Latein als Fremdsprache?

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18 Antworten

Wenn du gerne Latein lernen möchtest, ist das eine gute Voraussetzung. Französisch und Spanisch haben sicherlich den größeren "handfesten" Nutzen, denn diese Sprachen werden in weiten Teilen der Welt gesprochen, Fremdsprachenkenntnisse machen sich immer gut in Bewerbungen und mit Spanisch als Grundlage kann man meiner Meinung nach genausogut wie mit Latein andere romanische Sprachen lernen.

Der Vorteil von Latein ist, dass man auch recht viel über die eigene (in Deutsch wird ja kaum noch Grammatik gemacht) bzw. Sprache allgemein lernt, dass man problemlösendes und strukturiertes Denken lernt und einen Blick für Details entwickelt. Auch lernt man nebenbei viel über die Antike (s. Volens' Link), was in Geschichte nicht mehr so gegeben ist (weil da ja immer mehr dazukommt). Das ist nur eine Auswahl an möglichen Punkten für Latein.

Ich selbst hatte Latein als 2. Fremdsprache und habe es nie bereut, fand es auch nie schwer (war immer mein bestes Fach).

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Latein ist nicht schwer, vieles aus der Grammatik ist dir durch Feitsch schon bekannt. Vieles fürs Deutsche wird dir durch Latein bewusster.
Latein ist recht einfach.
1. man muss es nicht sprechen, wenn mal Texte gelesen werden, dann ist Aussprache und Schreibung identisch (nur das es eben einige unserer heutigen Buchstaben nicht gibt oder c=k in der Aussprache ist)
Da ist Französisch doch um einiges komplizierter.
Z. B. Salute was wie salü gesprochen wird ;)

2. Grammatik ist sehr strukturiert und  die Ausnahmefälle sind recht gering. Die alten Römer waren bei Zeiten, Fällen sehr genau haben aber auch einfach gedacht. Z.b jedes Verb (bis auf die Ausnahmen eben) hat im Präsens die Endungen -o, -s, -t, -mus, -tis, -nt
Diese Endungen tauchen auch im Präteritum wieder auf ;) einmal verstanden ist es ganz einfach.

3. Vokabeln kann man sich in der Regel recht gut merken und ableiten, schließlich haben die Deutschen viel aus dem lateinischen geklaut.
Lernen muss man Vokabeln und Co trotzdem

Bei uns ist es in Latein ziemlich einfach gute Noten zu bekommen. Im Unterricht aufpassen, mitmachen, Vokabeln lernen und beim Textübersetzen konzentrieren.

Praktisch bei Latein ist auch noch, so sagte unser Lehrer der nebenbei noch Spanisch unterrichtet, dass ihm das spanisch lernen sehr einfach fiel dadurch, dass dann schon einige Vokabeln durch Latein da waren.

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Ich habe mich auch gefragt was ich wählen soll. Heute habe ich Franz und spanisch aber hätte gerne Latein genommen weil man sich echt Mega viel von der Sprache ableiten kann. In jedem fach kannst du Mega gut mitdenken, zum Beispiel Geschichte Physik Chemie spanisch... Überall kommt die Sprache vor! Ist eben lästig mit dem ständigen Vokabel lernen aber daran gewöhnt man sich.

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Für Latein musst du halt keine  bzw kaum Aussprache lernen, weil die Wörter meist so wie sie geschrieben auch ausgesprochen werden. Und der Unterricht findet auf Deutsch statt. Aber der Unterricht ist auch ziemlich eintönig, weil es eigentlich immer nur ums Übersetzen von Texten geht...Und wie schon gesagt, wenn du eine fleißige Schülerin bist, dann kriegst du Latein auch hin. Anstrengen musst du dich aber so oder so, egal welche Sprache du wählst. :)

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Latein ist eine tote Sprache. Aus meiner persönlichen Erfahrung viel leichter als jede anderer Fremdsprache, denn sie ist völlig logisch. Früher war Latein für viele Studienrichtungen Voraussetzung.
Ich würde die Entscheidung abhängig machen, was du später machen willst. Für ein Studium wie Jus, Medizin kann es nicht schaden.
Mit einer lebendigen Fremdsprache hast du es beim Reisen oder in Kommunikation mit Menschen aus diesen Ländern leichter.

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Kommentar von YswaggerY
18.06.2016, 00:04

Viel leichter, meine Lehrerin sagte in der sechsten Klasse zu mir: "In Latein ist alles regelmäßig", bis wir dann in der zwölften Klasse realisieren durften, dass es ein paar Regelmäßigkeiten gibt, aber sonst alles nach dem Das-ist-nur-eine-Ausnahme-Prinzip funktioniert...

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Kommentar von Christianwarweg
18.06.2016, 08:05

Latein ist NICHT völlig logisch. In vielen Bereichen herrscht eine gewisse Logik vor, aber man wird auch auf Ausnahmen stoßen.

Für Recht und Medizin ist Latein nicht Voraussetzung - schaden wird es sicherlich nicht, aber auch nicht unbedingt helfen, denn viele Begriffe in beiden Bereichen sind recht speziell und werden bei dem Bisschen Latein, das in den Stundentafeln noch übrig bleibt, nicht erschließbar, weil man ganz andere Vokabeln lernt. In Medizin kommt hinzu, dass sehr viele der "lateinischen" Begriffe griechisch mit lateinischer Endung sind.

Wenn du schon weißt, was du später vermutlich mal studieren willst, lohnt es sich, zu gucken, ob da Latinum eine Voraussetzung ist (Theologie, Musikwissenschaften (noch aktuell?), romanische Sprachen, ...). Zwar kann man ein Latinum auch an der Uni nachmachen, das ist jedoch schwieriger als in der Schule.

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Latein ist an sich keine schwere Sprache. Die Grammatik ist vielleicht etwas umfangreicher als die deutsche in manchen Bereichen, aber sehr logisch.

Die alten Texte zu übersetzen ist schon etwas schwerer, weil man die meisten Sätze erst grammatikalisch untersuchen muss, um sie verstehen zu können.

Als Frmdsprache spielt Latein vielleicht an manchen Stellen im VAtikan noch eine Rolle, mehr ist da kaum von übrig geblieben.

Daher kann es durchaus snnvoller sein eine oder mehrere der Nachfolgesprachen des Lateinischen zu lernen: Spanisch, Portugiesisch, Französisch, Italienisch, Rumänsich usw. Rätoromansich könnte nur bei entsprechendem regionalen Bezug einen Sinn machen.

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Latein ist für jeden Schüler machbar. Latein hat eine gut strukturierte Grammatik und man schreibt keine Diktate. Wer Grammatik und Vokabeln lernt, der schafft Latein locker

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Kommentar von laura9009
17.06.2016, 23:42

hmm..ja stimmt..das macht sinn..dankeschön:)

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Das kommt ganz auf dich an.Latein ist eher ein pures Lernfach, also mit wenig Praxisbezug. In französisch oder Spanisch werden mehr praktische Dinge wie zum Bespiel kleine unterhaltungen in Gruppen gemacht.

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Latein ist nicht schwer.

Viele Schüler machen nur den Fehler, dass sie von Anfang an nicht die Grammatik mitlernen. Dann kann bei der Übersetzung aber natürlich auch nichts vernünftiges rauskommen.

Wenn du eine Sprache lernen möchtest, die du mal im Beruf oder im Urlaub verwenden kannst, dann wäre Latein natürlich eine schlechte Wahl.

Im Lateinischen gibt es keine Artikel. Die richtige Übersetzung hängt also einzig und allein davon ab, dass du die Kasus der Wörter erkennst.

Latein muss auch nicht gesprochen werden. Man übersetzt einfach nur immer ins Deutsche. Nach 3 Jahren kommen auch nur noch wenige neue Vokabeln hinzu.

Wenn dich auch die Antike und Mythologie ein wenig interessiert, wäre Latein sicher eine gute Wahl.

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Ich kam mit Latein einigermaßen gut zurecht. Die Sprache ist recht logisch, außerdem werden in dem Fach auch historische Fakten (z.B. über die Römer) behandelt, dadurch kann man sich immer ein paar Punkte extra verschaffen, wenn man immerhin das gelernt hat. Also aus schulischer Sicht ist Latein machbar. 

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Auch Französisch ist nicht gerade leicht
Immerhin wird es nich gesprochen. Allerdings wenn der Franzose spricht verstehst du eh nix (esseiden du görst dir das Gespräch nochmal in 50% Geschwindigkeit an) egal ob du Französisch kannst oder nicht xD

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Also eig kommt es bei allen drei Sprachen drauf an Vokabeln zu lernen. Bei Latein jedoch umso mehr, weil man quasi nichts anderes macht als übersetzen und Grammatik. In französisch zB kommt es natürlich wie schon gesagt auch aufs lernen an, aber man kann die Sprache auch sprechen und das später sogar mit Muttersprachlern. Dies macht mega viel Spaß aber Is natürlich auch anstrengend.

Außerdem sollte man sich überlegen ob du später studieren willst, denn für fast alle Studiengänge brauchst du ne 2te "moderne" Fremdsprache. Jedoch wenn du jz sagt ich will Medizin studieren, dann kann Latein die bessere Wahl sein...

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Bei Latein kannst Du schonmal keine Fehler bei der Aussprache machen deswegen ist wohl etwas einfacher als französisch

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Nimm, was du für richtig hältst. Hauptsache es gefällt dir und was die anderen denken, ist egal.

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Latein als Fremdsprache ist super. Die alten Römer sind schon lange tot. Daher kann man ihre Sprache als Schüler nicht weiter töten.

Scherz 4U!

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Kommentar von Christianwarweg
18.06.2016, 08:07

Es gibt auch Leichenfledderei - und da sind gerade Lateinschüler begeisterte Anhänger von.

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Es ist machbar, wenn man wirklich von Anfang an alle Konjugationen und Deklinationen, also insgesamt die ganze Grammatik und Vokabeln mitlernt. Wenn man das nicht tut, wird es die Hölle. Eine Lücke im Lateinischen ist schrecklich.

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Wenn du Latein magst, dann nimm Latein.

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