Ladungssicherung berechen

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Rein vom Rechnerischen her stimmt das fast. In der Praxis ist es aber kaum umsetzbar.

Je nachdem, welche Maße der Industriemotor hat, kann es sein, daß die Gurte zu eng beieinanderliegen und Du dann entweder keine Zurrpunkte für alle Gurte zur Verfügung hast, oder - bei vorhandener Lochleiste - die Zurrpunkte zu nah beieinander sind, obwohl sie in diesem Abstand (übertrieben gesagt) eine "Banane" aus dem Tieflader machen würden.

Was Du in Deiner Rechnung nicht berücksichtigt hast, ist, daß nach vorne 80% (nicht 100%) gesichert werden müssen. 60% hast Du schon durch die Antirutschmatten erreicht. Bleiben noch 20%, sprich 2000 DaN (2 Tonnen).

Dafür reichen Dir zwei Zurrketten, die Du in direktem Zug anbringst, oder 5 Gurte, die Du zum Niederzurren verwendest.

Hallo Mausi. Rechnerisch völlig richtig, auch mit den 80% des Ladungsgewichtes nach vorne und nach hinten und zur Seite 50%.

Jedoch muss man aus den rechnerischen 2 Ketten bei Faktor 0,8 und den 3 Ketten bei Faktor 1,0 daraus 4 Ketten machen, da beim Direkt/Diagonalzurren in alle 4 Richtungen Katten anzubringen sind, um die Ladung sicher an seinem Punkt fixieren zu können.

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So sollte es richtig sein.

10.000 daN Ladung mal 0,6 Reibwert - damit hast Du bereits 6.000 daN gesichert. Bleiben noch 4.000 daN zu sichern. Machst Du entweder mit 9 mal Zurrgurte 45o daN oder mit 3 mal Zurrketten 1.500 daN oder einer entsprechenden Kombination daraus.

Ne ungerade Anzahl Ketten? Wäre unlogisch. Du zurrst eine MAschine nicht mit Ketten nieder. Für jede Richtung würde ich eine Kette nehmen sproch nach vorne, hinten, links, rechts sichern. Fertig.

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