Ladungssicherung für Kiestransporte?

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2 Antworten

Hallo,

Ladung muss immer gesichert sein, sobald man sich im öffentlichen Straßenverkehr bewegt. Bei Schüttgütern gibt es in der Verwaltungsvorschrift zum § 22 StVO Hinweise:

II Schüttgüter, wie Kies, Sand, aber auch gebündeltes Papier, die auf Lastkraftwagen befördert werden, sind in der Regel nur dann gegen Herabfallen besonders gesichert, wenn durch überhohe Bordwände, Planen oder ähnliche Mittel sichergestellt ist, dass auch nur unwesentliche Teile der Ladung nicht herabfallen können.

Es hängt immer vom Einzelfall ab, was man transportiert. Wo genau ist die Grenze, dass nichts heruntergeweht werden kann? Nasser Sand oder nasse Erde sind nach kurzer Fahrt auch trocken vom Fahrtwind; zumindest obenauf - und dann kann etwas herunterwehen. Im Zweifelsfall also abdecken. Gibt es keine Plane auf dem Fahrzeug? Dann ist es eventuell das falsche Fahrzeug für diesen Transport.

Schöne Grüße,

Wolfgang

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Hab speziell für Muldenkipper nichts gefunden, aber einen Artikel über Absetzkipper. Wobei es eigentlich egal ist, beides sind Transporte von Schüttgut mit nach oben offenen Ladeflächen.

Folgendes Zitat:

Besteht beim Transport von offenen Absetzbehältern die Gefahr, daß durch den Fahrtwind oder sonstige äußere Einflüsse Teile der Ladung herabfallen oder verwehen können, müssen geeignete Sicherungsmaßnahmen getroffen werden. Zu diesen Maßnahmen gehören u. a. das Verschließen des Behälters mit Behälterdeckeln oder das Abdecken des Behälters mit einem Netz oder einer Plane.

Quelle: "Ladungssicherung - Leitfragen für die Praxis" - Alfred Lampen - Verlag Günter Hendrisch

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