Lagerung von Brennholz im Keller eines Mehrfamilienhauses

2 Antworten

Grundsätzlich sollte man von der Lagerung brennbarer Stoffe - auch in Kellerräumen - Abstand nehmen, da hierfür entsprechende bauliche Sicherheiten unbedingt erforderlich sind. Diese vorbeugenden brandschutztechnischen Maßnahmen müssen von allen Nutzern ständig eingehalten werden. So ist eine Lagerung dieser Stoffen z. B. in Treppenräumen verboten. Wenn die Keller- oder Lagerräume nicht durch vom DIBt, Berlin, zugelassene und zulassungsgerecht eingebaute Brandschutztüren, z. B. mind. T 30-RS-Türen vom Treppenraum abgetrennt sind und diese immer geschlossen sind, ist eine solche Lagerhaltung auch in den Keller- bzw. Lagerräumen unzulässig. Entscheidend ist, bleibt der Treppenraum als 1. Flucht- und Rettungsweg vor Brand- oder Brandgasen geschützt und sicher, wenn es in einem Lagerraum brennet? Es entspricht der Erfahrung, daß in Keller- und Dachräumen die meisten Brände entstehen. Weiterhin muß geprüft werden, ob die Kellerräume zum Erdgeschoß und den oberen Geschossen z. B. durch Hausinstallationen (brennbare Abwasserrohre, Kabelkanäle, ungeschottete Kabelführungen oder ungesicherte Lüftungsrohre etc. pp.) feuerbeständig getrennt sind. Ein wichtiger Prüfpunkt ist das persönliche Verhalten der Hausbewohner. Frage: schließen die Kellernutzer immer die Kellerzugangstüren oder lassen sie sie bisweilen offen stehen (Benutzung eines Keiles zum Offenhalten der Kellertür ist eine strafbare Handlung! § 145 StGB. Meine Erfahrung ist, daß in diesen Bereichen viele Bausünden oder mangeles Einsehen bzw. Unbedarftheit bestehen. Es ist nicht die Frage ob, sondern wann ein Brand ausbricht! Wo Strom ist, besteht immer eine Brandgefahr! Daß es bisher in einem Haus nicht brannte, ist kein Beweis, sondern nur ein Glücksumstand, der jederzeit beendet sein kann! Zum Schluß: frage die zuständige Bauodnungsbehörde, die ggf. unter Hinzuziehung der Feuerwehr oder / und des Kaminkehrermeisters eine Feuerbeschau durchführt.

hallo,

ich möchte mich der frage anschließen.

was könnte eine brandversicherung dazu meinen:

ich habe vor (zuvor 3 jahre im freien gelagertes) gespaltenes brennholz im erdgeschoß einzulagern. die holzmenge wäre um die 25 ster.

es handelt sich um ein 3 geschoßiges einfamilienhaus (vorher war es eine scheune). das gesamte untere stockwerk beinhaltet lediglich heizung, werkstatt, sonstige lagerräumlichkeiten. die oberen stockwerke kann man durch 2 außentreppen erreichen. im haus gibt es keine treppe zum erdgeschoß, die geschoßdecken sind zum größten teil aus holz. das holz sitzt dann quasi in einer garage mit holztor, einem fenster und einer holztür, die an die werkstatt angrenzt.

ist das absolut verboten oder möglich, oder sogar ohne weiteres erlaubt?

wer was weiß, bitte antworten!!

Gruß Markus

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Danke.

M.

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Kochen mit Propangas

Hallo,

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Wir haben eine Eigentumswohnung in einem Mehrfamilienhaus gekauft und lassen die Elektrik komplett erneuern. Der Stromzähler soll dabei (aufgrund der Anforderungen der Stadtwerke Hannover) aus dem Treppenhaus in den Keller verlegt werden. Die Hausverwaltung ist der Meinung, dass wir die Verlegung der Kabel aus dem Keller bis in unsere Eigentumseinheit selber zahlen müssen, da diese Kabel (da sie ab unserem Stromzähler losgehen) zum Sondereigentum gehören. Zählen die Leitungen, auch wenn sie nur zu unserer Wohnung führen nicht trotzdem bis in die Wohneinheit zum Gemeinschaftseigentum, unabhängig davon, wo der Stromzähler liegt? Folgendes Urteil habe ich dazu gefunden:

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Wer weiß mehr bzw. gibt es evtl weitere Urteile dazu?

Ich weiß, dass die Eigentumsgemeinschaft per Beschluss regeln kann, dass jeder Eigentümer die Leitungen zB. bis zum Stromkasten im Keller selbst zahlen muss. Solch einen Beschluss gibt es aber in unserem Fall nicht. Daher interessiert mich nur, wie es im Normalfall (ohne Beschluss) gesetzlich geregelt ist.

Dank schonmal im Voraus :)

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Darf ich denn im Wald Brennholz kostenlos sammeln wenn es sich um Bruchstücke handelt also kein gefälltes oder fertig geschnittenes Holz versteht sich von selbst

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Wir haben neben dem Auto zwei Schränke mit Koffern, Winterschuhen u.a. in unserer Garage, zusätzlich noch die Getränkekisten. Die Nachbarn haben neben ihren Autos Regale mit allerlei Krimskrams, wie Autozubehör und Werkzeug gelagert.

Nebenan sind unserer Kellerräume, durch zwei Brandschutztüren von der TG und einer Brandschutztür vom Treppenhaus getrennt - alles normal.

Jetzt kommt ein neuer Mieter und damit neues Glück ;-( Er fordert jetzt unter Bezug auf die bay. Garagenordnung und der Brandschutzverordnung, dass die Schränke und leicht brennbaren Materialien aus der Garage zu entfernen sind. In den Keller nebenan dürfen wir sie stellen. Dort lagern auch andere Möbel, Kleider, Wäsche, ...

Was mir jetzt nicht einleuchtet: Für Tiefgaragen bestehen offensichtlich genaue Regeln, was gelagert werden darf und was nicht, obwohl die Ur-Nutzung, also Parken, nicht eingeschränkt ist, im nebenan liegenden Keller darf aber so ziemlich alles gelagert werden. Paradoxerweise dürfen in einer Mittelgarage bis 200 Liter Diesel und 20 Liter Benzin gelagert werden, was ja auch einen Brand befördern kann.

Müssen wir jetzt damit rechnen, falls ein Gutachter/Brandschutzbeauftragter eingeschaltet wird, dass wir das gelagerte Material aus unserer Tiefgarage entfernen und uns andere Lagerflächen suchen müssen?

Anmerkung: Ich weiß, dass man hierzu auch Behörden und Feuerwehr befragen kann, ich weiß aber nicht, ob ich dabei schlafende Hunde wecke, deshalb wäre eine kompetente Antwort in diesem Forum sehr hilfreich.

Danke schon mal dafür.

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Was kostet der Bau eines Mehrfamilienhauses?

Hallo, ich habe die Möglichkeit ein Grundstück zu für momentane relativ „günstige“ Verhältnisse zu erwerben. Darauf möchte ich ein Mehrfamilienhaus bauen lassen. Da dies mein erstes Bauprojekt ist (fertig gekauft habe ich bereits) und mir somit die Erfahrungen in dieser Richtung fehlen, versuche ich mich an dieser Stelle ein wenig zu erkundigen.

Mal ein paar Rahmendaten zu dem Grundstück:

• Lage: Großstadt (Köln) • Befahrbar: über eine Seite frei zugänglich, 2 Seiten Grenzbebauung, 1 Seite Zugang über Nachbargrundstück • Bodenbeschaffenheit: Fester Untergrund, eben

Zum Haus:

• Mehrfamilienhaus • Keller: ja • Geschosse (zzgl. Keller): 3 • 600 m² Wohnfläche • Bauweise: massiv • Flachdach • Ohne Fenster, Türen, Innenausbau (wird in Eigenarbeit erledigt)

Dass nicht auf den Euro genau kalkuliert werden kann, ist klar. Dennoch werden die Profis unter Euch sicherlich einen gewissen Kostenrahmen nennen können. Für jede Antwort bin ich sehr dankbar.

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