Lassen sich die Sternzeichen mit Gott und den Glauben in Verbindung bringen. Sollen sie ein Hilfsmittel sein in unsere Zukunft zu sehen und wir mehr wissen?

17 Antworten

Das lässt sich nicht nur machen, das war die allgemeine Auffassung in der Antike. Da macht die jüdische und frühchristliche Religion keine Ausnahme.

Einer der renommiertesten Religionswissenschaftler, Kocku von Stuckrad hat zu diesem Thema das Standardwerk verfasst (Das Ringen um die Astrologie, Jüdische und christliche Beiträge zum antiken Zeitverständnis), in dem er klar darlegt, dass letztlich auch die jüdische Religion eine Astralreligion ist. Das gilt auch für Frühchristentum, wobei die Weihnachtsgeschichte mit dem Stern von Bethlehem am offensichtlich ist.

Selber forsche ich auch auf diesem Gebiet seit einigen Jahren und versuche zu entschlüsseln, welche Sterne, Sternbilder bzw. Sternenkonstellationen welche Bedeutung hatten.

Nur um ein Beispiel zu nennen:
"Gottes Thron im Himmel" ist das Siebengestirn.

Mache weiter, ich wünsche dir das du den Durchbruch schaffst.

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@Centario

Danke für die Aufmunterung. Bin da aber schon recht weit gekommen...und das erste Urteil von Fachleuten lautete, dass es sich um eine seriöse wissenschaftliche Arbeit handelt, deren astronomischen Grundlagen korrekt sind (habe den täglichen Sternenhimmel der vergangenen 4000 Jahre analysiert und dabei interessante Zyklen entdeckt, die sich in antiken Texten wiederspiegeln).

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Das Siebengestirn (die Plejaden) ist ein offener Sternhaufen mit ca. 1200 Sternen, wovon wir sechs bis neun mit bloßem Auge sehen können. Sie sind ca. 400 Lichtjahre entfernt und und ungefähr 125 Millionen Jahre alt - also noch sehr jung.

In der Menschheitsgeschichte wurden alle möglichen Mythen darum geknüpft. "Gottes Thron" ist ja auch nett - hat nur leider nichts mit der Realität zu tun.

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@SturerEsel

Vieles, was man in der Antike noch für wahr hielt, hatte aus heutiger Sicht mit der Realität nicht viel zu tun.

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Man muß dann aber differenzieren, ob das eine Philosophisch/Historisch was mit dem anderen zu tun hat oder ob das "funktioniert" um die Gegenwart zu ändern, die Zukunft vorher zu sagen, etc.

Aus Religionshistorischem Interesse heraus kann ich das durchaus nachvollziehen. Ich befürchte aber die Frage will da einen Schritt weiter.

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@matmatmat

In meinen Augen funktioniert da gar nichts. Meine Betrachtungen sind ausschließlich historisch ausgerichtet.

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Die Sterne wurden  uns nicht gegeben. Sterne entstanden lange vor dem Menschen .  Viele sogar vor der Erde.  Auch sind sie viel zu weit weg um uns irgendwie zu beeinflussen . Nur die Sonne ist für das Leben auf der Erde unabdingbar.  In den Sterne oder eher wenn sie als Supernova explodieren entstehen allerdings sehr viele für das Leben sehr wichtige Elementen die auch in unserem Körper sind. Aber sie zeigen uns nicht die Zukunft und beeinflussen auch nicht unser Schicksal. Sie sind große Verdichtet Kugel aus Gas und Plasma die Lichtjahre enternt sind. Sternzeichen sind recht willkürlich zusammengesetzt worden. Die Sterne die ein Sternzeichen bilden haben keinerlei Zusammenhang. Auch sie sind viele Lichtjahre von einander entfernt. Auch hat jede Kultur unterschiedliche Sternzeichen. Sternzeichen sind eine Erfindung der Menschheit. Einen Gott oder ein höheres Wesen kann es gaben. Seine Existenz kann man nicht zu 100 % widerlegen. Astrologie aber ist Humbug. 

Falls Deine Frage darauf abzielt, ob Astrologie und christliche Religion vereinbar sind, dann kann ich Dir sagen: ganz klar Ja. Allerdings nicht im Sinne von Wahrsagerei, dafür ist die Astrologie ungeeignet. Aber im Sinne von Verstehen dessen, welchen Platz wir in Gottes Gefüge einnehmen, welche Zeichen Gott uns setzt, und was wir dabei lernen können.

Bereits am Anfang des Christentums stand ja die Astrologie. Genau genommen ist das Christentum sogar aus der Astrologie hervorgegangen.

Denn vor rund 2000 Jahren glaubte man an eine große Zeitenwende - begründet dadurch, dass das Sternbild Fische für die bevorstehenden rund 2000 Jahre am Frühlingsanfangspunkt verweilen sollte, was für die Menschen zu jener Zeit von besonderer Bedeutung war. Der Frühlingsanfang wurde dabei mit der Sonne, dem Licht Gottes, in Verbindung gebracht. Und so erwartete man die Ankunft eines neuen Gottkönigs, der das neue Zeitalter verkünden sollte.

Das neue Zeitalter sollte weltweit Eigenschaften des Fische-Zeichens bringen: Nächstenliebe, Mitgefühl, Toleranz, Übereinstimmung mit höheren Gesetzmäßigkeiten, Bescheidenheit, Hingabe, universelle Liebe, Erlösung, Hilfsbereitschaft und Friedfertigkeit - Eigenschaften, die dann natürlich auch von Jesus Christus und seinen Anhängern verkündet wurden, deren Erkennungszeichen bis heute ein Fisch ist.

Der Beginn dieses Fische-Zeitalters musste nach damaliger Auffassung außerdem durch eine besondere Sternenkonstellation angezeigt werden, die mit der Ankunft eines neuen, großen, einigenden Königs und Weltenherrschers in Verbindung gebracht wurde: Hier handelte es sich um das Jahr mit einer dreifachen Konjunktion der sogenannten Glücksplaneten Jupiter und Venus beim Königsstern Regulus

Auch der exakte Zeitpunkt in jenem Jahr lässt sich recherchieren bei genauerem Lesen der Bibel: Der einigende König sollte geboren werden, wenn Venus als lichtbringender Morgenstern zum Stehen kam, um dann wieder vorwärts durch den Tierkreis zu laufen. Die Sonne als Metapher für Gottes Licht stand dabei im Sternbild Jungfrau - und so wurde Gott durch die Jungfrau auf die Erde gebracht, die zu Jesu Geburt am Horizont aufsteigen sollte - und zwar im Land der Juden, dem einzigen Land, in dem man damals bereits an den einen, einigenden Gott glaubte. Und so machten sie sie drei Weisen aus dem Morgenland auf den Weg, um den einigenden Gottkönig zu finden, und ihn zu unterweisen.

Im weiteren Verlauf der Geschichte spielte die Astrologie ebenfalls eine große Rolle in der Entwicklung des Christentums. So richten sich zum Beispiel viele wichtige christliche Jahresfeste wie Weihnachten, Johanni, Allerheiligen oder Lichtmess am Tierkreis aus, insbesondere an den Tagundnachtgleichen sowie den Sonnwendpunkten.

Unser Osterfest basiert dabei gleich auf zwei astrologischen Ereignissen. Das erste ist die Tagundnachtgleiche am 20. März, der sogenannte Widderpunkt, an dem die Tage wieder länger werden als die Nächte. Dieses Ereignis gilt seit alten Zeiten als Sieg des Tages über die Nacht, als Auferstehung des Lebens, des göttlichen Lichtes. Das zweite astronomische Ereignis, das für unser Osterdatum ausschlaggebend ist, ist dann der erste Vollmond nach diesem Frühlingsbeginn, woraufhin der folgende Sonntag stets als Ostersonntag gefeiert wird.

Astrologische Symbolik findet sich außerdem in vielen Kirchengebäuden und christlichen Kunstwerken, wo zum  Beispiel die 12 Apostel den 12 Tierkreiszeichen zugeordnet werden und die vier Evangelien den vier festen Zeichen Stier, Löwe, Adler (Skorpion) und Engel (Wassermann), belegt durch unzählige Darstellungen - hervorzuheben sind hier besonders die vielen astrologischen Uhren, mechanische Meisterwerke, die noch heute in vielen Kirchen zu bewundern sind.

Ist alles verständlich

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Hast Du zu Deinen Verbindungen auch entsprechend biblische Grundlagen oder sind diese Verbindungen nur von Dir oder jemand anderen ohne jede biblische Grundlage ausgetüftelt worden? Diese biblischen Grundlagen sollten Deine Aussagen klar bestätigen und nicht erst durch Interpretationen.

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Ziemlicher Quatsch. Weißt du überhaupt, was Astrologie ist ?
In der christl Lehre ist da nichts enthalten. Da wird geglaubt, daß Gott Schicksale lenken kann. Dies dem Kosmos (wie auch immer) zuzuweisen ist eher "Blasphemie".

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Schöpfungsbericht der Bibel ist ausgedacht?

Hier nochmal die schöpfungstage und Ablauf:

Die Schöpfungstage
Genesis 1, 1-23

Tag 1
Gott erschafft das Licht und trennt es von der Dunkelheit:
Tag und Nacht entstehen.

Tag 2
Gott teilt die bereits vorhandenen Wasser und schafft ein Gewölbe
zwischen ihnen - den Himmel.

Tag 3
Gott teilt die Wasser auf der Erde vom trockenen Grund und formt
daraus Land und Meere. Das Land fängt an, Grünes hervorzubringen:
samentragende Pflanzen und Bäume.

Tag 4
Gott bringt Lichter am Gewölbe des Himmels an: die Sonne, den
Mond und die Sterne. Die Sonne und der Mond erhellen die Erde und
zusammen dienen sie dazu, Tage, Jahre und Jahreszeiten zu markieren.

Tag 5
Gott füllt das Meer mit Fischen und den Himmel mit Vögeln. Meeres-
tiere und Vögel werden.

Tag 6
Gott erschafft die Tiere auf dem Land und dann die Menschen, damit
sie über die anderen Tiere herrschen.

Tag 7
Gott ruht. Er segnet den siebten Tag (Sabbat) und erklärt ihn für heilig.

Was ich nicht verstehe und was Wissenschaftlich bewiesen ist!!!! , dass die Erde nicht der erste Planet im Universum war! Sondern das es davor ein Chaos gab und andere Galaxien und Sterne viel älter sind als unsere Erde. Deswegen verstehe ich Tag 1 und 4 nicht.

Und dann Tag 5 und 6. Vor langer Zeit hat ein Asteroid die Dinosaurier ausgelöscht. Das müsste ja auch in der Bibel stehen, weil das Leben aus dem Wasser kommt und das dann auch wieder eine Zeit brauchte, bis sich die Erde davon erholen konnte.

Außerdem ist es doch wahrscheinlicher, dass wir aus dem Wasser kommen, also aus Organismen uns entwickelt haben und nicht erschaffen worden sind.

Irgendwie kommt mir das alles komplett unlogisch vor was die Bibel da lehrt. Und Vorallem das trotz wissenschaftlicher Beweise noch so viele daran glauben. Warum ist das so?

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Vielleicht hat aber jemand anderes Erfahrung mit dem Zeug gemacht, und glaubt an die Astronomie und so, nur dann bräuchte ich objektive Erklärung dafür.

LG

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