Langzeitfolgen von Marihuana?

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4 Antworten

Wie alt seid ihr denn? Wenn ihr minderjährig seid und kifft, kann das tatsächlich in seltenen Fällen Schizophrenie und andere psychotische Krankheiten auslösen. Das ist so, weil sich in der Pubertät das Gehirn noch in der Entwicklung befindet. Sobald das Gehirn vollständig ausgereift ist, ist kiffen fürs Gehirn unschädlich

Das geschieht nur in ihrem Kopf, also sie bildet sich das nur ein.

Manche Menschen reagieren empfindlicher auf Cannabis und können Psychosen und sogar Schizophrenie bekommen. War letztens eine neue Doku auf Arte, da hat es ein Psychiater erklärt. 7% der Konsumenten sind das heute. In den 70ern waren es nur ca. 2-3%. Sie gehört offensichtlich zu den ganz Empfindlichen und sollte dem Zeug aus dem Weg gehen. Sprich mit ihr drüber. Ich habe einen Angehörigen, der davon ein eingeschränktes Leben nach schwerer Zeit führen muss und ich kenne zwei, denen es auch so ergeht. Es ist wahrscheinlich ja nur eine erste Warnung bei deiner Freundin, aber sie muss einen Bogen drum machen. Alles Gute!

myspam 07.02.2015, 21:11

7%?
Ich glaube die haben da irgendwas verwechselt....
Diese hohe %-Angabe bezieht sich wahrscheinlich auf die Anzahl der Menschen, welche während dem Cannabis-Konsum psychotische Symptome haben.
Länger anhaltene Symptome sind seltener bzw. treten meist erst nach massivem Missbrauch auf.
Sonst volle Zustimmung - sie sollte einen großen Bogen um Cannabis (und besser auch andere Drogen) machen!

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Doroh195 07.02.2015, 22:22
@myspam

Es sind wirklich krasse 7%. Der THC-Gehalt ist durch Züchtung höher als damals.

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Blrgii 08.02.2015, 00:29

Ich kenne auch andere Zahlen die sprechen weit geringere Zahlen kann. Zudem sind indoor grows war höllisch stark, das hat aber nix mit der wahrscheinlichkeit von psychosen zu tun.

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RoyalZero 08.02.2015, 00:32
@Blrgii
Zudem sind indoor grows höllisch stark

Und das liebe ich daran ;-)

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Doroh195 08.02.2015, 11:02
@RoyalZero

Leider sind diejenigen mit einer Veranlagung zu Psychosen durch Cannabis so gefährdet, dass sie durchaus eine lebenslange psychische Behinderung davontragen können. Von daher verstehe ich o.g. Verharmlosungen nicht , es sei denn, Sucht ist die Ursache.

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RoyalZero 08.02.2015, 14:48
@Doroh195
Leider sind diejenigen mit einer Veranlagung zu Psychosen durch Cannabis so gefährdet, dass sie durchaus eine lebenslange psychische Behinderung davontragen können.

Menschen mit einer Veranlagung zu Psychosen sind durch jede Substanz gefährdet. Es reicht schon das Serotonin im Ketchup (Stimmungsaufheller) um eine Psychose vollständig zum Ausbruch zu bringen. Die Gefahr mag zwar gering sein, existieren tut sie aber.

Von daher verstehe ich o.g. Verharmlosungen nicht

Warum soll ich deinen falschen Thesen zustimmen, nur um zu zeigen das ich gegen Cannabis bin? Ich bin zwar selber Cannabiskonsument und befürworte eine Legalisierung, bin mir aber den Gefahren bewusst und streite diese auch nicht ab, wenn ich darauf aufmerksam gemacht werde. Genau so solltest du es auch machen. Einen kritischen Blick kann man auf alles haben, dann sollte man aber auch bitte bei der Wahrheit bleiben, und nicht auf Lügen setzen weil man keine Argumente mehr findet.

es sei denn, Sucht ist die Ursache.

Es gibt keine Cannabissucht. Auch ein (leider) weit verbreiteter Irrglaube. Zwar ist eine psychische Sucht durchaus möglich, psychisch abhängig werden kann man aber auch von Brot. Das Argument "schau mal, das macht süchtig" ist somit hinfällig.

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Doroh195 08.02.2015, 15:49
@RoyalZero

Du meinst also, Ketchup sei genauso psychoseauslösend wie Cannabis? Ich habe drei Betroffene mit der Diagnose vom Psychiater "Marihuana-Psychose" kennengelernt, aber noch nie von Ketchup-Psychose gehört.

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RoyalZero 08.02.2015, 18:15
@Doroh195
Du meinst also, Ketchup sei genauso psychoseauslösend wie Cannabis?

Nein. Ich meine damit, dass das Risiko bei generell jeder Substanz die psychoaktiv ist besteht.

Ich habe drei Betroffene mit der Diagnose vom Psychiater "Mariuhana-Psychose" kennengelernt, aber noch nie von Ketchup-Psychose gehört.

Eine Ketchup-Psychose gibt es auch nicht. Die Substanz nennt sich "Serotonin" und ist unter anderem auch in Ketchup enthalten.

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Doroh195 08.02.2015, 18:51
@RoyalZero

Du meinst, es gibt keine Cannabissucht./-Abhängigkeit. Laut Wikipedia: Substanzen mit mittlerem Abhängigkeitspotenzial:[5][8] Alkohol (1,93), Benzodiazepine (angstlösende Stoffe, Schlafmittel) (1,83), das Stimulans Amphetamin (1,67), das Opioid Buprenorphin (1,64), Ketamin (1,54), und Cannabis (siehe auch: Haschisch, Haschischöl) (1,51).

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Doroh195 08.02.2015, 18:55
@RoyalZero

F12.2 Psychische und Verhaltensstörungen durch Cannabinoide (Abhängigkeitssyndrom)

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RoyalZero 08.02.2015, 19:18
@Doroh195
Du meinst, es gibt keine Cannabissucht./-Abhängigkeit.

Falsch. Ich sagte, es gibt keine körperliche Abhängigkeit. Eine psychische Abhängigkeit ist aber durchaus möglich. Die mögliche Abhängikeit ist aber kein Argument gegen Cannabis, da Brot oder Obst mindestens genauso abhängig macht (es gibt sogar Menschen, die sind vom Haare rupfen abhängig). Die psychische Abhängigkeit ist eben Kopfsache, das sieht bei einer körperlichen Abhängigkeit (die meist noch zusätzlich durch eine psychische gestützt ist) anders aus.

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RoyalZero 08.02.2015, 19:22
@Doroh195
F12.2 Psychische und Verhaltensstörungen durch Cannabisnoide (Abhängigkeitssyndrom)

So sieht es bei einer psychischen Abhängigkeit aus. Völlig richtig.

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Sicher dass das keine Kräutermischungen waren?

Ginaa12345 07.02.2015, 20:27

ja alles anderen ging es ja immer gut

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