Lautsprecher richtig anschließen, Impendanz

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5 Antworten

So, wie das gezeichnet ist, geht es nicht! Hier werden nämlich die beiden Ausgänge parallel geschaltet. Das, was noch evtl. herauskommt, ist Mono. Außerdem darf man auf keinen Fall Endstufen am Ausgang direkt parallel schalten, da sonst bei unterschiedlichen Signalen vom Eingang die Ausgänge sich gegenseitig belasten. Wie schon darkhouse schreibt, killt man so u. U. die Endstufe(n). Es könnte nämlich sein, dass die Verstärkerausgänge nicht auf Masse liegen, sondern wegen der Einsparungsmöglichkeit bei dicken Elkos, mit symmetrischer Spannungsversorgung arbeiten, also der Minus-Ausgang elektrisch "schwimmt". Wenn dann im Verstärker keine Schutzschaltung eingebaut ist, führt obige Schaltung sofort zum Tod desselben.

Um den dritten Lautsprecher (Center oder Subwoofer) zu betreiben, bedarf es eines eigenen Verstärkers, der zwei entkoppelte Eingänge haben muß. Ob das nun ein Mono-Verstärker ist, oder einer, der als Brücke geschaltet ist (4fache Leistung!), ist eigentlich egal. Vorteil des separaten Verstärkers: Man kann die erforderliche Lautstärke oder den Frequenzgang getrennt einstellen.

Zur Leistungsanpassung: Hier gilt für optimale Leistung, dass die Lautsprecherimpedanz so groß sein soll, wie die Verstärkerausgangsimpedanz. Jede Fehlanpassung bedeutet Leistungsverlust. Der Lautsprecher sollte auch nie niederohmiger sein, als der Verstärkerausgang! Umgekehrt ist das besser, weil der Verstärker durch seine dynamische Eigenimpedanz den Lautsprecher besser bedämpft.

Zur Leistung selbst: Oft wird behauptet, dass die Lautsprecherleistung zur Verstärkerleistung passen muß. Im Prinzip ist das richtig. Aber wenn ich das auf die Sinusleistung beziehe ... Ich lasse doch nicht den ganzen Tag einen Sinuston laufen! Die mittlere Musikleistung ist um Größenordnungen kleiner. D. h. aus einem 500W-Verstärker kommen bei ACDC-Klängen im Mittel allerhöchstens 100W heraus, und das nur für Millisekunden. Mir scheint es viel wichtiger zu sein, dass der Verstärker bei hoher Aussteuerung noch ein sauberes Signal abgibt. Wenn der Verstärker gegenüber dem Lautsprecher zu wenig leistet, ist man dagegen geneigt, die Lautstärke immer noch zu erhöhen, was dann dazu führt, dass der Verstärker irgendwann übersteuert und eine Menge Verzerrungen vor allem in hohen Tonlagen erzeugt. Die Folge: Die Hochtöner in den Boxen verabschieden sich, weil die zugeführte Leistung bei Übersteuerungen im Hochtonbereich zu groß ist. Vielleicht sind auch deswegen viele heutige Popmusiktitel viel zu höhenlastig aufgenommen, weil die Hörer schon ihre Hochtöner in den Lautsprecherboxen gehimmelt haben. Dann sagen sie bei normal aufgenommenen Titeln: "Das klingt dumpf!", aber es sind meistens die (nicht mehr funktionierenden) Hochtöner!

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Also, abgesehen von deinem stark interpretationsbedürftigen Bild, kann man doch so viel erkennen, dass du ein 3-Wege-System und einen Subwoofer an einem stereo-Verstärker mit einer minmalen Impedanz von 4 Ohm pro Anschluss betreiben willst.

Wenn die Gesamtimpedanz des angeschlossenen 3-Wege-Systems (an dessen Frequenzweiche) 4 Ohm beträgt, kannst du die schon mal so anschließen. Wie du das aber mit den einzelnen Chassis so eingemalt hast, ohne jegliche Weiche, wird das schief gehen. Was niemals geht ohne Schaden, ist, den Sub parallel an beide Ausgänge zu brücken, das dürfte auch schon ohne weitere Systeme den Verstärker killen.

Von was für Technik reden wir hier eigentlich???

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Also das auf dem (eigentlich großem Bild welches von gutefrage.net verkleinert wurde) zu sehen ist sind keine Chassis sondern passive 2-Wege Lautsprecher. Also der Verstärker schafft 500 W RMS bei 4 Ohm pro Kanal. Leider weis ich die Belastbarkeit der Lautsprecher nicht, aber so lange ich nicht voll aufdrehe dürfte das ja kein Problem sein. Der Subwoofer ist ein Autosubwoofer und hat 250 W RMS.

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Schön klein das Bild gemacht, sodass man kaum was erkennt...

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Ok danke für eure Antworten, ich werde mir einen Zweiten Verstärker besorgen um Satelliten und Center/Sub Gespann getrennt zu betreiben.

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