Läßt sich mit viel Geld leichter glauben und verliert man den Glauben (wenn mittellos)?

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21 Antworten

Nach meinen Beobachtungen ist es eher genau andersrum. Um viel Geld zu verdienen, muss man charakterlich ziemlich abgebrüht sein. Da hat Religion normalerweise keinen Platz. Wenn man dagegen mittellos ist, bietet der Glaube einem etwas, woran man sich festhalten kann und man sieht eher die kleinen Freuden am Leben und fühlt sich in der Kirchengemeinschaft geborgen.

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denn bekanntermaßen fällt einer Vielzahl der Glücklichen der Reichtum ja in den Schoß

..... und bekanntermaßen kann man durch gute Leistung in Schule und Ausbildung auch eine gute Karriere starten und sich ein gutes Leben selbst finanzieren. Dazu bedarf es keiner Erbschaft.

Die Schule ist in Deutschland für jeden Pflicht und der Besuch kostenfrei. Jeder kann also Abitur machen und auch einen guten Ausbildungsberuf ergreifen oder studieren. Dazu bedarf es keinen reichen Elternhauses.

Wer aber die Hauptschule mit Ach und Krach beendet oder besser noch abbricht, darf nicht klagen, wenn er später eben keinen guten Job bekommt. Für die fachliche Qualifikation ist jeder selbst seines Glückes Schmied.

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Kommentar von bachforelle49
14.07.2016, 15:32

 ha ha, jetzt weiß ich auch, woher der Spruch kommt: " dein Glaube hat dir geholfen.."

mit der Hände Arbeit läßt sich längst kein Reichtum mehr erwirtschaften, es sei denn, es wird dir in den A**sch gepustet wie in gewissen Bereichen und Branchen..

Oder weißt du nicht, daß die meisten Schüler längst das Abitur machen und trotzdem Minijobs und schnell kündbare... etc angeboten bekommen.. die mit Hauptschule + Handwerk sind da noch gut dran... Fazit: dein Glaube an Gott mag ja ok sein aber sonst..(?!)

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Nein, es hat nicht mit arm oder reich zu tun. Es gibt Reiche und Arme, die an Gott glauben. Und oft finden arme Menschen gerade in Gott ihre Hoffnung. Zur Gerechtigkeit: Ja, es hat teilweise was damit zu tun, aber nicht jeder hat die gleiche Vorstellung von Gerechtigkeit. Daher wirst du hier viele verschiedene Standpunkte sehen, wenn du dich mit dieser Frage mal länger beschäftigst.

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Glaube und Geld haben nichts miteinander zu tun. Glaube ist eine sehr persönliche Sache und hängt u.a. davon ab, wie du aufgewachsen bist. Deine Lebenserfahrung verändert dann den 'Kinderglauben'.

Wenn du mal das christliche Beispiel nimmst, Christus war ja nicht gerade reich. Ebenso wenig wie andere wichtige religiöse Vorbilder, z.B. Buddha. 

Geld passt da gar nicht rein, denn egal ob du viel oder wenig davon hast, das hat nichts damit zu tun, wie du die Welt siehts. Nicht umsonst leben laut einer Umfrage der UN die glücklichen Menschen in Bangladesch, einem der ärmsten Länder der Erde. Glück, Glaube, Zufriedenheit - all das ist vollkommen subjektiv und hat allein mit deiner inneren Einstellung zu tun. Sehr viel wohlhabende oder sogar reiche Menschen haben dennoch Angst, dass sie zu arm sein können.

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Historisch ist es genau anders herum. Bereits zu Jesu Zeiten (Zitat Bibel: eher geht ein Kamel durchs Nadelöhr als ein reicher in den Himmel)

Auch wenn man sich umsieht, je reicher die Leute sind, umso geiziger sind sie. Dafür hat jeder selbst sicher bereits genug Beispiele gesammelt.

Je reicher, je unbesorgter man wird, desto weniger meint man Gott zu brauchen. (Glaube ist insbesondere in den wohlhabendsten Ländern sehr niedrig)

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Argument der Anderen: Je reicher die Leute werden umso gebildeter werden sie -> Abfall vom Glauben

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Es geht beim Glauben nicht um Geld.

Was wäre das für ein Glaube, wenn ich ihn verlöre, nur weil es mir gerade nicht so gut geht? Der Glaube soll gerade auch in schweren Zeiten trösten und durchhelfen.

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Glauben ist keine Last, die dem einen leichter fällt und dem anderen schwerer. Mag sein dass es sich so anfühlt so lange man in der Glaubenserziehung drinnen steckt. Aber irgendwann trägt der Glaube einen ganz von alleine.

Dass der Glaube trägt, ist aber bei einem Geizhals oder ausbeuterischen Menschen eher unwahrscheinlich. Insofern schließt sich meistens Geldbesitz und getragen sein im Glauben eher einander aus, wie schon der Ausspruch Jesu mit dem Kamel und dem Nadelöhr sagt.

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Wie kommst Du eigentlich auf die absurde Idee, man würde leicht "reich" werden wie beispielsweise durch's Erben?

Zwar stimmt es, dass in den nächsten Jahren viele Mitmenschen etwas erben werden; allerdings handelt es sich meistens dabei um normale Eigentums-wohnungen bzw. Einfamielienhäuschen, KFZ, etwas Schmuck, etwas Sparguthaben ... alle Erbschaftsfälle addiert kommt dabei eine recht hohe Summe zusammen!

Meine Wenigkeit ist zwar nicht ganz so reich, habe es aber durch viel Arbeit und genauso viel Sparsamkeit zu etwas Wohlstand gebracht. Bedeutet im Klartext: sechszig- bis einhundert-Stunden-Wochen, keine freien Tage, keinen Urlaub, keine eigene Wohnung (habe möbliert zur Untermiete gelebt, Küche und Bad mit meinen Mitbewohnern geteilt), kein eigenes Auto, keine Kneipen- oder Restaurant-besuche, keine teuren Klamotten, das gesparte Geld gut angelegt und vermehrt, das Ganze muss man mindestens (!) zwanzig bis dreißig Jahre durchhalten ... na, möchtest Du immer noch "reich" werden?

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Ja, in der Welt geht es ungerecht zu. Das ist nichts Neues. Aber es sind eher die Armen und Benachteiligten die an Gott glauben, als die Reichen und Privilegierten! Darüber sollte man einmal nachdenken warum das so ist? Sicherlich kann man auch ein gutes Leben haben (ausreichend Geld besitzen) und dennoch gläubig sein, aber Reichtum kann einen auch davon abhalten an Gott zu glauben, weil man sich irrtümlicherweise einbildet, nichts zu brauchen und alles zu haben.

Die Erlösung kann man sich aber nicht kaufen. Und unsere Seele ist krank und hat es bitter nötig, daß sie von ihren Sünden befreit wird. Dies geschieht ausschließlich durch Umkehr und Glaube. Hierfür wurde Gott Mensch in Jesus Christus und hat für die Sündenschuld bezahlt und den glaubenden Menschen die Chance gegeben, Frieden mit Gott zu schließen und ewiges Leben zu haben. Ob man arm oder reich ist, hat damit nichts zu tun.

Vor Gott ist jeder verloren und verdorben und braucht Hilfe. Gott will sie geben! Wenn man bedürftig ist, kann einen das schon belasten, aber dennoch kann man auch als Christ so leben und Gott vertrauen. Alles hat einen tiefen Sinn und Zweck, auch wenn wir das nicht immer verstehen. Gott kann auch immer alles ändern.

Johannes 3, 16-19:

"Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde. Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er glaubt nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes. Das ist aber das Gericht, dass das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht, denn ihre Werke waren böse".


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Aus meiner Sicht nicht. Wer viel Geld hat, der meint, nicht auf Gott angewiesen zu sein. 

Europa im Vergleich zu Afrika ist das beste Beispiel dafür. Im reichen Europa gibt es immer weniger Kirchgemeindemitglieder. Ganz im Gegensatz zu den Staaten mit großer Armut in Afrika.

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Kommentar von Herb3472
14.07.2016, 21:11

Ich bin wahrlich nicht reich, aber trotzdem glaube ich, dss es sowas wie "Gott" nicht gibt.

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Christen ja. Da sollte man immer 5€ in der tasche haben........ NEIN! Natürlich kann man glauben an was auch immer ohne Geld dafür zu zahlen. Es gibt zwar Religionen oder auch Sekten wo das anders ist aber grundsätzlich ist es dein Grundrecht auf Meinungsfreiheit die dir auch erlaubt zu glauben wann und wo du willst. Oder die einfache Glaubensfreiheit die das ja so bestimmt. Du brauchst kein Geld zum glauben. Anders als die frage ist es sogar so das Menschen die wenig Geld haben mehr glauben. Das ist schon immer so gewesen. :)

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Die Sinnenwelt ist sowohl für Reiche als auch für Arme wunderbar,
und beide können hinter die Sinnenwelt blicken, und dort weitere Wunder entdecken. Beide können auch auf Besitz fixiert sein, der eine weil er hat, der andere weil er nicht hat.

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,Vielleicht verhält es sich sogar umgekehrt. Jesus hat gesagt: "Es ist leichter, daß ein Kamel durch das Nadelöhr geht, als daß ein Reicher in das Reich Gottes hineinkommt" (Markus 10,25).

Das bedeutet aber nicht, dass Reiche Menschen keine Chance hätten, zu Gott zu kommen. Vielleicht ist es aber so, dass ihr Reichtum sie dazu verleitet, sich nur noch auf sich selbst zu verlassen, sich um sich und das eigene Vermögen zu drehen und zu meinen, keinen Gott und niemanden sonst zu brauchen.

Dass auch Reiche Menschen zu Gott kommen können, bestätigt Jesus in den Versen danach: "Sie aber entsetzten sich sehr und sprachen untereinander: Wer kann dann überhaupt errettet werden? Jesus aber blickte sie an und sprach: Bei den Menschen ist es unmöglich, aber nicht bei Gott! Denn bei Gott sind alle Dinge möglich" (Markus 10,26-27).

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seit dem ablaßverbot hat glaube mit geld nichts zu tun

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Kommentar von scatha
16.07.2016, 19:56

Du wirst es nicht glauben, auch heutzutage kann man noch Ablaßbriefe kaufen. Master Sha vom Love-Peace-Harmony Institut bietet Karma Clearings an wo er sogar die Sünden vergangener Leben reinigen kann (Aber natürlich nur noch bis zum Ende des nächsten Monats!). Wer die 2000€ dafür zahlt fühlt sich sicher erleichtert. Wie lange aber der durchaus beachtliche Placebo-Effekt anhält, weiß ich allerdings nicht.

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Schwerlich wird ein Reicher in das Reich der Himmel eingehen. Matthäus 19 Vers 23

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Kommentar von danhof
14.07.2016, 16:33

Wohlstand ist nicht das Problem. Sich an Geld und Wohlstand zu klammern als Götzen, DAS ist das Problem.

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Ich weiß nicht, wo Du das her hast, dass Glauben unmittelbar etwas mit Gerechtigkeit zu tun haben sollte.

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Kommentar von bachforelle49
14.07.2016, 15:41

frag mal`nen Reichen, ob er arm sein möchte (mit `nem Pappbecher vor sich..) oder frag mal `nen Armen, ob`s ihm Spaß macht, auf den kalten Beton zu sitzen (+ zu nächtigen..)

Ist doch eigentlich nicht gerecht oder wie ist dieser Zustand anders zu bewerten? Allerdings denk`ich mal, daß der Glaube bei `nem Geprüften im beschriebenen Sinne wohl doch ausgeprägter und `wahrer `ist, als bei jenem, der sich mit angeblich selbst `Erwirtschaftetem ` wohlgefällig zurücklehnen tut und mit dem Wort Gerechtigkeit einen Obulus in den Klingelbeutel meint..

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Glaube hat nichts mit Geld, Wohlstand oder Armut zu tun. Wer das glaubt, der hat eine völlig irrige Vorstellung, von wirklichem Gottesglauben.

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Um zunächst erst einmal deine Frage zu beantworten:

„Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt.“

– Markus 10,25



bekanntermaßen fällt einer Vielzahl der Glücklichen der Reichtum ja in den Schoß

Trotzdem kann es jeder hierzulande theoretisch zu einem ansehnlichen Reichtum bringen, wenn man sich anstrengt und was im Köpfchen hat. Die Erben reicher Menschen sind eben auch dadurch erst an das "Glück" geraten, weil ihre Eltern es sich erarbeitet haben. Auch du kannst deinen Kindern Reichtum erarbeiten. Wenn jemand in der Schule nicht aufgepasst hat oder nicht besonders intelligent ist, was hebt dann seine Leistung von der der anderen hervor? Mit welcher Berechtigung erhebt er Anspruch auf Reichtum? Du klingst, als wäre das alles schrecklich unfair.





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"Du irrst, weil du die Schrift nicht kennst" (Mk.12,24; Lk.7,22; Mt.5,3-10).

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Kommentar von bachforelle49
14.07.2016, 16:34

weiß ich jetzt nicht, was drin steht, weil ich keine NT bei mir habe.., habe das tue ich mir mit Sicherheit heut`abend an, daß ich da nachlese.. wahrscheinlich meinst du ` das Kamel im Nadelöhr ` , aber das interessiert mich jetzt mal..

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Wenn man Geld hat, dann soll man es auf dem Weg Gottes ausgeben und nicht gierig oder hochmuetig werden.

und (ihr) haltet euch nicht gegenseitig zur Speisung des Armen an.
Und ihr verzehrt das Erbe, ja ihr verzehrt es ganz und gar.
Und ihr liebt den Besitz, ja ihr liebt ihn voll und ganz. (89:18-20)

Ausgeschmückt ist den Menschen die Liebe zu den Begierden, nach Frauen, Söhnen, aufgehäuften Mengen von Gold und Silber, Rassepferden, Vieh und Saatfeldern. Das ist der Genuß im diesseitigen Leben. Doch bei Allah ist die schöne Heimstatt. (3:14)

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Kommentar von Herb3472
14.07.2016, 21:13

Und warum stellt Allah dann jedem Mann im Paradies 72 Jungfrauen zur Seite, wenn es im Jenseits keine Begierden mehr gibt?

Wo nimmt Allah überhaupt die vielen Jungfrauen her? Hat er dafür extra eine Manufaktur?

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