Lärmbelästigung in Mietwohnung

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6 Antworten

Es ist also bei Einzug bekannt gewesen, dass sich darüber eine Schule befindet. In diesem Fall nimmt man das billigend in kauf. Man muss sogar mit Lärmbelästigungen rechnen. Mietminderung, fristlose Kündigung oder anderes fallen aus. Viele Möglichkeiten gibt es da nicht. Der Auszug ist unumgänglich, wenn der Vermieter es nicht schafft die Lärmquellen zu mindern. Ein Recht darauf besteht nicht.Das eine Beratung ergeben hat, dass es keine Lärmbelästigungen gibt, ist schlecht zu beweisen. MfG

Wie man an den Antworten erkennen kann wollen die meisten Leute gerne Krawall. Ob das der richtige Weg ist wage ich zu bezweifeln. Es ist niemals gut Druck auszuüben, wenn man diesem selber nicht stand halten kann. Ganz schlecht beraten ist man mit rechtlichem Halbwissen. Immer wieder wird bei solchen Fragen der Rat gegeben zum Mieterbund zu gehen. Auch diese Herrschaften kochen nur mit Wasser und letztendlich schreiben sie alles an den Vermieter, was der Kunde Ihnen sagt. Besser ist der Weg zum Anwalt aber Vorsicht auch der Anwalt möchte gerne viel Geld verdienen.MfG

Obelhicks 17.12.2008, 20:46

ich bin einer von denen die gern mal zum mieterverein schicken. in seltenen, handverlesenen fällen auch zum anwalt. das kommt halt so wenn man tausende von beratungsgesprächen hatte. in diesem forum kann man z.b. keine unterlagen einsehen und die örtlichen verhältnisse nicht bestimmen. da ist ein rechtskundiger rat vor ort hilfreich. im übrigen gebe ich dir recht daß hier fast jeder ohne kenntnis der rechtslage seine eigene meinung als kredo in stein meißelt. wenn ich mich nicht irre habe ich auch unter deine antworten schon "falsch" geschrieben.

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heimwerker 20.12.2008, 19:13
@Obelhicks

Ich kann mich nicht erinnern, schon einmal einen Kommentar von Ihnen erhalten zu haben. In der Regel antworte ich auch nur auf Fragen von denen ich etwas verstehe. Auch wenn man schon lange in dem Geschäft ist, irrt man gelegentlich. Ich habe auch nicht auf alle Fragen des Mietrechts eine Antwort, da es sich um eine sehr komplexe und immer wieder neu zu bewertende Angelegenheit handelt. Bei Fragen die ich nicht beantworten kann oder nur ansatzweise die Antwort kenne, gebe ich lieber keinen Rat. Ich stimme zu, dass viele Antworten von eigenen Meinungen und ohne jegliche Substanz gegeben werden aber so ist das nun einmal in einem freien Forum. Der Mieterbund scheint in den Augen der Mieter so etwas wie die Atombombe gegen den Vermieter zu sein. Leider ist es oft so, dass nach dem Erstschlag des Mieters dann der Vergeltungsschlag des Vermieters folgt. Nach einem verlorenem Prozess gegen den Vermieter ist es dann leider meist noch nicht zuende. Der Mieter wohl gerüstet mit dem mächtigen Verbündeten Mieterbund sucht immer neue Ansätze um seinem Vermieter das Leben schwer zu machen. Und was macht der Mieterbund? Er unterstützt sein Mitglied und bestärkt es auch noch. Bei einigen Mietern musste ich das leider über mehrere Jahre mitmachen. Glauben Sie mir das ist für beide Seiten sehr unerfreulich. Da gilt bei einigen Vermietern der Slogan: einige Dinge erledigen sich erst durch Tod. MfG

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der tenor der antworten geht auf die beweislast. wenn also nicht im mitervertrag oder vorherigem schriftverkehr ausdrücklich versichert wurde daß von der schule keine belästigungen ausgehen, hast du schlechte karten.

frag doch mal beim gewerbeamt nach, ob für diese räume ein gewerbebetrieb mit welchen auflagen für immissionsschutz genehmigt wurde. möglicherweise ist es nicht einmal 34er (Misch)gebiet.

du brauchst es dir auf jeden fall nicht gefallen zu lassen, von morgens 8 bis abends um 10. halte es schriftlich fest, und teile das der hausverwaltung auch schriftlich mit. mündliche mitteilungen sind da nicht wirklich hilfreich.

Noch etwas, wenn Sie sich noch nicht mit Ihrem Vermieter überworfen haben, fragen Sie nach Lärmschutzmaßnahmen, denn der nächste Mieter hat die gleichen Probleme. Vielleicht ist der Vermieter in der Lage Ihnen eine andere vergleichbare Wohnung anzubieten.MfG

Solche Sachen macht man grundsätzlich schriftlich. Gehe zum Mieterbund.

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