Latein-Referat über Sklaven und Freigelassene zur Zeit Trimalchios --> sind Freigelassene Bourgeois?

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Ein Freigelassener (libertus) wie Trimalchio (nur eine Romanfigur) ist in seiner sozialen Lage nicht typisch für die Freigelassenen dieser Zeit.

Bourgeois ist die Bezeichnung für einen Bürger in gesellschaftlicher Hinsicht. Dies ist eine Unterscheidung von den oberen Ständen Klerus und Adel. Später enthielt die Bezeichnung eine Abgrenzung gegenüber einem Angehörigen der Unterschicht (speziell einem Proletarier). Bei Karl Marx ist die Bourgeoise die Klasse des kapitalistischen Großbürgertums. Für einen Bürger in politischer Hinsicht (Staatsbürger) gibt es die Bezeichnung Citoyen.

Offiziell Freigelassene hatten fast alle Bürgerrechte, sie durften nur keine politischen bzw. militärischen Ämter ausüben und keine Frauen bzw. Männer aus dem Senatorenstand heiraten. Ein Freiegalssener blieb ein wenig abhängig von seinem früheren Herrn, indem er dessen Klient wurde und in diesem Rahmen zu gewissen Diensten verpflichtet war. Nachkommen von Freigelassenen (die zweite, spätestens die dritte Generation) wurden gleichberechtigte Bürger (Vollbürger).

Nur inoffizielle Freigelassene erhielten die Freiheit, aber kein Wahlrecht.

Nur besonders reiche Freigelassene (Trimalchio verfügt über äußerst großen Reichtum) könnten Bourgeois im Sinn eines Besitzbürgers genannt werden.

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  • Sklaven wurden nicht per se schlecht oder schlechter behandelt als Arbeitnehmer, manche waren sogar fast wie Familienmitglieder und wurden entsprechend geliebt und wertgeschätzt.

  • Nicht die Sklaverei an sich, sondern höchstens schlechte Arbeitsbedingungen, unmenschliche Sklavenhalter können ein Problem sein

  • religiöse Begründung: auch in der Bibel gilt Sklaverei als etwas ganz normales, damit ist sie also auch gottgewollt. jeder Mensch ist vor Gott gleich, hat eine unantastbare Würde, hierfür bedarf es einen wirksamen Schutz vor ungerechtfertigter Tötung oder Misshandlung von Sklaven

  • zur Sicherung des Friedens und der Sicherheit, z.B. zum Bau von Stadtmauern,

  • historisch gewachsen kann man sie als Kulturgut ansehen,
  • Sklaverei war teilweise selbst verschuldet (z.B. als Folge von Überschuldung),
  • das Sklavenverhältnis sicherte den Sklaven Unterkunft und ausreichende Ernährung, ein abgemagerter Sklave ist schließlich wenig produktiv, was nicht unbedingt in der Freiheit und Wildnis gegeben wäre,
  • dieser Punkt spricht nicht für die Einführung, aber für die Beibehaltung der Sklaverei: viele Sklaven sind so unselbständig gewesen, dass sie bei einer Entlassung in die Freiheit verhungert oder erfroren wären, viele sind auch nach Abschaffung der Sklaverei freiwillig weiter bei ihren ehemaligen Besitzern geblieben, es hat sich nichts für sie verändert,
  • Eigentum verpflichtet, in dem Sinne, dass ein Sklavenhalter einen alten oder kranken Sklaven weiter versorgt, was z.B. in der Frühzeit der Industrialisierung kein Privileg der arbeitenden Bevölkerung gewesen ist,
  • die meisten Sklaven wollten gar nicht keine Sklaven mehr sein, für sie wäre die Führung eines Haushaltes und die damit verbundene größere Verantwortung und notwendige Leitungs- und Durchsetzungsvermögen gar nicht erstrebenswert gewesen, ...

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