Lärmbelästigung in DB gemessen

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7 Antworten

Der Gesetzgeber hat hier keine festen Dezibel Werte.

Generell ist es ihm als Musiker gestattet eine Stunde am Tag zu üben, und 30db ist wirklich wenig. Das ist alles andere als volle Lautstärke.

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Ab 45dB wird ein dauerhaftes Geräusch in der eigenen Wohnung als Störpegel bezeichnet. Das betrifft nicht die Ruhezeiten laut Hausordnung. An jedem ordentlichen Gitarrenamp. ist eine Kopfhörerbuchse, die die erzeugte Musik mittels Kopfhörer Trommelfelle nach innen stülpen lässt. Sollte der junge Mensch mal versuchen.

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In den Ruhezeiten muss auf jeden Fall Zimmerlautstärke eingehalten werden. Vermieter und Mieter (hier der Musiker) können über die Musikausübung im Mietvertrag entsprechende Vereinbarungen treffen meinte das OLG München WM 92, 238. Ein völliges Verbot, im Hause zu musizieren, ist unwirksam. Das ist allenfalls per Einzelabrede zu Beginn des Mietverhältnisses möglich. Grundsätzlich gilt für das "häusliche musizieren" das Gleiche wie für alle anderen Geräusch - und Lärmquellen im Haus, wie zb. für Fernsehen oder Radio. Denkbar sind die Beschränkungen der Lautstärke sowie Einschränkungen zeitlicher Art. Bei jeder Reglung muss zwischen dem Ruhebedürfnis des einen und dem Recht zu musizieren des anderen abgewogen werden. Hier kommt es auf die tatsächlichen Gegebenheiten vor Ort an. In einer Seniorenwohnanlage gelten andere Grundsätze als in einer Wohnanlage mit überwiegend jungen Menschen. Die Gerichte urteilten zb.so: Der Mieter hat einen Anspruch darauf, mindestens 2 Stunden täglich auf seinem Instrument zu spielen. Gemeinsames musizieren mehrerer also , darf der zeitliche Rahmen auf 1 bis 1 1/2 Stunden reduziert werden. Das AG Frankfurt WM 97, 431 erlaubt generell Klavierspielen bis zu 90 min. täglich außerhalb der Ruhezeiten und begründet dies damit, das ein längeres Spielen bei einem hellhörigen Mietshaus schlichtweg rücksichtslos und nicht mehr von einem vertragsgemäßen Gebrauch der Wohnung gedeckt sei. Im Einzelfall legen Gerichte genaue "Spielzeiten" fest.

Quellenangabe : OLG München , AG Frankfurt

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ja jetzt sind junge Leute endlich mal kreativ und dann so ein Nachbar...

Das ist ja echt nicht laut, 30 db, sei froh, dass nicht eine Band übt.

Er darf das und es ist gut. Endlich mal jemand, der nicht nur noch über seinem Handy hängt.

Ein Bekannter von uns hat ein Schlagzeug im Zimmer stehen und selbst das müssen die Nachbarn stundenweise ertragen können.

Die Nachtruhe sollte schon eingehalten werden. Dann würd ich vielleicht mal mit ihm reden...

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30 db ist "normale" Lautstärke einer recht leisen Unterhaltung... Das, was stört, sind die wohl unregelmäßig Töne, nicht die Lautstärke...

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als ich gemessen habe lag ich bei 30 Dezibel

selbst ein normales Gespräch bewegt sich um die 50dB... Da wirste mit deinen 30dB keine großen Chancen haben...

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30 db ist gar nix. Das wird noch als "ruhiges Zimmer" eingestuft.

Ein Fernseher hat bereits 60 db bei normaler Zimmerlautstärke.

Zudem ist das Musizieren an tageszeiten bis zu 2 Stunden täglich erlaubt.

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