Laserpointer kaufen 10.000MW

...komplette Frage anzeigen

4 Antworten

Die Wellenlaenge in Nanometern gibt die Farbe an:

Meist werden günstige rote Laserdioden verwendet (Wellenlänge von 635–750 nm). Mittlerweile sind auch grüne (490–575 nm) und deutlich teurere orange bis gelbe (575–635 nm) sowie blaue (405–490 nm) Laserpointer erhältlich.

Nach der zurzeit geltenden Norm EN60825-1 werden Laser, die im sichtbaren Wellenlängenbereich emittieren (400–700 nm), bei einer Ausgangsleistung bis 1 mW als Laser Klasse 2 und mit einer Leistung < 5 mW als Laser der Klasse 3R eingestuft. Laser mit einer Leistung > 5 mW fallen in die Klasse 3B und erfordern zusätzliche Sicherheitseinrichtungen und -vorkehrungen. Nur Laser bis Klasse 2 gelten als bedingt unbedenklich (augensicher), da durch den Lidschlussreflex die Einwirkungsdauer nicht ausreicht, um eine Netzhautschädigung hervorzurufen.

[...]

Laserstrahlquellen oberhalb der Klasse 2 dürfen in Deutschland nicht zu Lehrzwecken eingesetzt werden. Der betriebliche Einsatz dieser Laser ist nur nach Prüfung der Laserschutzvorrichtungen und entsprechender Laserschutzeinweisungen des Personals durch einen Laserschutzbeauftragten und Einhaltung entsprechender Schutzmaßnahmen (Schutzbrillen, Absperrungen) erlaubt.

Die Zweckentfremdung von Laserpointern und mobilen Laserstrahlquellen zur absichtlichen Blendung stellt eine Gefahr dar. Bereits Laser der Klasse 2 können in Einzelfällen die Netzhaut kurzfristig oder bleibend schädigen und die Sehfähigkeit beeinträchtigen. Laserstrahlen von Geräten mit höheren Leistungen (Klasse 3R, 3B und 4) sind als gefährlich für das Auge deklariert. Bei absichtlicher Blendung zieht dies entsprechende strafrechtliche Folgen nach sich. Nutzer haften aber auch für die Gefahren verursacht von blendungsbedingter Handlungsunfähigkeit, etwa bei Kraftfahrern, Lokführern oder Piloten[3].

Das deutsche Strafgesetzbuch fasst Laser-Angriffe auf Piloten als gefährlichen Eingriff in den Luftverkehr auf; zusätzlich kommt versuchter Totschlag in Betracht. Die Ahndung erfolgt mit Bewährungs- und Geldstrafen, es können aber auch Haftstrafen von bis zu zehn Jahren verhängt werden.[4]

http://de.wikipedia.org/wiki/Laserpointer

garnix11 04.09.2013, 10:44

ah ok danke

0

Stand: März 2011. Alle Angaben ohne Gewähr, keine rechtliche Garantie, ausdrücklicher Haftungsausschluss. Irrtümer vorbehalten.

In diesem Tipp möchte ich die aktuelle Rechtslage zu Laserpointern in Deutschland darstellen (Bestellung, Betrieb und deren mögliche Folgen).

  1. Grundsätzliche Legalität

Ein Laser / Laserpointer...

fällt unter das Waffenschutzgesetz, wenn er eine Vorrichtung besitzt, um an eine Waffe angeschraubt oder angebracht zu werden. Auch Universalhalterungen können als eine solche Vorrichtung angesehen werden. fällt nicht unter das Waffenschutzgesetz, wenn er keine solche Vorrichtung hat. Wenn er nicht unter das Waffenschutzgesetz fällt, ist der Besitz legal, egal welche Stärke.

  1. Verkauf, Kauf und Import

Innerhalb Deutschlands dürfen Laser mit mehr als 5 mW (Klassen IIIb und IV) nicht frei verkauft werden. Der Kauf (am besten außerhalb der EU) ist jedoch legal, der Import ebenfalls. Eine Bestellung z.B. aus Shanghai oder den USA ist somit problemlos möglich.

Interessant wird es erst dann, wenn der Laser den Zoll passiert, denn dieser sieht Laser natürlich nicht gerne in Deutschland. Entdeckt der Zoll der Laser, werden folgende Schritte eingeleitet:

Der Käufer bekommt einen Brief, in dem ihm mitgeteilt wird, er solle sich mit Rechnung / Beleg beim Zoll einfinden, um die Ware zu begutachten. Das Paket wird geöffnet und die Ware inspiziert und ausgiebig getestet. Fehlt das CE-Zeichen und/oder die Laserwarnung nach europäischer Norm, ist der Import nicht gestattet. Der Laser wird vernichtet, das Geld ist verloren. Der Zoll entscheidet, ob der Käufer in der Lage ist, die Ware korrekt zu bedienen und ob dabei die Sicherheitsbestimmungen eingehalten werden können. Dort gibt es drei Möglichkeiten: Der Käufer wird als nicht geeignet empfunden. Der Laser wird dann vernichtet, das Geld ist verloren, rechtliche Konsequenzen folgen nicht. Dies ist der häufigste Fall. Der Käufer wird als geeignet empfunden. Er darf den Laser behalten, muss ihn aber wahrscheinlich bei der Polizei anmelden. Dieser Fall ist äußerst selten. Der Käufer wird als unsicher gekennzeichnet. Der Zoll bestimmt, dass die zuständige Kreisaufsichtsbehörde über den Fall entscheidet.

  1. Betrieb und mögliche rechtliche Folgen

Ab 5 mW dürfen Laser / Laserpointer nicht in der Öffentlichkeit betrieben werden. Bei Zuwiderhandlung wird der Laser vernichtet, rechtliche Konsequenzen folgen meist nicht. Unter 5 mW ist der Betrieb in der Öffentlichkeit erlaubt. Privater Betrieb ist immer gestattet, solange niemand unmittelbar gefährdet wird.

Wird mit einem Laser mit mehr als 1 mW jemand verletzt oder geschädigt, etwa durch ein versehentliches Streifen des Auges mit verbundenen Sehschäden, kann der Geschädigte den Verursacher auf Zivilebene wegen fahrlässiger Körperverletzung oder fahrlässiger schwerer Körperverletzung, je nach Schwere des Falls, verklagen. Der Laser wird in jedem Fall vernichtet, Schadensersatz / Schmerzensgeld ist die geringste Konsequenz.

Leuchtet der Betreiber auf ein Flugzeug oder Auto, egal, ob vorsätzlich oder nicht, egal, ob mit Folgen oder nicht, kann er zusätzlich vom Staatsanwalt wegen gefährlichen (eventuell auch fahrlässigen) Eingriffs in den (Luft-)Verkehr verklagt werden. Der Laser wird in jedem Fall vernichtet, empfindliche Geldbußen sind die geringste Konsequenz. Meist wird aber auf Freiheitsstrafe geurteilt.

Das Argument, der Pilot könne nicht feststellen, wo der Strahl herkomme, ist nicht anwendbar, da in aktuellen Flugzeugen Sensoren eingebaut sind, die den Ursprungsort exakt berechnen können.

Wird durch einen starken Laser ein Brand hervorgerufen, lautet das Urteil meist auf fahrlässige Brandstiftung, empfindliche Geldbußen sind die geringste Konsequenz. Der Laser wird in jedem Fall vernichtet.

Gut, das war's von der Rechtslage in Deutschland zu Laser(pointer)n. Jedoch möchte ich auch noch eine Warnung aussprechen. Der Zoll ist nämlich nicht umsonst so misstrauisch, wenn es um Laser geht, denn diese sind leicht zu missbrauchen.

Laser erzeugen kein normales Licht, sondern gebündelte, hochenergetische Lichtstrahlung, die sich auch über Kilometer nicht bemerkenswert auffächert oder abschwächt. Laser sind hochgefährlich für die Augen und können auch für die Haut heikel werden. Denken Sie an mögliche gesundheitliche (Spät-)Folgen der Strahlung für Sie und andere: Kaufen Sie nur einen Laser mit mehr als 1 mW, wenn Sie sich sicher sind, dass Sie damit korrekt und verantwortungsvoll umgehen können und werden. Informieren Sie sich gründlich, bevor Sie einen Laser / Laserpointer kaufen.

Danke für Ihre Aufmerksamkeit und Ihr Interesse!

gefunden auf www.gutefrage.net

garnix11 04.09.2013, 10:41

danke endlich mal ein anständiger beitrag. Darf der Zoll überhaupt meine Post aufmachen, weil einmal hatte der Zoll meine Post und der hatte die nicht aufgemacht. Also weiß er nicht über den Laserpointer, nicht das ich das vor habe mich intressiert es nur.

0
UlrikeGabi 04.09.2013, 11:53
@garnix11

Die Wahrscheinlichkeit, dass Du das Paket aus dem Ausland auf dem Zollamt aufmachen musst, ist relativ gross.

Ich habe mir mal eine Sonnenbrille aus den Staaten bestellt. Obwohl es sehr eindeutig war, dass eine Sonnenbrille der Inhalt war (Optiker-Logo etc.) musste ich das Paket vor Ort aufmachen und weitere Steuern berappen.

0

Ich glaube du meinst eher mw (Milliwatt) anstatt Mw (Megawatt). Also 5000mw oder 10000mw für 40dollar ist ziemlich billig. Für solche Art von Lasern bezahlt man normalerweise 200-1000euro. Ich würde dem Angebot nicht trauen, ist bestimmt Betrug. Ausserdem gibt es kein tragbaren Laserpointer mit 10000mw.

Was willst du damit machen? Die Dinger sind richtig gefährlich! Mit solchem Kinderscheiß kann man schwere Unfälle verursachen!

garnix11 04.09.2013, 10:37

danke jetzt bin ich weiter gekommen :3

0

Was möchtest Du wissen?