Ladungsfähige Anschrift bei Deutsche Bahn Online Ticket gesucht

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4 Antworten

Eine Erstattung ist nach den Beförderungsbedingungen nur innerhalb 6 Monaten möglich. Diese sind ausschlaggebend. Bei Ausfall und Verspätung ist das Servicecenter Fahrgastrechte zuständig und da muss innerhalb eines Jahres der Anspruch geltend gemacht werden.

Für Kulanzen kann man sich an den Kundendialog wenden. Die Mailadresse lautet: kundendialog@bahn.de

demainrobert 29.05.2011, 10:49

Was für eine Kulanz? Ich will meine Kohle wiederhaben. Kundendialog@bahn.de hat mir bereits innerhalb der 6 Monate geschrieben, dass man mir nicht weiterhelfen könne. Zum damaligen Zeitpunkt gab es noch kein ServiceCenter Fahrgastrechte.

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stanno1 29.05.2011, 11:54
@demainrobert

Wenn es wirklich wegen Zugausfall ist, dann bekommst du deine Kohle auch wieder, es muss aber in diesem besagten Zeitraum sein. Was hat der Kundendialog denn geschrieben?? Schreib doch ein Widerspruch.

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demainrobert 29.05.2011, 14:08
@stanno1

Das ist in 2009 passiert. Damals konnte/wollte mir der Kundendialog nicht helfen. Ich habe nur einen Bausteintext per E-Mail zurückbekommen. Ich kann aber nachweisen, dass ich den Ticketpreis angemahnt habe, schliesslich hat der Kundendialog meine Anfrage im Anhang. Widerspruch schriebt ich auch. Jetzt möchte ich klagen bzw. einen Mahnbescheid gegen die Bahn beantragen. Ich müsste halt wissen, wenn ich verklagen muss (DB Vertrieb, DB Fernverkehr, DB Regio, Deutsche Bahn AG)? Das ist meine Frage!!! Stattdessen werden mir hier die Beförderungsbestimmungen um die Ohren gehaut. Wo steht dort, dass man bei Zugausfall bei einem zuggebundenen Zug (wo den ganzen Tag kein Zug fährt), keine Kohle zurückbekommt?

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Wenn das Ticket noch einen Restwert hat, hättest du das längst erstattet bekommen. Die Bahn erstattet in der Regel aus Kulanz schon sehr viel. Wenn nichts mehr erstattet wurde, war da auch nichts mehr zu erstatten. Lies dir die Bestimmungen noch mal genau durch.

demainrobert 27.05.2011, 10:28

Das war überhaupt nicht meine Frage. Der Zug, für den das Online-Ticket gültig war, fuhr eben nicht. Auf der Strecke fuhren für einen halben Tag überhaupt keine Züge. Das war im Winter 09/10. Da sind mir irgendwelche Bestimmungen egal. Über den Bahn AGBs steht das BGB. Ich habe mehrfach die Bahn angeschrieben, dass ich meine Kohle zurückhaben will. Letztendlich möchte ich nun den Mahnbescheid beantragen.

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ArnoGay 27.05.2011, 10:42
@demainrobert

Falsch. Du hast einen Kaufvertrag mit der Bahn abgeschlossen, und damit in die AGBs eingewilligt. Und bei höherer Gewalt, muß die Bahn keine Entschädigung zahlen.

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demainrobert 29.05.2011, 10:48
@ArnoGay

Arbeitest Du für die Deutsche Bahn? Höhere Gewalt schließt Entschädigungsansprüche aus, aber den Ticketpreis habe ich zurückzubekommen. Stell Dir mal vor, Du kaufst Dir ein Ticket Hamburg-München. Wg. Schnee fährt aber den ganzen Tag kein Zug. Man fährt also nie mit dem Zug. Natürlich muss es da mindestens den Ticketpreis zurückgeben, ich bin ja nie gefahren.

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DarkstarGI 30.05.2011, 09:32
@demainrobert

Es ist ja nur den halben Tag kein Zug gefahren. Kleiner Tip: Lese mal die Fahrgastrechte.

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demainrobert 30.05.2011, 11:20
@DarkstarGI

Wieso? Es steht doch in den Beförderungsbestimmungen, dass wenn eine Verspätung von über 60 Minuten auftritt, man die Kohle für das Ticket wiederbekommt. Mir wurde der Zugausfall ja sogar am Bahnhof schriftlich bestätigt. Zum damaligen Zeitpunkt gab es noch kein Serviceeenter Fahrgastrechte. Wo steht da eine Einschränkung wg. Höherer Gewalt? Ich lese da nichts, lieber ArnoGay!!!!!!

9.1.3 Muss vernünftigerweise davon ausgegangen werden, dass der Reisende am Zielbahnhof gemäß Beförderungsvertrag mehr als 60 Minuten verspätet ankommen wird, kann er auch die Reise abbrechen oder gar nicht erst antreten. Er hat dann anstelle der Ansprüche nach den Nummern 9.1.1 oder 9.1.2 Anspruch auf Erstattung des von ihm bezahlten Fahrpreises für die nicht durchgeführten Teile der Fahrt und für die bereits durchgeführten Teile, wenn die Fahrt für ihn sinnlos geworden ist, gegebenenfalls zusammen mit einer Rückfahrt zum ersten Ausgangspunkt bei nächster Gelegenheit. Für die Erstattung gilt Nr. 9.3.

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Tut mir leid, aber wenn Du schon nicht in der Lage bist, die Anschrift von DB Vertrieb herauszufinden, ist diese Aktion (Mahnbescheid gegen die DB) eindeutig eine Hausnummer zu groß für Dich. Wenn Du das ohne anwaltlichen Rat durchziehst, fliegst Du auf jeden Fall auf die Fresse.

Für weitere Auskünfte zu Ihrer Onlinebuchung steht Ihnen unser Servicecenter gerne zur Verfügung:

Bitte halten Sie bei telefonischer Kontaktaufnahme Ihre Kunden- bzw. Auftragsnummer bereit.

DB Vertrieb GmbH Online-Vertrieb Postfach 60 05 04 22205 Hamburg

0180 5 10 11 11 (14 ct/Min. aus dem Festnetz via Vodafone, Tarif bei Mobilfunk max. 42 ct/Min.) Kontakt per E-Mail

Ein Online Ticket wird** niemals** in einem Reisezentrum bearbeitet. Was du online buchst, geht nur über den oben beschriebenen Weg. Steht auch in den Benutzungsbestimmungen auf deinem Onlineticket drauf. Umtausch bzw. Erstattung nicht im DB Reisezentrum oder DB Agenturen sondern nur auf www.bahn.de

demainrobert 29.05.2011, 10:51

Kann mir bitte jmd. meine Frage beantworten. Wer ist bei DB Online Tickets der Vertragspartner? Wenn müsste ich auf mein Ticketgeld verklagen bzw. gegen wen müsste ich den Mahnbescheid stellen?

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stanno1 29.05.2011, 11:56
@demainrobert

Für Online-Tickets ist DB Vertrieb zuständig, aber diese erstatten nur nach den Beförderungsbedingungen und nur ungenutzte Tickets.

Alles andere läuft über Kundendialog oder Fahrgastrechte.

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demainrobert 29.05.2011, 14:10
@stanno1

Ja und ja!!! Das Online-Ticket wurde nicht genutzt. Es galt Zugbindung. Leider fuhr an diesem Tag der Zug nicht. Auch fuhr aufgrund der Witterung kein einziger Zug.

Wo steht denn in den Beförderungsbedingungen, dass die kotzige Deutsche Bahn AG die Kohle nicht erstatten muss? Ich finde die Passage nicht!!!!

Ich will die DB Fernverkehr AG von Berthold Huber jetzt gerne verklagen. Nur ich muss wissen, ob die passivlegitimiert sind.

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DarkstarGI 30.05.2011, 09:40
@demainrobert

Stanno hat es doch schon beantwortet "DB Vertrieb GmbH". Wer ist Berthold Huber?

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demainrobert 30.05.2011, 11:22
@DarkstarGI

Berthold Huber ist der Vorstandsvorsitzende von DB Fernverkehr AG. Den Vertreter bzw. Vorstandsvorsitzenden muss man bei einer AG im Mahnbescheid (auch bei einer Klage) angeben. Wie heißt der Vertreter bzw. Geschäftsführer der DB Vertrieb GmbH?

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stanno1 02.06.2011, 11:29
@demainrobert

Schreib einfach an Vorstand und Dr. Grube. Für Vetrieb ist Büchy verantwortlich.

Es muss doch ein Grund geben, wieso abgelehnt wurde. Und 2009 gab es schon Fahrgastrechte. Ich würde dir empfehlen nochmal den Kundendialog anzuschreiben, und alles was du hast mitzusenden. Schreib auch rein, dass du Klagen willst. Vielleicht bekommst denn was.

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