Läuft es so , wenn es um Eltern geht?

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9 Antworten

Und dazwischen gibt es Millionen von Eltern, die ihren Kindern einfach nur beibringen, anständig zu leben, die ihnen Tugenden wie Durchhaltevermögen und Fleiß vermitteln, die mit ihnen singen und spielen - kurz und gut: die sie erziehen, damit lebenstüchtige Menschen aus ihnen werden. Auch mit mittlerem IQ, mit mittlerem Einkommen und mit mittlerem Luxus.

In einer polarisierenden Welt in der es nur Extreme gibt, die sich gegenüberstehen (also Schwarz-Weiß, Gut-Böse, Arm-Reich, ...) ist das vielleicht richtig. In der Realen Welt sind solche Pauschalierungen und Vereinfachungen aber nicht wirklich hilfreich weil sie eben nicht zutreffen.

In Wirklichkeit gibt es viele Abstufungen und Mischungen von arm und doof bis zu reich und schlau - um Deine These mal verkürzt zu wiederzugeben. Auch spielen sicher noch eine ganze Reihe mehr Faktoren mit. Eine generelle und allgemeingültige Aussage zu machen ist daher schwer, weil die Entwicklung eines Menschen immer eine individuelle Geschichte ist und sich eben nicht nur an der Herkunft bzw. dem Eltern fest machen lässt.

Allerdings gibt es schon statistische Beobachtungen, die zeigen, dass ein Kind aus einer Arbeiterfamilie mit einer geringeren Wahrscheinlichkeit einen Hochschulabschluss erwerben wird als ein Kind aus einer Akademikerfamilie. Die Ursachen und Hintergründe dazu kann man sich jetzt mal angucken und wird vielleicht auch feststellen, dass die elterlichen Finanzen da eine Rolle spielen - etwa weil da wo mehr Geld ist eben auch eher Mittel für z.b. Nachhilfe da sind oder eben eine längere "Finanzierung des Nachwuchses" möglich ist.

ABER: Ich halte es aber auch für eine Fehleinschätzung, dass jeder Abitur und Studium braucht um erfolgreich zu sein. Auch halte ich es nicht unbedingt für ein Zeichen von Glück oder erfülltem Leben, dass man viel verdient und ggf. einen Job in der Chefetage hat... Da gibt es sicherlich ganz andere Punkte an denen sich das festmachen ließe - aber das ist vielleicht zu weit ausgeholt und auch von der persönlichen Einstellung abhängig.

Also zusammenfassend: Deine These ist so grob und unscharf, dass ich sie als nicht zutreffen - also falsch - bezeichnen würde. Obwohl vielleicht existierende Indizien eine solche These eventuell hervorbringen könnte, sind diese alleine nicht ausreichend sie aufrecht zu erhalten. Deine Behauptung geht vielleicht sogar bewusst an der Realität vorbei um zu polarisieren und ggf. von anderen Dingen abzulenken oder diese zu relativieren- z.B. der Einfluss der eigenen Person auf sein Leben.

Nein so einfach ist die Welt nicht gestrickt. Da suchst du nur einen Sündenbock der Schule an deinem leid ist.

Aber niemand ist schuld am leid.

Außerdem hört man immer wieder, dass wahres Glück immer dann kommt wenn man eine schwere krisedurchgemacht hat oder viel Misserfolg hatte und danach erkennt, dass man es gar nicht braucht.

Wahres Glück ist, wenn man trotz Armut und trotz Misserfolge zufrieden ist mit dem was man hat.

Wobei das mit dem Geld nicht einmal so wichtig ist. Geld kann man verdienen.

Meine Eltern hatten auch wenig Geld und als ich 15 war, starb mein Vater und meine Mutter musste mich allein durchbringen. Abitur war nicht möglich.

Ich startete mit Hauptschule, dann Handelsschule, dann Lehre. 

Habe mit 35 meine Hochschulreife gemacht und noch zweimal studiert.

Aber meine Eltern haben als ich Schüler war mit  mir Hausaufgaben gemacht und mein Vater hat mir gezeigt, wie ich Dinge im Lexikon finde (das war die Zeit vor Google und Wikipedia).

Na ja und einen ordentlichen IQ haben sie mir auch mitgegeben.

es gibt noch die ein oder andere variante aber im grossen und ganzen hast du das richtig gesagt!  was genau wolltest du jetzt wissen?

Hallo!
Beliebige Mischformen sind möglich.
IQ ist auch nicht mehr so einfach :-)
Emotionale/empathische Intelligenz gibt es neben der mathematisch/logischen - dann seh ich noch die künstlerisch/ musikalische Intelligenz.
Sonst wäre es ein bisschen simpel.

Im Grunde läuft es genau so.

Wär schön, wenn es so einfach wäre.

So läuft es. War das die Frage?

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