Landpacht - Keine Zahlung

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Wurde denn eine Pacht (also ein Geldbetrag) vereinbart? Wenn nicht, gibt es auch keine ausstehende Pacht. Es besteht eher eine Art von Gewohnheitsrecht, welches auf mündlicher Absprache basiert. Warum will der Eigentümer die Wiesen denn nun so plötzlich dem Pächter "entreißen"?

Ohne mich mit der Materie aus zu kennen, würde ich sagen: Man sollte dem Pächter (der ja eigentlich aufgrund fehlender Vertragsgrundlage kein Pächter ist) eine angemessene Zeit einräumen, um die Nutzung abzuschließen und was er an Dünger usw. investiert hat zu ernten. Egal was da unter Ernte zu verstehen ist: Z. B. Gras oder Heu für die Kühe usw. - Das ist, was ich als Mediator vorschlagen würde.

Bei uns musst du froh sein, wenn noch jemand kostenlos die Wiese regelmäßig mäht, es gibt bei uns keine Milchbauern mehr. Die Hobby-Pferdehalter kaufen das Heu gepresst in Ballen inklusive Anlieferung. Ich mähe meine Wiese selbst und lasse das Gras (Mulchschnitt) liegen, dadurch wächst es super, schade dass es niemand will. So ändern sich eben die Zeiten, umwandeln der Wiese zum Acker ist bei uns nicht erlaubt, für einen Acker gäbe es genug potentielle Pächter. Das Verbot sehe ich ein, es würde die Landschaft total verändern, das möchte ich ja nicht. Um eine Wiese zu verkaufen, braucht man zuerst einmal einen Interessent dafür, der Wiesenpreis liegt bei uns bei ca. 50 Cent/qm sofern es jemand bezahlen will.

Grundlage ist doch die Erfüllung des mündlichen und/oder schriftlichen Pachtvertrag mit allen Rechten und Pflichten.

Ist da nicht die Pachtzahlung mit festen Zeitplan und der Laufzeit dokumentiert?

Hat der Verächter erfüllt?

Hat der Pächter erfüllt?

Wenn in dem Pachtvertrag eine außerordentliche Kündigung bei nicht Erfüllung vorgesehen ist, dann kann er diese auch zu jeder Zeit geltend machen.

Welche Pacht bei Kaufwert von 50 Euro? Gibt es da Standards

Hallo Community: Für Grund und Boden dessen aktueller Wert (offizielle Wertermittlung -Bodenrichtwert des Geoamtes) 50 Euro beträgt: wieviel sollte die jährliche Pacht betragen. (Bitte nicht darauf hinweisen, dass der Bodenrichtwert der Verkehrswert sein muss - das ist bekannt! )

Es geht um eine angemessen Pacht, nicht darum jemanden abzuziehen.

Meine persönliche Meinung und Schätzung ist - dass 3-4 % des Wertes jährlich als Pacht angemessen sind. Danke

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Was ist alles auf Landwirtschaftsfläche erlaubt?

Ich überlege ein Grundstück für die Anlage einer Streuobstwiese zu erwerben.

Jetzt die Frage für mich, da das Grundstück laut FNP als Landwirtschaftsfläche ausgewiesen ist, ob das da möglich ist. (Lage im Außenbereich gemäß § 35 BauGB)

Gibt es da irgendwelche Vorschriften was genau erlaubt ist und was nicht. Wäre der Bau einen Unterstands für z.B. Gartengeräte möglich?

Nutzung als „Garten“ ist wohl ausgeschlossen?

Ich danke Euch :-)

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Fristlose Kündigung bei Pachtminderung - zwei Monate keine Pacht gezahlt

Hallo!

Ich habe ein Objekt im gewerblichen Bereich gepachtet. Nun sind viele Mängel aufgetreten. Diese Mängel habe ich schriftlich angezeigt und Fristen zur Nachbesserung gegeben. Der Verpächter hat sich nicht gemeldet. Nun habe ich für die Monate August und September keine Pacht gezahlt aufgrund der Minderung. Eben war der Verpächter hier und hat mir mit der fristlosen Kündigung gedroht, da ich zwei Monate keine Pacht gezahlt habe und das ich bis Ende des Monats raus soll. Ich habe ja nicht grundlos die Pacht nicht gezahlt.... wer hat den nun recht? Dazu muss sagen, dass der Pachtvertrag eh Ende Oktober ausläuft...

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Dauercampingplatz vor übernahme kündigen?

Ich habe vor einen Dauerplatz auf einem Campingplatz zu übernehmen, allerdings möchte ich die Parzelle auflösen und den Wowa dort wegziehen? Kann ich den Platz fristlos kündigen aufgrund dessen das ich ihn nicht nutze. Der Vorpächter bezahlt die Pacht monatlich.

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Darf einer der Vertragspartner den Pachtvertrag eines Grundstücks grundsätzlich fristlos kündigen ?

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Probleme beim Verkauf eines Einfamilienhaus auf Pachtland (nicht Erbpacht!)

1984 haben mein Mann und ich ein Einfamilienhaus gekauft, welches auf Pachtland in einem Landschaftsschutzgebiet steht. Der Pachtvertrag für das Grundstück hat - wie bei den Vorbesitzern des Hauses - eine Laufzeit von 25 Jahren mit laufenden Verlängerungen von jeweils 5 Jahren. Im § 5 des Pachtvertrages ist geregelt: "Im Falle eines Verkaufes der auf dem Grundstück befindlichen Gebäude durch den Pächter räumt dieser dem Verpächter das Vorkaufsrecht ein." Vor Unterzeichnung des Kaufvertrages für das Haus wurde daher gemeinsam mit dem Voreigentümer des Hauses der Verpächter des Grundstücks besucht, er verneinte die Ausnutzung des Vorkaufrechtes und anschließend wurde ein neuer Pachtvertrag erstellt und unterzeichnet. Nun wollen wir unsererseits das Haus wieder verkaufen und haben es dem Verpächter vertragsgemäß wieder zum Vorkauf angeboten. Die überraschende Antwort lautet: "wir müssen nichts bezahlen, das Haus steht auf unserem Grundstück und gehört uns sowieso, außerdem läuft der Pachtvertrag demnächst aus ( bisher erfolgte keine Kündigung des Pachtvertrages). Es handelt sich NICHT um Erbbaurecht, wir stehen als Eigentümer des Hauses NICHT im Grundbuch, es gibt lediglich privatschriftliche Verträge. Die Besonderheit liegt im Grundstück selbst; das Grundbuch weist für das ca. 50ha große Gesamtgrundstück eine forst- und landwirtschaftliche Nutzung aus; in den Kriegsjahren durften jedoch die vorhandenen Heidehütten ausgebaut werden. Die wohnwirtschaftliche Nutzung/Genehmigung ist bei jedem vorhandenen Haus rechtlich geprüft worden.
Meine Fragen: Was können wir tun, wenn der Verpächter das Haus selbst nicht erwerben will, gleichzeitig aber keinen neuen Pachtvertrag mit einem neuen Eigentümer vereinbaren will? Fällt das Haus bei einer eventuell Kündigung des Pachtvertrages tatsächlich unentgeltlich dem Verpächter des Grundstücks zu? Oder müssten wir es sogar auf eigene Kosten abreißen? Was völlig absurd wäre, den der Verpächter bezieht nur deswegen eine jährliche Pacht, weil es dieses Haus auf seinem Grundstück gibt, eine andere Nutzung des Grundstücks ist schlichtweg nicht möglich, da es z.B. für einen kompletten Haus-Neubau keine Baugenehmigung gäbe. Bisher gab es nie ein Problem mit dem Verpächter bei Verkäufen von Häusern auf diesem Grundstück, nun ist aber die Nachfolger-Generation im Boot und sieht es scheinbar anders.

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