Leasing-Rückzahlung nicht bezahlbar mit Arbeitslosengeld

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6 Antworten

Wenn er den "Restwert" nicht zahlen kann, geht das Farzeug wieder an den Verkäufer. Die noch ausstehenden Leasing-Raten müssen trotde noch bezahlt werden. Das Fahrzeug gehört ihm ja gar nicht. Also kann er es auch nicht zu einm "vernünftigen Preis" verkaufen.

Ich würde mal die vorzeitige Rückgabe ausloten. Dann spart er wenigstens die Raten bis März. Das wird das Problem zwar nicht lösen, aber vielleicht zu weniger Schulden führen. Muß halt spitz gerechnet werden.

Leasingvertrag an jmd anderes überschreiben, ist aber eher schwierig, jmd zu finden. Noch einmal mit dem Verkäufer reden, den aktuellen Wert bestimmen, schauen wie hoch die Zahlungen noch sind und dann etwas verhandeln. Oder auch den Wagen zum Verkauf anbieten, aber einen gewissen Betrag wird dein Vater wohl noch zahlen müssen. Mit der Leasingbank Ratenzahlung vereinbaren, wenn das Auto verkauft ist. Ansonsten bleibt halt nur die eidesstadtliche Erklärung, aber das sollt der letzte Wegsein.

Dass er das Auto abgegeben muss steht außer Frage. Wir waren schon beim Autohaus. Er muss wie gesagt 4000 € zahlen, die er nicht hat. Mit Arbeitslosengeld kann er auch max. 20 € montalich zurück zahlen. Was passiert dann? Was ist mit eidsestattlicher Erklärung gemeint? Ich möchte nicht, dass er wegen der 4000 € in Privatinsolvenz oder ähnliches muss.

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@JanePorter

20 € sind, denk ich, zu wenig. Dein Vater muss seine Situation schildern und nach Möglichkeiten fragen. Ein Entgegenkommen ist meist gegeben, wenn die Bank erkennt, dass sonst die Restsumme eh nicht zu holen ist. Es gibt in jedem Ort aber auch die Möglichkeit, kostenlos einen Schuldnerberater aufzusuchen, der helfen kann. Diese sitzen im Amt für Familie und Soziales.

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Wenn Dein Vater sie Leasingraten oder den Restkaufwert nicht aufbringen kann, ist das Auto zum Vertragsende weg. Die Leasinggesellschaften sind da ziemlich kompromisslos und ziehen das Auto ein. Es wird dann verkauft und der Erlös gegen den Restkaufwert gebucht. Bleibt da etwas übrig, behält die Leasinggesellschaft die Kohle. Deckt der Verkaufserlös den Restkaufwert nicht, wird Dein Vater für die Differenz zur Kasse gebeten.

Dass er das Auto abgegeben muss steht außer Frage. Wir waren schon beim Autohaus. Er muss wie gesagt 4000 € zahlen, die er nicht hat. Mit Arbeitslosengeld kann er auch max. 20 € montalich zurück zahlen. Was passiert dann?

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@JanePorter

Wenn er die 4000€ auch bei der Abgabe bezahlen muss, ist das nicht der Restkaufwert. Dann hat er möglicherweise eine Ballonfinanzierung mit großer Restrate oder der Zeitwert des Autos deckt auf Grund des Zustandes nicht den bei Vertragsabschluss angenommenen Restwert. Das machen die Leasinggesellschaften recht gern, da bei einem zu hoch angesetzten Restwert die Leasingraten klein gerechnet werden können. Die 4000€ muss er dann in jedem Fall zahlen. Ich glaube nicht, dass sich die Leasinggesellschaft auf diese Ratenzahlung einlässt, denn das bedeutet, dass die Schuld ohne Zinsen in 16 Jahren abgezahlt ist. Mit Zinsen dauert das mindestens doppelt so lange. Darauf geht keiner ein. Vielleicht wäre Privatinsolvenz eine Lösung. Am Besten ist, er geht zur Schuldnerberatung - bevor das Kind im Brunnen liegt.

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er könnte ein ratenvertrag mit dem autohaus vereinbaren, oder von seiner bank über 4000 €, oder er gibt das auto zurück, dann ist er schuldenfrei

unbedingt und sofort zur Schuldnerberatung gehen. Jeder Einzelfall ist anders.

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