Lässt mich mein Arbeitgeber in der Ausbildung zu viel Arbeiten?

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6 Antworten

Hallo,
die Arbeitszeiten sind deutlich zu lang.

Man darf höchstens 10 Stunden arbeiten, zuzüglich 1 Stunde Pause, also 11 Stunden.

Danach ist eine Ruhezeit von 11 Stunden bis zur Aufnahme der Arbeit vorgeschrieben, leider wird nicht von einem Fahrweg ausgegangen.

Ein Samstag gilt in der Arbeitswelt als Werktag.
So muss man - auch bei einer 5 Tage-Woche - an einem Samstag arbeiten, der Tag wird dann jedoch als sogenannter Rolltag gutgeschrieben, so dass man an einem anderen Tag in der Woche frei hat.

Sicherlich sollte man auch mal mehr arbeiten, aber dies ist übertrieben.
Sprich mal mit den Lehrern und Mitschülern in der Berufsschule darüber.

Den Ausbilder würde ich erst ansprechen, wenn die Probezeit vorbei ist, da Du sonst die Lehrstelle verlieren könntest.

Wenn der Betrieb einen Betriebsrat hat, dann sprich auch mit diesem, auch wrst vorsichtshalber nach der Probezeit.

Wieviele Angestellte hat der Betrieb?
Wie hoch ist die Ausbildungsvergütung?

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Nein, das ist sicher nicht in Ordnung. Auch muss er (falls es zutrifft) Das Jugendschutzgesetz beachten und das Arbeitzeitengesetz.
Überstunden müssen vergütet werden, entweder Geld oder Freizeit.

Auch kannst Du auf Einhaltung des Arbeitsvertrages bestehen.
Klar macht man mal länger, aber man muss es auch nicht übertreiben. Spreche mit Deinem Chef.

Ich kenne die Branche etwas und würde Dir dringendst raten, Gewerkschaftsmitglied zu werden...



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Hi, das ist viel zu viel. Du bist Azubi, da solltest du nicht viele Überstunden machen!!! Ruf bei der IHK an oder rede mit deinem Chef.

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Kommentar von grisu2101
15.10.2016, 11:16

Nur mal so am Rande.... die IHK ist eher Arbeitgeberseite. Mit denen sollte man meiner Meinung nach vorsichtig sein. Aber es ist eine erste Möglichkeit.

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Hallo Freunde,

danke erst einmal für eure Antworten.

Es ist jetzt auch noch zusätzlich dazu gekommen, dass ich für Sonntags-Arbeit (11 Stunden) eingeplant wurde, ohne dass man mich Informiert, geschweige denn gefragt hat. Des weiteren werde ich auch nicht wirklich darüber Informiert, wann ich geänderte Arbeitszeiten habe. Dies wurde mir erst auf nachfrage hin gesagt, oder bis nun immer erst einen Tag vorher.

Ich werde wohl, trotz meiner Lage in der Probezeit, ein Gespräch mit meinem Chef suchen. Denn diese Umstände sind für mich nicht akzeptabel. Wenn dies Konsequenzen nach sich zieht, weiß ich ja wo ich dran war.

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Alles deutet auf Ausbeutung hin.

13 Stunden geht gar nicht.

Mit den Sechs Monaten, mit dem Schnitt,  das wird auch nicht hin hauen.

Überstunden können nicht ohne Besondern Grund in dieser Höhe angeordnet werden.

Beschweren beim Bertriebsrat,

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