Leasing vs. Gebrauchtwagen Kostenaufstellung ergibt fast Gleichstand, was sagt ihr?

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6 Antworten

Abgesehen davon, dass du die Werkstattkosten ein wenig zu niedrig ansetzt (der Citigo muss 1x Jahr bzw. nach 15.000km in die Werkstatt!), solltest du vor allem auf dein Bauchgefühl hören. Bei Sixt kannst du die Inspektionen als monatliche "Flatrate" bekommen, daran kannst du dich für die ungefähren jährlichen Kosten orientieren - und das am besten gleich mitbestellen. Denn auch wenn das ein wenig teurer wird, wird die Kalkulation für dich damit etwas günstiger! Und hast du schon mal an Angebot bei einem Skoda-Händler (oder für die baugleichen Modelle VW up und Seat Mii) geholt? Da bekommst du die Versicherung für 19,90 Euro im Monat, das kann durchaus auch eine höhere Leasingrate ausgleichen. Und: der Händler vor Ort schaut vermutlich am Ende der Laufzeit etwas entspannter auf Kratzer und Dellen, weil er dich langfristig als Kunde halten möchte. Sixt schickt einfach einen Gutachter, der alle nicht vertragsgemäßen Schäden notiert und die werden dir dann berechnet - ein am Anfang in beiden Fällen nicht zu kalkulierender Faktor beim Leasing! Beim gekauften Gebrauchtwagen ist es egal, wie du damit umgehst, denn es ist schließlich dein Eigentum. Wie du aber schon selbst feststellst: bei einem Neuwagen wirst du mehr Zuverlässigkeit haben, als bei einem Gebrauchtwagen.

Meine persönliche Empfehlung: wenn du schon voll im Berufsleben stehst und alle 3-4 Jahre Lust auf ein neues Auto hast, dann ist Leasing sinnvoll. Als Student, der meistens mit jedem Euro rechnen muss, ist der Kauf eines Gebrauchtwagens vermutlich besser (wenn du mal kein Geld übrig hast, dann lässt du den einfach stehen, beim Leasing laufen dann die Raten weiter). Und wenn das Geld mal ganz besonders knapp ist, kannst du den Gebrauchten einfach verkaufen, aus einem Leasingvertrag kommst du so leicht nicht raus.

Und zu guter letzt: Wer bürgt für dich? Als Student ohne Einkommen bzw. mit geringem Einkommen wirst du keinen Leasingvertrag bekommen.

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Nene, das passt nicht.

200 Euro Werkstattkosten + Erstazteile pro Jahr ist zu wenig, alleine eine der Inspektionen dürfte deutlich mehr kosten. Dazu kommen dann noch Verschleißteile und allgemeine Unterhaltskosten (z.B. Reifen, Bremsen, Wischergummis, Waschanlage, Glühbirnen, usw.)

Dann kommt zu der Schlussrate auch noch mit ziemlicher Sicherheit ein Wertausgleich, wo jeder Kratzer, jede Schramme, jeder Fleck im Innenraum aufgerechnet wird.

Und dann hast du am Ende immer noch kein Auto...

Vergiss das Leasing als Privatperson

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Hab nochmal kontrolliert und verglichen wegen Versicherung bei dem Corsa, das macht jetzt mehr Sinn mit ca. 600 Euro im Jahr. Also ist jetzt natürlich klar dass das einiges günstiger wird und warum sich Leasing da nicht lohnt. Um aber nochmal auf franneck einzugehen, es wird nicht jeder Kratzer und jede Schramme berechnet, hab da einige Erfahrungsberichte gelesen dass das absolut nicht übertrieben wird und kleinere Schäden nach drei bis vier Jahren völlig normal sind und auch nicht ausgeglichen werden müssen. Wie das bei einzelnen Autohäusern aussieht weiß ich aber natürlich nicht.

Allen Antwortern besten Dank an dieser Stelle für die Anmerkungen und Tipps!

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Irgendwie rechnest du meiner Meinung nach mit zu wenig Kosten. Bei Werkstatt kannst du mal dazu geben, ebenso neue Reifen, Vignette, etc. Sprit würde ich auch mehr rechnen.

Ich würde definitiv kaufen und nicht leasen - Leasing zahlt sich für Privatpersonen selten aus. Den Opel würde ich nicht nehmen - so ein Altes Auto so teuer versichern? Wozu? Hauftpflicht reicht. Ich hab Vollkasko auf ein besseres Auto und zahle keine 150€ im Monat.

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Kommentar von zonkie
30.07.2015, 14:25

Die Versicherung des Corsa´s scheint mir wirkich absurd teuer. Wir haben einen Firmenwagen etwa für die Summe im Jahr versichert für den bekommt man aber einige Cora´s ^^

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Kommentar von Ferdinand7
30.07.2015, 14:29

Danke für die schnelle Antwort, den Einwand betreffs des Sprits kann ich nachvollziehen, das kann gut sein, ändert aber aufgrund der Verbrauchswerte ja nicht unbedingt was am Vergleich. Ebenso mit der teuren Versicherung für den Opel, allerdings ist das schon nur die Grundversicherung ohne Kasko... kein Plan warum das so teuer wird. Das Auto hab ich ja erstmal nur als Beispiel genommen.

Was ich nicht verstehe ist, warum immer gesagt wird dass Leasing sich für Privatpersonen nicht lohnt? Angesichts der Kostenaufstellung, die sich ja auch mit deinen Änderungen sich nicht groß zu Gunsten des Kaufes schieben würde, sieht man doch dass man am Ende die gleichen Kosten hat. Ebenfalls habe ich von vielen Leasingnehmern (auch privat) gelesen, die sehr zufrieden waren mit dem Angebot. Was sind denn deiner Meinung nach die Gründe dass es sich nicht lohnt?

Ich guck mal noch woanders wegen der Corsa Versicherung, kein Plan was da schief gelaufen ist.

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Dein aufgeführtes Sixt-Angebot kann so nicht ganz stimmen. 158,49 x 42 = 6.656,58 + 357,- Schlussrate = 7.013,58 Euro. Ich denke mal die Schlussrate ist falsch. Sixt ist zwar günstige aber so günstig dann wieder auch nicht. Leasing ist allgemein die teuerste Art einer Autofinanzierung. Abgerechnet wird nämlich am Ende der Laufzeit.

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Hey lieber Ferdinand7,

dein Vergleich hinkt leider: bei der Leasingvariante hast du nach Ablauf der 42 Monate kein Fahrzeug mehr, um weiterhin Auto zu fahren, da ja nur gemietet/geleast! :-((

Bei der Variante 2 gehört dir das Auto nach Ablauf der 42 Monate Finanzierung und du kannst wenigstens noch bis zum nächsten TÜV weiterhin mit dem Auto fahren!!! ;-))

Gruß siola55

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