Laptop für Graphic-Designer?

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2 Antworten

Teuer ist nicht gleich gut und was die Farbwiedergabe angeht, man so ziemlich jedes Notebook in die Tonne treten kann. Mit anderen Worten - wenn du für Printmedien illustrierst einen externen Monitor mit einplanen solltest. Dir da vor allem EIZO nahelegen kann.  Was jetzt Notebooks angeht: CPU mit wenigsten 4 Kernen, eine gescheite GPU mit genügend VRAM, schnelle SSD fürs OS und mindestens 12GB RAM. Alternativ ein Modell auswählen, das nachträgliches Upgrade auf 16GB und/oder mehr zulässt. Lenovo, Asus, Msi sowie HP alle samt gute Modelle in ihren Produkt-Portfolios haben. Jedoch auch viel 08-15 Mist dabei ist. 

MacBook ist an und für sich ne runde Sache. Jedoch auch keine eierlegende Wollmilchsau. Zumal du da auch ordentlich in die Tasche greifen musst. Das Retina Display ist ja an und für sich ganz nett. Für die Erstellung von Printmedien aber genauso in die Tonne hauen kannst. De facto auch dort ein externer Monitor hersollte. Sei den dich juckt es nicht, was am Ende rauskommt. ;)  Du hast jetzt die Qual der Wahl. Entweder ein Notebook von der Stange oder du nimmst dein Geld in die Hand und konfigurierst dein Notebook selber. Sei es bei Kiebel, Alternate, mifcom oder einem vergleichbaren Anbieter. Da auf jeden Fall mehr rausholen kannst und das Gerät am Ende auf deine Anforderungen abgestimmt ist. 

Ich habe mir vor eineinhalb Monaten ein HP Notebook als Zweitgerät ans Bein gebunden. Eigentlich nur weil es ich es rund 300,-€ unter UVP bekommen konnte bei mir fast ausschließlich zum Programmieren genutzt wird. Damit aber sehr zufrieden bin.  Selbst Software-Suites von Adobe, Maxon und Autodesk ohne zu murren laufen. Jedoch beim Rendern doch alles auf meine Workstation rüber schaufel. ;) Aber das nur so nebenbei. Wie gesagt, schau mal bei den genannten Anbieter vorbei und stell selbst eine Konfiguration zusammen. Da sicher mehr von hast. 

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Als Grafik-Designer würde ich die Finger von Lenovo lassen .. deren Farbwiedergabe ist doch schrecklich.

Da wäre ein McaBook oder ein MSI (bin voll zufrieden mit MSI) eher eine Wahl. Ich arbeite auch viel mit PS, Illustrator, Indesign und Cinema4D ... habe mir dafür letztes jahr einen MSI gekauft und bin mit dem voll zufrieden, die farben werden gut wiedergegeben und die Leistung ist der hammer.

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NoNameNoFace 31.10.2016, 18:41

Was für ein Model hast du denn von MSI

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medmonk 31.10.2016, 19:02

Als Grafik-Designer würde ich die Finger von Lenovo lassen .. deren Farbwiedergabe ist doch schrecklich.

Schwachsinn! Wenn es um korrekte Farbwiedergabe respektive um die Kalibrierung und Profilierung eines Monitors/Displays geht, an und für sich überhaupt kein Notebook in Frage kommt. Weder Lenovo, HP, MSI und erst recht kein MacBook mit Retina Display. 

die farben werden gut wiedergegeben

Objektive Beurteilung deinerseits oder hast du dein Notebook sowohl Hard als auch Software-seitig kalibriert und profiliert? Wie dem auch sei, auch da nichts gescheites bei raus kommt. Sofern es um Print geht. Nichts für ungut. 

LG medmonk 

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AtotheG 31.10.2016, 19:14
@medmonk

Und was schlägst du dann als mobile Lösung vor? Einen extrem teuren Bildschirm kaufen und den immer mitschleppen? Ich schreibe hier nur von meiner eigenen Erfahrung und wenn das Gedruckte am Ende genauso wie bei mir auf dem Bildschirm aussieht, dann ist es für mich gut, so soll es ja am Ende auch sein, wäre ja ziemlich sinnfei daran stundenlang zu arbeiten und am ende kommt aus dem Drucker etwas völlig anderes

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medmonk 31.10.2016, 19:38
@AtotheG

Und was schlägst du dann als mobile Lösung vor? Einen extrem teuren Bildschirm kaufen und den immer mitschleppen?

Sorry wenn ich dich so angefahren habe. Mir ging es erst mal um deine pauschale Aussage bezüglich Lenovo. Nichts für ungut, aber die haben wie alle anderen Hersteller von Top bis Flop Modelle im Angebot. Was jetzt den externen Monitor angeht, bleibt der natürlich zuhause stehen. Beispielsweise in der Agentur dann dortige Monitore verwenden. 

und wenn das Gedruckte am Ende genauso wie bei mir auf dem Bildschirm aussieht, dann ist es für mich gut,

Dann vermute ich mal, das du mit Print wenig am Hut hast bzw. keine Ausbildung in dem Bereich vorzuweisen hast. Nicht das du mich falsch verstehst. Dich mit meinen Aussagen in keinster weise angreifen will, lediglich mit anderem beruflichen Background sehe. Ohne Kalibrierung, Profilierung und Farbproof so etwas ganz schnell nach hinten los geht. Erst recht bei hoher Druckauflage. 

wäre ja ziemlich sinnfei daran stundenlang zu arbeiten und am ende kommt aus dem Drucker etwas völlig anderes

Glaub mir, ich habe in den vergangenen 10 Jahren schon so einiges erlebt oder zu hören bekommen. Mich da auch nicht drüber streiten will. Hier geht es ja auch nicht um Ausbildungsinhalte und der Gleichen. Daher meine Kritik lediglich als kleine Ergänzung zu deiner Antwort verstehen. 

LG medmonk 

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