ausreiseantrag und der Gitarrist Michael Werner wurde zur Armee eingezogen.

Da ich die Musiker von denen die Rede ist sehr gut kenne, kann ich dir sagen - das das beeinflußt das Leben durchaus.

https://de.wikipedia.org/wiki/Macbeth_(deutsche_Band)

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