Lampenkabel verbinden? – An alle Elektriker

...komplette Frage anzeigen 1 Anschluss, 2 Kabel/Fassungen - (Kabel, Elektrik)

4 Antworten

da gibt es genrell 2 möglichkeiten.

2 fassungen (E 27) werden mit einem entsprechenden Stück kabel verbunden. ich empfehle H 05 VV 2 x 1 das ist eine 2adrige PVC Schlauchleitung 1 mm²

die braune Ader kommt an den Kontakt, der an der Fassung in die Mitte geht, die blaue Ader kommt an den Seitenkontakt. bitte auf jeden fall Aderendhülsen verwenden!

oben in die Fassung wo das Kabel raus kommt, wird in das 10er Feingewinde noch eine Zugentlastung... http://www.ebay.de/itm/280880847238 wie diese z.b.

an der Decke (auf deiner Grafik links) müssen die Kabel auch gefangen werden. dafür gibts bei den meisten Hängelampen kleine Laschen mit 3 Löchern. ich denke du weißt was ich meine.

der letzte und kritischste punkt ist der Anschluss. entweder kann man die braunen und die blauen Adern jeweils mit einer Doppel-Aderendhülse in eine Lüsterklemme einklemmen. damit lässst sich die Lampe dann an der Decke anklemmen...

die etwas elegantere Lösung wären die Wagoklemmen mit den orangenenen Heblechen (Wago # 222) die gibts als 2, 3 und 5-fach für 2 Lampen brauchst du 3fach (2 Lapen + 1 zuleitung)

noch ein kleiner Hinweis: wenn du unbedingt Metallfassungen verwenden magst, dann musst du ein Kabel mit Erdung nehmen, für die Erdung gibts im Gehäuse der Fassung einen entsprechenden Anschluss... das Kabel heißt dann "H05 VV 3 G 1" eine 3adrige PVC Schlauchleitung mit Schutzleiter...

ich hoffe dir schon mal weiter gehofen zu haben...

lg, anna

Dazu verwendet man an der Anschluss-Stelle eine sogenannte Lampen-Deckenverteilerdose. Und möglichst Fassungen die bereits ein geeignete Anschlussleitung angeschlossen haben. Man kann natürlich die Leitung auch selbst an die Fassung anschließen, nur muss man dann wirklich wissen was man tut, es gehört der Strom führende Außenleiter der typisch in brauner Farbe verdrahtet wird an den Fußkontakt der Fassung angeschlossen, das Glühlampengewinde wird an den in blauer Farbe zu verdrahtenden Neutralleiter angeschlossen. Wenn die Fassung aus Metall ist kommt der grün-gelb isolierte Schutzleiter hinzu.

In der Lampen-Verteilerdose werden alle grün-gelb isolierten Schutzleiter, dann alle blau isolierten Neutralleiter und alle braun (manchmal auch schwarz) isolierten Außenleiter jeweils mit Lüsterklemmen fachgerecht zusammen geschlossen.

Das alles unter der Voraussetzung, dass zuerst die Sicherungen getrennt werden und die Drahtfarben aus der Decke den aktuellen Normen entsprechen. Beim geringsten Anzeichen von Unsicherheit ist der beste Weg - Hände davon lassen und Fachmann beauftragen.

Wenn man jetzt noch an die Zugentlastungen gedacht hätte, könnte man sagen soweit richtig.

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@andreas03o

Darum habe ich ja Deckenverteilerdose geschrieben, dort sind sie normalerweise enthalten.

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@Sorbas48

Ja, aber es gibt bestimmt Leute, die meinen es macht nichts, wenn Teile übrig bleiben. Dir nehme ich das nicht übel, und ich habe ja geschrieben sonst soweit richtig.

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Ok…ich seh schon. Ich lass mir von einem Fachmann dabei helfen, angesichts der Tatsache, dass ich a) nicht mal alle Begriffe verstehe und b) hier wohl auch geteilte Meinungen herrschen. Aber schonmal danke für allein den Tip! :)

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Geht schon, sogar recht einfach (wenn man sich damit auskennt). Du musst zwei Fassungen mit kabeln dran nehmen und die enden etwas abisolieren, dann die gleichen farben(!!!!!) in das loch einer Lüsterklemme stechen, auf der anderen seite den Netzanschluss reinmachen und zudrehen. Wenn du dir aber unsicher bist, lass es lieber :)

Technisch ist das möglich, aber es gibt dabei ein paar Sachen zu beachten, damit es sicher ist - es kann tatsächlich zu einem Brand führen. Lass lieber die Finger davon, und lass es einen Fachmann bauen.

Es kann nur dann zu einem Brand führen, wenn man einen "Kurtzen" baut oder eine zu hohe Amperezahl fliest.

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@andreas03o

@andreas03o,

es kann tatsächlich zu einem Brand führen.

Wie sol das funktionieren?

Das musst Du als Überschlauen ein Nichtwissenden mal erklären!

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@Szintilator

Nein, muss ich nicht - aber in der Hoffnung, dass du dann Ruhe gibst: Es ist ziemlich wahrscheinlich, dass ein Laie die abisolierten Litzenenden nicht, wie vorgeschrieben verlötet, oder mit Hülsen versieht, u.a. das kann in der Klemme zu einem Übergangswiderstand (ugs. Wackelkontakt) führen. An Widerständen wird die elektrische Energie in Wärme (Hitze) umgewandelt. Anderer mögliche Fehler, zu lang abisoliert, wodurch es zu einen Kurzschluss, oder w.o. Übergangswiderstand (fast Kurzschluss) kommen kann. An so einem Widerstand können (bevor ein Kurzschluss vorliegt) ein Strom von 10-16 A fließen, das ergibt 2200-3600 Watt, das haben Herdplatten- also auch für Laien - wird heiß sehr sogar.

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@andreas03o

die abisolierten Litzenenden nicht, wie vorgeschrieben verlötet,

Das ist nicht vorgeschrieben, sondern verboten!

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@Szintilator

Langsam wird es echt peinlich. In deiner tollen Quelle ist wiederum eine Quelle angegeben:

Bevor man die Aderendhülse einführte, praktizierte man das Verlöten der Litzenenden, was heute allerdings in der Elektrotechnik verboten ist.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Aderendh%C3%BCls

..und dort steht

In den einschlägigen Normen ist das Löten elektrischer Verbindungen zwar nicht ausdrücklich verboten, in VDE 0100-520:2003-06 Abschnitt 526.2 ist jedoch festgehalten, dass Lötverbindungen in Leistungskreisen vermieden werden sollen.

Der Schreiberling deiner Quelle ist offensichtlich nicht fähig richtig abzuschreiben.

An deiner Stelle würde ich mich erstens schämen, zweitens bei dem den ich beleidigt habe entschuldigen, drittens mich nicht als Fachmann (hier Elektriker) ausgeben, wenn ich keiner bin.

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@andreas03o

Du hast ja echt den Fehdehandschuh ausgeworfen, ich schäme mich noch lange nicht, noch habe ich Hemd und Hose an.

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