Leasing erfahrene da?

18 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hi lieber vakol,

als erstes solltest du dich schlau machen, ob du überhaupt einen Leasinggeber findest, welcher dir einen Leasingvertrag anbietet bzw. dann auch einen Leasingvertrag mit dir abschließt.

Als Azubi mit 600 € Ausbildungsvergütung bekommst du keinen Leasingvertrag, da in der Regel die letzten 3 Gehaltsabrechnungen vorgelegt werden müssen und die Ausbildungsvergütung zählt leider nicht als Gehaltszahlung :-((

Für weitere Infos hier mal ein Video für die Zeit nach deiner Ausbildung + 3 Monate Wartezeit:

https://youtube.com/watch?v=raUKMZc396o

Gruß siola55

Danke für deinen Stern - freut mich, dass ich weiterhelfen konnte ;-)

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Hier wird sehr viel Blödsinn zum Thema Leasing geschrieben. Es sind immer wieder die selben Stammtischparolen, dass Leasing nichts für Privatkunden ist und dass das viel zu teuer ist. Das stimmt so aber absolut nicht. Es kommt immer darauf an, was man vor hat. Wenn man sowieso z.B. alle 3-4 Jahre ein neues Auto haben möchte, dann ist Leasing optimal, auch für Privatkunden. Auch das Argument, man würde am Ende hohe Kosten für Schäden haben, zählt nicht: Würde man das Auto kaufen und nach 3-4 Jahren wieder verkaufen, um ein neues zu kaufen, hätte man diese Schäden auch und würde entsprechend weniger für das Auto bekommen.

Auch die Panik, man müsse am Ende Geld dafür aufbringen, wenn das Auto weniger Wert hat als errechnet, ist unnötig. Man sollte aber tunlichst darauf achten, dass man einen Kilometerleasingvertrag unterschreibt und keinen Restwertleasingvertrag! Beim Kilometerleasing zahlt man die Leasingraten und am Ende evtl. vorhandene Schäden am Fahrzeug. Beim Restwertleasing ebenfalls, allerdings haftet man auch dafür, dass das Auto noch den zu Leasingbeginn ermittelten Wert bringt. Bedeutet: Wurden z.B. 10.000 Euro als Restwert errechnet, spielt es beim Kilometerleasing keine Rolle, wenn das Auto am Ende nur noch 9000 Euro Wert hat (bezogen auf den normalen Marktwert ohne Berücksichtigung von Schäden). Beim Restwertleasing müsste man diese 1000 Euro aus eigener Tasche zahlen. Aber: Hat das Auto dann noch einen Wert von 11.000 Euro, dann freut sich im Fall des Kilometerleasings die Leasinggesellschaft. Beim Restwertleasing bekommt der Kunde von der Differenz noch 75% gutgeschrieben, wenn er wieder ein neues Auto least.

Viel entscheidender bei der Leasingfrage ist, ob es bei deinem Einkommen so sinnvoll ist. Selbst wenn du keine weiteren Kosten hast (was ist mit Handy? Fitnessstudio? Party?), sollte man nicht die Hälfte des Einkommens für das Auto ausgeben - die Leasinggesellschaft wird dir den Vertrag aus diesem Grund auch nicht bewilligen. Und was, wenn sich deine Lebenssituation ändert? Du bist jung, da kann viel passieren. Angefangen vom Jobwechsel in eine andere Stadt und du brauchst auf einmal eine eigene Wohnung. Oder du beginnst zu studieren. Oder verlierst deinen Job und bist eine Weile arbeitslos. Oder es kündigt sich ungewollt Nachwuchs an. Es gibt viele Möglichkeiten, die deine finanzielle Situation ins Schwanken bringen können und ein Leasingvertrag hast du dir für eine feste Zeit ans Bein gebunden. Raus kommst du vor Vertragsende nur mit viel Geld.

Danke für diese sehr gute Antwort hast mir wirklich sehr geholfen.
Also ich hab vor zu studieren und mach noch eine Ausbildung dazu momentan und es passt bis hier her. Klar kann sich alles ändern im Leben aber ich will auch nicht lange sparen bis ich mir ein Auto kaufe. Ich hab die Variante mit Kilometerleasing genommen auf 2 Jahre 10000 pro Jahr, und mit 20 Jahren ist geplant dann Auslandsjahr oder Externe Weiterbildung.
Die a klasse Ansich hat 28.000 Kilometer komplette Ausstattung sehr kompakt für die Stadt und ich würde die um denn Leasingpreis für 208€ bekommen. Die Vollkasko Versicherung würde ich von meinem Vater übernehmen mit der Bonus Stufe 0, deshalb wird die Versicherung noch etwas günstiger anfallen als 95 Euro würde mir mitgeteilt.
Zum Leasing Vertrag ich bekomme monatlich 750€ ausgezahlt und meine Eltern würden noch für mich Bürgen oder ich mach eine Anzahlung dann wäre der leasing Vertrag auch möglich.
Der Grund wieso ich leasen möchte ist dieser: ich hatte mal ein Moped und der war schon ziehmlich alt aber sah neu aus ;) und ich musste ständig Reparaturen zahlen und am Ende waren es 1000€ die ich nur für Reparaturen zahlen musste und gefahren bin ich 3 Monate 😂. Für denn Zeitraum war es lustig aber danach nur stressig für einen langen Zeitraum.

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Man sollte aber tunlichst darauf achten, dass man einen Kilometerleasingvertrag unterschreibt und keinen Restwertleasingvertrag!

Da kann ich dir nur zustimmen aus eigener Erfahrung - dabei ist es egal ob Privat- oder Geschäftsleasingvertrag ;-)

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Dir ist aber klar, dass Du mit "Leasing" kein Eigentum an dem Fahrzeug erwirbst. Du musst das Fahrzeug nach der vereinbarten Laufzeit wieder zurückgeben. Da kann es dann das "böse Erwachen" geben, wenn dere Händler meint, dass das Fahrzeug weniger wert ist als vertraglich vereinbart.

Das kann dazu führen, dass Du am Ende der Laufzeit noch mal ein paar Hundert Euro locker machen musst.

Alle Experten sagen Dir: Leasing ist nix für Privatkunden! 

Auto über Firma leasen? Finanziell lohnenswert?

Hallo, vorab zu meinem Vorhaben. Ich bin von geiziger Natur und versuche immer meine Kostenpunkte zu minimieren. Ein großer Kostenpunkt ist mein Auto. Derzeit habe ich noch ein älteres Auto was sehr viel Sprit frisst und daher schaue ich mich nach Alternativen um.

Ich bin Angestellter und mein Weg zu Arbeit beträgt einfach 45 km. Ich bin am überlegen ob ich meinen Arbeitgeber bezüglich eines Firmenwagens ansprechen könnte (den ich privat und zum Weg zu Arbeit nutzen könnte). Ich habe mir mal ein Beispielmodell rausgesucht um es durchrechnen zu können:

Mercedes-Benz A 220 4MATIC

Kaufpreis ab Werk: 33.765,00 Euro

Leasing-Sonderzahlung 0,00 %: € 0,00

Laufzeit in Monaten: 48

Gesamtlaufleistung: km 100.000

Mtl. Leasingrate: € 487,17

Mtl. Rate Haftpflicht und Vollkasko ab: € 59,00

Mtl. Gesamtrate Business-Leasing plus(netto)*: € 546,17

Dazu habe ich mir einige Überlegungen gemacht, wo ich aber nicht alles verstanden habe. Daher meine Fragen:

  1. Die angegebene Versicherung von Mercedes ist HDI und wird mit einer Schadenfreiheitsklasse von 21-35 berechnet. Muss ich die Versicherung extra abschließen oder läuft das über die Firma oder direkt über die Leasingfirma? Dann könnten die Kosten für die Versicherung ja teilweise stark abweichen.

  2. Angenommen ich erhalte vom Arbeitgeber eine Tankkarte, mit der ich für den Firmenwagen tanken kann, fallen für mich dann nur noch steuerliche Kosten an? Oder fallen auch noch Kosten wie Reperaturen, KfZ-Steuer an?

  3. Gehalt liegt bei ca. 3500 Euro. Wird dies dann um die Leasingrate von 550 € minimiert und um das Tankvolumen von ca. 150 €? Dann würde sich mein Bruttogehalt auf 2800 Euro belaufen?

  4. Es gibt eine 1% Regelung und ein Fahrtenbuch. Mein privat gefahrener Anteil wird denk ich bei ca. 20% liegen, daher würde sich ein Fahrtenbuch sicherlich lohnen, oder?

  5. Wie hoch werden die steuerlichen Kosten sein? Meine Rechnung beim Fahrtenbuch wäre: 33.700 * 1 %= 337 € pro Monat zu versteuern. 337 € * 20 % = 67,40 € was ich wirklich versteuern müsste.

  6. Auf Frage 3 würde mein monatliches zu versteuerndes Einkommen nun statt 2800 € jetzt reell 2867,40 € betragen? Wobei mir bewusst ist das erstmal 3137 € versteuert wird und das ich das "zu viel versteuerte " über die Steuererklärung zurückholen kann.

  7. Ich habe gelesen das der Arbeitgeber einen steuerlichen Vorteil bei einem Leasing-Firmenwagen hat. Allerdings habe ich keine prozentuale Angaben gefunden. Was spart sich meine Firma bei diesem Beispiel? Das wäre vielleicht hilfreich in meiner Argumentation.

Ich weis ich habe sehr viele Fragen gestellt. Leider habe ich zu diesen Fragen keine 100%ige Antwort gefunden die ich auch verstanden habe. Vielleicht könnt ihr mir bei einigen Fragen weiterhelfen oder habt noch einige Tipps wo ich was vergessen habe zu bedenken. Ich DANKE euch vielmals!

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