Lage Brandenburgs in der Nachkriegszeit?

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4 Antworten

Brandenburg war in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg nur noch ein Rumpfstück des vormals großen und mächtigen Preußen.

Durch die Westverschiebung der polnischen Grenze (Oder-Neiße-Linie) war es seines gesamten Hinterlandes (Pommern) beraubt, uralte Handelsbeziehungen waren gekappt und das Land war - wie alle anderen Regionen auch - voll mit Flüchtlingen aus Pommern, Schlesien, Ostpreußen und aus dem zerstörten Berlin.

Dazu kam die Zwangskollektivierung der Landwirtschaft, die bislang zu einem guten Teil in der Hand von Großgrundbesitzern, den sog. ostelbischen Junkern,  gelegen hatte, die - wenn sie überhaupt noch vor Ort waren - enteignet wurden und wohl wenig Lust hatten, ihr Know-how den neuen staatlichen Autoritäten zur Verfügung zu stellen.

Was an Industrieanlagen vor dem Krieg noch da gewesen war, war entweder zerstört oder wurde von der Sowjetunion im Rahmen der Kriegsreparationen abgebaut, so dass auch die Basis für einen Wiederaufbau nachhaltig geschmälert wurde.

In der Folge entwickelte sich ein Jahrzehnte anhaltender Exodus der Bevölkerung aus Brandenburg, so dass die ehemalige Kornkammer des Deutschen Reiches heute als strukturschwache Region gilt, wenn man von der direkten Umgebung Berlins einmal absieht.

Und selbst die Versuche (Achtung, das ist jetzt ein Seitenhieb!), mittels des Baus eines Großflughafens wieder Betrieb in dieses Land zu bringen, verlaufen im märkischen Sand.

Dazwischen gab es dann von 1952 bis 1990 Brandenburg gar nicht, da in der DDR anstelle der alten Länder die Bezirke als mittlere Verwaltungseinheit installiert wurden und die Länder erst nach der Wiedervereinigung in ihre Funktion wiederkehrten.

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Der Osten Brandenburgs lag unter polnischer Verwaltung. Und daran hat sich auch nichts mehr geändert. Ansonsten hat man im Hungerwinter 1946/47 in Brandenburg genau so gehungert wie andernorts auch - auf dem Lande naturgemäß freilich etwas weniger als in der Stadt.

Wenn Du Deine Frage etwas präzisierst, bekommst Du sicher auch genauere Antworten.

vorher: https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_Brandenburgs#/media/File:Provinz_Brandenburg_1871.png

nachher: https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_Brandenburgs#/media/File:DDRBezirke-Brandenburg.png

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Brandenburg lag auch in der Nachkriegszeit schon dort, wo es heute auch noch liegt und das seit etwa 850 Jahren bis heute.

Zwischendurch war die Region mal etwas größer, dann wieder kleiner, trug andere Namen, aber hat sich trotz allem nicht wegbewegt.

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Brandenburg liegt immer noch an derselben Stelle. Ich verstehe deine  Frage nicht. In der DDR- waren dir Läbder aufgelöst .

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