Laktoseintoleranz und Muttermilch wie kann das sein?

4 Antworten

Haben sie nicht. Die Anlage zu einer Laktoseintorleranz ist genetisch festgelegt. Bei diesen Menschen entwickelt sich die Laktoseintoleranz aber erst nach der Kindheit. Und die Ausprägung ist auch von Mensch zu Mensch verschieden. Sehr oft vertragen Menschen mit einer Laktoseintoleranz gesäuerte Milchprodukte und Käse. Das liegt daran, dass die Milchsäurebakterien im Darm bei der Verarbeitung von Lactose helfen und dass Käse grundsätzlich weniger bis fast gar keine Lactose mehr enthält.

Bitte nicht die gängige Laktoseintoleranz (die sich auf Kuhmilch bezieht) mit Galaktosämie (Unverträglichkeit der Muttermilch, welche selten vorkommt) verwechseln.

Um festzustellen, ob es sich um Galaktosämie handelt, wird kurz nach der Geburt ein Test durchgeführt. Die betroffenen Babys müssen dann eine Spezialnahrung bekommen, die es beim Kinderarzt gibt. Freiverkäufliche Kunstmilch ist für diese Babys ebenso tabu.

Hat das Baby eine normale Laktoseintoleranz hilft es, einfach sämtliche Milch(produkte) wegzulassen und verstärkt auf Milchzucker in (fertigen) Nahrungsmitteln zu schauen und diese Produkte aus dem mütterlichen Speiseplan zu streichen.

Laktoseintoleranz ist nach dem Säuglingsalter eigentlich der Normalfall. Durch genetische Mutation kann ein Teil der Menschheit Kuhmilch vertragen.

Mutationen kommen im Leben ständig vor. Was also ist der Normalfall? Das was ich persönlich gerne so definieren möchte. Oder doch das andere?

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