Längerer Ausfall - Wann sollte der Arbeitgeber darüber in Kenntnis gesetzt werden?

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Zu Anfang eines: Ich bin KEIN ausgewiesener Fachmann in solchen Sachen; evtl. meldet sich noch einer; vllt. sollte man mal mit einem Anwalt für Arbeitsrecht sprechen...

Aus dem Bauch heraus würde ich der Meinung deiner KK zustimmen. Ohne deinen Arbeitgeber zu kennen, ist es doch für ihn nicht unkompliziert, wenn eine Angestellte auf lange Sicht ausfällt. Die Wahrscheinlichkeit, daß er versuchen wird, sich des Problems zu entledigen, ehe ihm die Krankschreibung arbeitsrechtlich die Hände bindet, ist ziemlich hoch. Aus diesem Grund wäre mir meine Frau und die ganze Familie doch wichtiger - und ich würde so handeln, wie die KK es vorschlägt. Dies verschafft euch die Zeit, euch um wichtigere Dinge zu kümmern; ich glaube, ihr werdet sie brauchen. Mag sein, daß ihr Arbeitgeber nicht erfreut ist, wenn er die Zusammenhänge sieht. Aber solange deine Frau nicht vor Zeugen von einer "vorausgeplanten" Krankschreibung spricht, wird er rechtlich nichts unternehmen können.

Lieber Slater, auf euch kommt eine schwere Zeit zu. Ich kann nicht viel mehr tun, als euch dreien alle Kraft und Liebe und Wärme dieser Welt zu wünschen. Und ich würde mich wirklich sehr freuen, läse ich irgendwann von dir, daß es dem Jungen besser geht. Ich wünsche euch auch gute Freunde in der Nähe, zum Reden und vllt. auch mal zum Ausheulen. Laßt euch nicht unterkriegen...

Schönen Dank für deinen Stern. Es gibt leider Grenzsituationen, in denen man knallhart die eigene Familie schützen muß, auch wenn das bedeutet, daß man sich nicht wohlfühlt mit dem, was zu tun ist. Meist haben aber die Betroffenen(Arbeitgeber) im Nachhinein Verständnis dafür. Euch dreien nochmals alles, was ihr braucht, um dieses Tal zu durchwandern. Geht mir nicht unter...

andisazi

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Liebe(r) andisazi,

knapp 2 Jahre sind nun vergangen und ich kann wirklich positives berichten. Unser Sohn wird im März 3 Jahre alt und ist nach dem letzten Kenntnisstand (Dezember 2012) tumorfrei.

Bis dahin war es aber ein langer und harter Weg... Chemotherapie, Protonenbestrahlung, Reha, Frühförderung etc...

Also im Moment können wir nur positiv in die Zukunft blicken und gehen!!!

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Hm.... das ist eine schwierige Frage, ihr seid in einer extremen Situation. Ich persönlich würde es wohl vorziehen, von vornherein mit offenen Karten zu spielen, aber das hängt davon ab, welche Reaktion ihr vom Arbeitgeber erwartet. Solltet ihr aber Grund zur Annahme haben, dass er wenig Verständnis aufbringt und Schwierigkeiten macht, dann solltet ihr auf den Rat der KK hören und ihn zum April vor vollendete Tatsachen stellen.

Ich habe schonmal den Vorschlag gemacht, dass wir beide einen Termin mit der PDL und dem GF des Altenheims machen und uns zur Unterstützung noch den Betriebsrat dazu holen. Das war mein erster Gedanke. Vielleicht ist der doch nicht so verkehrt. Die Stelle meiner Frau ist mit ner Elternzeitvertretung besetzt. Die junge Frau würde dann natürlich auch profitieren und erstmal weiter nen Jb haben. Problem ist, dass meine Frau ganz zu Beginn Ihrer Beschäftigung mal längere Zeit ausgefallen ist und schonmal ein Personalgespräch (keine Abmahnung) hatte. Aber das kann man sicher nicht mit der jetzigen Situation vergleichen. Ich hoffe zumindest auf Verständnis und Unterstützung.

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Ist nicht wirklich ein Bereich, in dem ich mich auskennen würde, aber da deine Frau anscheinend "nur" für 1 Jahr Elternzeit genommen hat: Wäre da nicht die Verlängerung der Elternzeit möglich ? In so einem Fall wie Eurem müsste doch eigentlich ein "wichtiger Grund" vorliegen, sodass der Arbeitgeber der Verängerung zustimmen müsste. (§ 16 BEEG)

Richtig, meine Frau hat 1 Jahr EZ genommen. Man bekommt dieses 1 Jahr nur bezahlt. Danach kann die EZ in Absprache mit dem AG verlängert werden, aber wir müssten Hartz IV beantragen um die Kosten während der EZ zu decken. Wir haben ausgerechnet bekommen, was uns zustehen würde, aber das war leider ein schlechter Scherz.

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Beste Grüße "vom Support editiert"

Klingt das blöd ? Freue mich über jede Hilfe

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