Lateinbewertung...

3 Antworten

Das hängt natürlich von vielerlei ab, v.a. vom Schwierigkeitsgrad des Textes, der Jahrgangsstufe und der Art der Fehler (Doppelfehler, halbe Fehler). Normalerweise verwendet man bei einem Text von 70 Wörtern einen 3-Fehlerschritt, damit hast du mit 6 ganzen Fehlern noch eine 2.

ich würde zu einer 2-3 tendieren, aber es kommt auch auf die anzahl der wörter an, die du schreibst. um in einer deutscharbeit (oder in einer anderen sprache, bei dir ja ,latein) die note zu berechnen, muss man iwie die fehler durch die anzahl der wörter teilen oder so ähnlich.

Es gilt als Faustregel die 10%-Grenze, d.h.:

Bei einem Text von 70 Worten würdest du mit 7 Fehlern eine 4- kriegen. => Mit 6 Fehler kommst du vielleicht auf eine 4 oder 4+.

Dabei muss man jedoch anmerken, dass es auch halbe Fehler und (leider) auch Doppelfehler gibt.


Typische halbe Fehler:

  • Tempus falsch.
  • Numerus (Sg <=> Pl) falsch.
  • Unbedeutendes Wort vergessen.
  • Kasus falsch übersetzt, aber Sinn stimmt trotzdem.

Typische ganze Fehler:

  • Kasus falsch. Sinnfreies Ergebnis.
  • Genus verbi (Aktiv <=> Passiv) verwechselt. Sinnfreies Ergebnis.
  • Bedeutendes Wort vergessen.

Typischer Doppelfehler:

Eine Konstruktion wurde nicht erkannt und es kommt nur Quark raus:

  • Abl. Abs. nicht erkannt
  • AcI nicht erkannt.
  • PC nicht erkannt.

LG

MCX

Aus reinem Interesse: Wo (Bundesland, Jahrgangsstufe, Schwierigkeitsgrad) werden denn solch scharfe Regeln verwendet?

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@Trevrizent

Niedersachsen.

Musst du nach "Kerncurriculum Latein Niedersachsen" googlen. Ist ein pdf. Steht irgendwo auf Seite +/- 38.

LG

MCX

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@Miraculix84

Danke, hab es gefunden. Gilt zwar erst ab der Qualifikationsstufe, aber selbst die 15% kann ich mir kaum vorstellen. Gibt es im Internet irgendwo eine Musterklausur, auf die dieser Fehlerschritt angewendet werden soll/kann?

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