Lassen sich Aussagen über Gott machen, die den Kriterien der wissenschaftlichen Erkenntnissen entspricht?

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7 Antworten

Lassen sich Aussagen über Gott machen, die den Kriterien der wissenschaftlichen Erkenntnissen entspricht?

Was meinst Du damit? Wissenschaftliche Erkenntnisse sind auf wissenschaftlichen Beweisen begründet und jene sind entsprechend wiederholbar und nachvollziehbar. Aufgrund solcher Beweise lässt sich die Existenz Gottes weder widerlegen noch bestätigen. Allerdings ist es andererseits so, dass wir da sind, dass es eine Welt gibt, in der wir leben, ein Sonnensystem, in welchem unsere Erde ist, eine Galaxie, in welcher unser Sonnensystem ist und ein Universum, in welchem die Galaxie ist, in der wir leben. All das ist nicht nur bewiesen, sondern ganz offensichtlich. Nach entsprechenden Beweisen dehnt sich das Universum aus. Basierend auf entsprechenden Schlussfolgerungen hatte diese Ausdehnung irgendwann einen Anfang, welche man als Urknall bezeichnet, und den Anfang von der uns bekannten Raumzeit, Materie und Energie darstellt. Ebenfalls nach entsprechenden Erkenntnissen hat alles im Universum eine Ursache, doch worin liegt im Urknall die Ursache, wenn es kein davor beim Urknall gibt, weil die Zeit, wie wir sie kennen, davor noch gar nicht existierte? Für mich macht dies deutlich, dass es Gott geben muss, zumindest als Urheber des Universums und was an existenziellen Grundlagen geschaffen wurde, damit schließlich wir Menschen und andere, auch extraterrestrische Kulturen entstehen konnten, können und werden, und dass dieser Gott als Wesen nicht existenziell von der uns bekannten Raumzeit abhängig ist, sondern aufgrund einer Raumzeit existiert, die von der uns bekannten unabhängig ist. Darum wird es innerhalb der uns bekannten Raumzeit auch nie möglich sein, seine Existenz durch wissenschaftliche Beweise zu bestätigen oder zu widerlegen.

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Nein. Wissenschaft bezieht sich auf die erfahrbare Welt, die messbare Welt. Das ist eine andere Ebene als Aussagen metyphyischer Art, die in dem Maße, in dem sie unsere Erfahrungen übersteigen, diese Ebene verlassen. Die wissenschaftlichen Aussagen über Zusammenhänge in unserer erfahrbaren Welt ergeben aber inzwischen ein sehr dichtes Netz von Aussagen und Weltauffassung, was die metaphysische Spekulation einschränkt, wie sie noch vor 250 Jahren möglich war, denn Konsequenzen aus der metaphyischen Spekulation auf die erfahrbare Welt müssen den Erkenntnissen der erfahrbaren Welt standhalten. Umgekehrt kann man mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen der erfahrbaren Welt keine Beweise führen, die Spekulationen jenseits der erfahrbaren Welt widerlegen. Man kann lediglich Widersprüche mit den Erkenntnissen innerhalb der erfahrbaren Welt aufzeigen, soweit jenseitige Spekulationen Rückschlüsse auf die erfahrbare Welt ziehen.

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Die Theologie befasst sich im allgemeinen mit Themen, die einen transzendenten Bezug haben. Da alle Religionen eine Vorstellung von einem höheren Wesen haben, gehört hierzu auch die kritische Auseinandersetzung mit der Gottesthese.  

In der Apologetik sucht man rationale  Begründungen für einen Glauben an Gott.  ( Rechtfertigung und Verteidigung eines Glaubens, zum Beispiel durch das Aufzeigen von Denkfehlern in den Religionskritiken)

In der Wissenschaft gibt es keinen Fachbereich, der sich spezifisch nur auf Gottesbeweise ausrichtet.

Die Gesamtheit der Wissenschaft ist sich aber dessen einig, dass die Existenz eines Gottes weder bewiesen noch widerlegt werden kann.

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Ja sicher.

"Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit gibt es keinen Gott."

Da es keine Evidenz für einen Gott gibt, kann man zurecht davon ausgehen, dass es keinen gibt. Keine Evidenz heißt, dass keine überprüfbare Wechselwirkung mit der Realität stattfindet.

Also selbst wenn es einen Gott gibt, ist er nicht Teil der beschreibbaren Welt und kann somit als nichtexistent betrachtet werden.

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Die Antwort ist kurz und einfach. - Die Wissenschaft kann zu diesem Thema keine verbindliche Aussage machen, welche der Existenz eines Gottes widersprechen würde.

Man muss dazu beachten, dass die Wissenschaft stets nur auf das menschlich Erfahrbare gründet, nicht aber darüber hinaus. Und niemand kann transzendentale Existenzen ausschließen.

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Kommentar von Abahatchi
31.12.2015, 17:34

Die Wissenschaft kann zu diesem Thema keine verbindliche Aussage machen,

Natürlich können Wissenschaftler zu diesem Thema verbindliche Aussagen machen. Sie können z.B. die Aussage machen, dasz je nach Definition eines Geistwesen (Gott), die Existenz dieses Geistwesen weder beweisbar noch widerlegbar wäre. 

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Vielleicht. Die Wisenschaft beschäftigt sich allerdings nur mit dem, was wir nachvollziehbar erkennen können. Echte Wissenschaftler leugnen nicht die potentielle Existenz eines Gottes, aber er ist nicht Bestandteil ihrer Wissenschaft.

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Kommentar von Fantho
31.12.2015, 04:29

Echte Wissenschaftler [...]

Was sind für Dich nicht echte Wissenschaftler?

Gruß Fantho

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Kommentar von Abahatchi
31.12.2015, 17:27

Echte Wissenschaftler leugnen nicht die potentielle Existenz eines Gottes

Nein, dies können Wissenschaftler nicht, denn leugnen kann man nur etwas, von dem man eigentlich weis, dasz es jenes gibt. Dazu müszten Wissenschaftler die Existenz eines Geistwesen (Gottes) nachweisen, damit sie dieses Geistwesen anschlieszend leugnen können. 

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Ja so ziemlich alle Wissenschaftler kommen Au den Entschluss "DAVOR" muss was dagewesene seien... Das halten wir für Gott... Manche glauben halt das es immer noch da IS
MfG
Ein Anon

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Kommentar von akanton10
31.12.2015, 01:18

nein, eigentlich kommt so ziemlich jeder wissenschaftler zu der erkenntnis das zeit einen anfang hatte, defakto gibt es kein davor.
gruß

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Kommentar von Anonbrother
02.01.2016, 14:31

Nein ich verarscge euch nicht:
Ich Versuch es nochmal: dazu muss ich einige Fragen stellen:
1.) wie entsandt die Erde?
1a) urknall
2.)wie entstand der 1. Planet
2a) durch Teilchen usw
3.) was war vor den Teilchen?
3a) mikroteilchen
4.)was war vor den mikroteilchen?
4a) noch kleinere Teilchen:
ABER wo kommen die her????
Und "das" was diese Teilchen aus dem nichts erschaffen hat nennt man Gott....
Weil du kannst immer fragen was war Davor und irgendwann kommst du drauf ganz ganz vorher muss irgendetwas aus dem nichts entstanden sein.... "Gott"

Und manche Menschen glauben das dieses Etwas noch immer existiert dieses Etwas, das die ersten zwei was auch immer für kleine Teilchen erschaffen hat und halten dieses für Gott....
Hoffe ihr habt es verstanden
LG
Anon

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Kommentar von Anonbrother
03.01.2016, 13:40

Ja weil sich die Leute "damals" das nicht erklären konnten... Heute weiß man aber dass das Universum ein 'bischen' älter ist. Und  das andere was auch immer wurde von Gott erschaffen
LG
Anon

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