Läuft der Mietvertrag weiter, wenn Kündigung erfolgte und nach der Kündigungsfrist die Miete weitergezahlt wurde?

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8 Antworten

Hallo, folgende Situation: mein Vater ist im März 15 in ein Seniorenheim gekommen. Er hat einen Betreuer, der seine Wohnung gekündigt hat. Diese wurde nicht akzeptiert, weil dieser zu dem Zeitpunkt gerichtlich noch nicht bestätigt war.

Ich beurteile die Sache wie folgt:

Das ist richtig, die Kündigung ist unwirksam, da der Vertragspartner nicht gekündigt hat, der Betreuer war zu dem Zeitpunkt noch nicht bevollmächtigt:

http://anwalt-im-netz.de/mietrecht/kuendigung.html


Dies geschah aber im Nachhinein. Er war also legitimiert die Kündigung zu übernehmen. 

Wurde er rückwirkend bestätigt?

Ob das dann auch bei Mietrecht zählt, muss wohl ein Anwalt klären.

MfG

johnnymcmuff

Er wurde rückwirkend bestätigt, ja. Es war wohl auch abgesprochen (nix schriftlich), dass der Vermieter die Wohnung renovieren lassen sollte und die Rechnung dem Betreuer zukommen lassen sollte. Mir stellt sich die Frage: Betreuer oder Vermieter?

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@michars

Er wurde rückwirkend bestätigt, ja. Es war wohl auch abgesprochen (nix schriftlich), dass der Vermieter die Wohnung renovieren lassen sollte und die Rechnung dem Betreuer zukommen lassen sollte.

Nix schriftlich ist ganz schlecht.


Mir stellt sich die Frage: Betreuer oder Vermieter?

In Bezug auf was meinst Du:  Betreuer oder Vermieter?

Die Sache mit der Kündigung sollte  ein Anwalt beurteilen.

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Nein, unmöglich. Die Wohnung wird im Prinzip noch vom Vater bewohnt. Seine Sachen sind noch alle drinn. Sie kann schlecht weitervermietet werden. Komisch: warum wurde die Wohnung nicht vom Sohn/Tochter fristgerecht gekündigt?

Warum wurde sich nicht bereits beim Rechtspfleger eine Beschwerde über die Vorgehensweise des Betreuers eingereicht. Er kann schadenersatzpflichtig gemacht werden. 

oder es besteht die Möglichkeit, dass er die Wohnung wieder selbst nutzen kann?

Weil Sohn und Tochter 600km weit weg wohnen und genau aus diesem Grund ein Betreuer "beantragt" wurde.

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Die Wohnung wurde nach Ablauf der Kündigungsfrist nicht an den Vermieter zurück gegeben.

Und vermutlich hat auch keiner, weder Vermieter noch Mieter bzw. der "Betreuer", der stillschweigenden Fortsetzung des Mietverhältnisses widersprochen.

Also besteht es nach wie vor.

Vom Vermieter kannst Du nichts zurück verlangen.

Aber möglicherweise von diesem "Betreuer".

Denn der hätte sich um Räumung, Rückgabe der Wohnung und Löschung des Dauerauftrages kümmern müssen.

Es besteht die Möglichekit die Wohnung nun fristgerecht und formal korrekt unter Beifügung der Bestallung zu kündigen.

Keine gültige Kündigung, Wohnung nicht geräumt und Miete wird weiter bezahlt. Der Vermieter ist eindeutig im Recht. Problem ist ausschließlich der Betreuer, der nichts macht.

nein (rückzahlung)- es erfolgte keine übergabe nach mietkündigung. also wird sich der betreuer mit den versäumnissen auseinander setzen müssen.


Das war mein erster Gedanke!

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@michars

und der war logischerweise richtig, denn da wurde offenbar die wohnungsauflösung versäumt, bzw. nach der nachträglichen anerkennung wurden die nötigen schritte zur auflösung nicht getan.  :(

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Wieos die Kündigung wurde nicht Skeptiker anscheinend nicht rechtzeitig eingereicht oder sonstige Fehler

Akzeptiert .*

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Aber sicher nicht !



Wieso willst Du Geld zurückverlangen wenn die Wohnung nach wie vor bezahlt und genutzt wird? ( benutzt - weil nicht geräumt und an den Vermieter übergeben ) 

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