Ladegeräte für Elektroautos: Kompatibilität/Norm der Energiezähler und Kommunikation?

5 Antworten

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Was du suchst ist z.B.: „Open Charge Point Protocol“.

Hardware ist austauschbar.

Einen finalen Standard wird es erst geben, wenn sich die Elektroindustrie einig ist.

Bei aktuellen Bussystemen (KNX, LON,…) steht das Datum für eine Gesamteinigung in den Sternen, wenn es je eine Einigung geben wird.

Da u.a. auch asiatische E-Fahrzeuge in Europa unterwegs sind, wollen diese auch ein Wörtchen mitreden. Sicherlich sind die Fahrzeughersteller hier nur untergeordnet relevant, können aber mit Ladeinfrastrukturherstellern Allianzen eingehen.

Woher ich das weiß:Hobby – Meine Beiträge sind keinesfalls rechtsverbindlich!

Ich habe vor 5 Jahren gemeinsam mit einem Elektriker in unserer Firmentiefgarage 8 Ladestationen installiert ein Lastmanagement haben wir nicht. Jede Phase der Versorgungsleitung ist mit 63A abgesichert. Wenn zu viele Fahrzeuge gleichzeitig laden, dann fliegt halt die Sicherung, das ist seit dem aber genau 1 x passiert. In der Praxis laden eben tatsächlich nie alle gleichzeitig. Allerdings haben in der Anfangszeit viele Autos 1 oder 2 phasig geladen und wir haben darauf geachtet die Phasen gut durchzutauschen. Künftig könnte man, wen die 3 Phasen lader Standard sind den Ladestrom auf 10A oder gar 6A pro Phase runter regeln. Das reicht immer noch um 150 bis 250 km Reichweite in 8 Stunden nachzuladen.

Die Ladestationen sind kein Fertigprodukt. Sie bauen auf einer Phönix Ladesteuerung auf, die im Schaltschrank ganz normal auf eine Hutschiene montiert wird. Dazu kommt dann jeweils noch ein Schütz und ein Drehstomzähler.

Von Phoenix gibt's spezielle Zähler die mit der Steuerung kommunizieren können. Die Wiederum ist verletzbar, darüber ist mit eigener Software ein Lastmanagement und mehr realisierbar. Das haben wir aber schlicht nicht gemacht.

Ich renne alle 3 Monate mit dem Handy durch die Garage und mache Fotos von den Zählern.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Habe den PKW Fuhrpark meiner Firma auf BEV umgestellt.

Nein, Normen gibt es dafür nicht direkt. da kocht so ein wenig jeder Hersteller sein eigenens süppchen. Allerdings für den Standart, auf dem die komunikation stattfindet, hat man sich halbwegs geeinigt.

Viele arbeiten mit LAN bzw. WLAN, einige wenige mit Modbus oder RS 485. es gibt aber auch duchaus herstellerübergreifende kompatibilitäten.

lg, Anna

Hallo,

also eine Norm der Kommunikation gibt es soweit ich weiss noch nicht..aber es sind paar Infos im Netz, dass sich einige Smarthome-User bereits mit Modbus RTU / TCP oder über KNX und einige bereits per WLAN eigene webinterface besitzen..dieses haben diese dann auch in eigenes System integriert..

So ganz ausgebaut ist das noch nicht..JEder herstelelr hat da so eigene Methoden..

Woher ich das weiß:Hobby – Zuerst Hobby, dann Beruflich, jetzt beides :)

Eins von unzähligen ungelösten Problemen.

Aber egal, es gibt bisher keine einzige Kilowattstunde Biostrom, die bisher nicht von Industrie und Haushalten gebraucht wird.

Also genau null,null Strom für die E-Schrott-Karren.

Und demnächst soll auch Heizung auf Strom umgestellt werden.

Und die prozentuale EE als Biostrom ist sogar gesunken, also nix mit Ausbau, der Verbrauch steigt drastisch schneller als die Biostromproduktion.

Die feuchten Träume der Grünen sind längst an der Realität geplatzt.

E-Schrott-Karren gabs schon vor Jahrzehnten und sie wurden als sinnlos erkannt.

Ich weiss.
Aber erstens war das nicht meine Frage,
und zweitens sind E-Karren nicht nur die Idee der Grünen.

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@atoemlein

Nein, der Lobbywirtschaft und die Grünen da heftig am mitkassieren

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@atoemlein

Deine Frage ist aber so nicht zu beantworten, es ist schon zu viel in der Cloud und ohne die kann nicht mal das Laden funzen auf Dauer, . das fahren übrigens noch weniger.

Die Technik ist da eigentlich eine Totgeburt, hat auch keiner Bock drauf eben weil es nur auf falsche Voraussetzungen aufbaut.

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@atoemlein

Das sieht man unter anderem auch daran, dass z.B. Audi, Tesla, Volvo um nur mal drei zu nennen garnicht erst auf die Idee kommen, kleine, leichte effiziente autochen anzubieten, sondern darauf setzen, dass der bürger so doof ist, auf das märchen vom sauberen auto reinzufallen, weil es keinen auspuff hat.

lg, anna

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Gibt's auch 'ne Antwort auf die Frage oder nur Polemik?

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@Tacheles88

Wenn meine Antwort Polemik ist dann ist die Antwort: Offenbar nein.

Könnte daran liegen, daß sie dir nicht gefällt.

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Was soll das sein? Stammtischthesen?

Unser E-Auto wird mit Solarstrom vom eigenen Dach geladen, und wir sind kaum die Einzigen.

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@holgerholger

Blödsinn. Es wird nachts mit Atom-Kohle-Gasstrom aufgeladen.

Die 3 Autos, die sich den Strom vom eigenen Dach holen ,sind homöopathisch.

Und der Strom wird auch für sinnigere Zwecke gebraucht als einen 100 Kilo Mensch mit 2 Tonnen durch die Gegend zu kutschieren.

Schon mal was von Feinstaub gehört? Und davon, das der Anteil der EE zurückgeht und eben nicht steigt wie die POlitiker behaupten???

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@Ploedder

Blödsinn? Woher weißt du das?

Tagsüber lädt die Sonne den hauseigenen Akku, und der lädt dann das E-Auto. Funktioniert prima. Wenn das Auto tagsüber geladen wird, sogar ohne den Umweg über den Hausakku.

Noch dazu kein 2-tonnen-alibi-Hybrid, sondern ein kleines, flinkes vollelektrisches Modell.

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@holgerholger

Für DICH mag das gelten, für fast alle anderen E-Schrott-Karren nicht.

"Die 3 Autos, die sich den Strom vom eigenen Dach holen ,sind homöopathisch."

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