Passt ein Labradorwelpe in unser Leben?

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11 Antworten

Hi, ich würde dich bitten mit deinen Wunsch zu warten, bis du es selber entscheiden kannst.

Das deine Mutter deine Ausführungen noch im Zimmer hatte, zeigt das sie es gelesen und mit Sicherheit auch darüber nachgedacht hat. Auch Eltern, sind nur Menschen und schaffen leider auch nicht alles. Ich glaube nicht das sie dir den Hund nicht gönnt, ganz im Gegenteil, sie hat sich damit beschäftigt und ist mit der Situation vielleicht auch nicht so glücklich, kann aber vielleicht nicht anders. 

Sie muss ja alles organisatorische erledigen, wenn du ein Hund willst. Sprich sie muss Geld sparen für die Anschaffung (ab 1300,- aufwärts, bis ihr alles habt, also Hund und Zubehör), sie muss lernen für den Sachkundenachweis (je nach Bundesland), den Hund anmelden und versichern (kostet nochmal Geld), dann muss sie den Hund füttern und medizinisch versorgen (Impfung, Wurmkuren, bei Krankheiten) und auch die Wohnung sauber halten (ein Labbi kann echt viele Haare verlieren, die sich gut und leicht festsetzen). Dann müssen alle im Haushalt vorher lernen wie man mit den Hund umgeht, heißt sie muss nicht nur den Hund erziehen, sondern auch euch. Denn nur du alleine kannst keinen Familienhund erziehen, da müssen alle am gleichen Strang ziehen, die Kommandos dürfen sich nicht unterscheiden und jeder muss wissen was der Hund darf und was nicht. 

Dann kommen noch Bedenken dazu, wie, was ist wenn einer allergisch ist? Oder was ist, wenn du in der Ausbildung bist und dich nicht mehr kümmern kannst? Sie muss dein Wohl über das eines Hundes stellen, da Hunde Verantwortung bedeuten und Aufgaben. Er könnte dich auch vom lernen abhalten und schlicht überfordern, so das du schlechter in der Schule wirst. 

Und meine Meinung zum Labrador, ja es sind meist nette Hunde, fröhlich, wedeln immer vor Freude, sind verfressen und immer zum spielen bereit. ABER bei falscher Erziehung und wenig Zeit fürs Tier sehr sehr anstrengend, sie fordern ihre Arbeit und Aufmerksamkeit dann ein. Als Hund der nur so mitlaufen soll in einer Familie ist er schlicht zu aktiv und clever. Zudem sie leider ja auch rassebedingte Probleme mitbringen, zB Hüftprobleme, wenn ihr nicht im Erdgeschoss wohnt tut man den Hund keinen Gefallen. 

Und deine Zeitplanung hinkt, du bräuchtest eine Zeitmaschiene. In 6 Wochen kann man froh sein, wenn der Hund stubenrein ist und schon schön mitläuft, aber so wie du es im Schnellprozess machen willst wird es den Hund überfordern. Vertrauen aufbauen ist am Anfang wichtiger als ein gekonntes Sitz ;) 

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Du kannst keinem Welpen in den Sommerferien das allein sein beibringen. Der welpe darf bis zum 6/7 Monat NIE alleine sein und dann lernt er sehr langsam alleine zu bleiben. Also wenn das nicht garantiert ist fällt ein welpe zu 100% weg.

Gehen wir mal davon aus ihr holt euch einen erwachsenen Hund, wie lange wäre er täglich alleine? Auch der sollte nicht länger als 5 stunden alleine sein. 

Und der Hund will morgens (vor der Schule) 30 - 60 min laufen. Dann will er mittags und abends auch noch mal jeweils 2 stunden oder mehr arbeiten und laufen. Und hinzu kommt auch noch das er Kopfarbeit machen will um geistig ausgelastet zu sein und die Erziehung die übrigens ein Hundeleben lang notwendig ist.

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Kommentar von Filonacc
06.11.2016, 17:20

Wie soll das denn gehen, weil kein Mensch bekommt 7 Monate arbeit/Schule frei.

Also muss es wohl einem anderen weg geben, z. B. Großeltern.

Wie hast du denn sonst deinen Hund bekommen du hast auch nicht soooo lange frei bekommen oder?

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Deine Mutter weiss genau, dass du bald in eine Ausbildung gehst und bald ausziehen wirst. Dann wird die Last des Hundes noch weitere 10 Jahre bei ihr liegen. Ganz ehrlich, keine Mutter hat Lust sich wieder binden zu lassen wenn die Kinder gross und flügge werden. Deine Mutter hat vieles in ihrem Leben zurückgestellt, du kannst nicht verlangen, dass sie das für einen Hund tut den du dir wünschst. Ein Hund kann in eine Familie kommen, wenn die Mutter den Hundewunsch hat. Du wirst warten müssen, bis deine Lebenssituation so ist, dass du 15 Jahre für einen Hund Verantwortung übernehmen kannst. Für die meisten Leute ist das erst, wenn man pensioniert ist. Auch träume und Ziele braucht der Mensch im Leben.

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Hallo Lukaskocht

An sich hört sich das ja gut durchdacht an.

***Der beste Zeitpunkt um den Welpen zu holen, wäre direkt zu Beginn der Sommerferien, da ich dann Zeit hätte ihn stubenrein zu bekommen, ihm das Alleinsein beibringen kann und ihm die wichtigsten Kommandos beibringen kann.***

Erstmal musst du realistisch denken, kein Welpe der zwischen der 8-12 Woche bei den Besitzern einzieht, wird in dieser Zeit das Beherrschen was du geschrieben hast. 4-6 Wochen dauert schon die Eingewöhnungszeit, in dieser Zeit sollte man sich auf die sauberkeitserziehung konzentrieren, den Namen wird der Hund lernen und ein Abbruchkommando. Das wars...ab dem 5-6 Lebensmonat kann man langsam mit dem Alleinsein-Training anfangen. Max.sollte ein Hund 4-5 Stunden alleine sein mehr nicht. Ich habe für 5 Stunden Alleinsein 8 Monate Training gebraucht, mit vielen vielen Rückschritten.

Dann dein alter du bist 15 Jahre, gehst 3x die Woche zum Sport, auch dein Bruder ist sehr sportlich. Da bleibt die meiste Arbeit an deiner Mutter hängen, da dein Vater auch Vollzeit arbeiten ist, somit wird der Hund sich mit höchster Sicherheit an deine Mütter orientieren und sie als Bezugsperson wählen.

In wenigen Jahren bist du mit der Schule fertig, beginnst ein Studium oder eine Ausbildung, oftmals muss man weg ziehen. Was wird dann aus dem Hund? Dann ein paar Jahre darauf ist dein Bruder fertig mit der Schule. Dein Vater arbeitet Vollzeit heißt von bis Abends wird er arbeiten. Auch wenn er von dem Gedanke nicht abgeneigt ist.
Meinst du er hat Lust nach einem garten Arbeitstag wenn es frostig kalt draußen ist, oder aus Strömen regnet sich noch 2 Stunden mit dem Hund zu beschäftigen, wenn Ihr Kinder beim Sport seid? Die Mutter kümmert sich um den Haushalt und hat sich ja schon den halben Tag um den Hund gekümmert.

Meines Erachtens passt kein Hund in euer Leben. Erst recht nicht, wenn eh die meiste Arbeit an der Mutter hängen bleibt. Dann bei 4 Leuten in der Familie den Hund schon auf Nachbarn oder Großeltern abzuschieben? Zeigt mir das ebenso. Bei einem Hund muss man auf vieles verzichten und auch zurück stecken zum Wohle des Tieres. Denk mal darüber nach was passiert , wenn du mit der Schule fertig bist.

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Ich stand vor einiger Zeit vor der selben  Situation . Meilenlanger war allerdings von einem Hund nicht ganz abgeneigt nach dem wir uns 2 Jahre über eine rasse unterhalten hatte stand eigentlich die Rasse Labrador fest . Letzten Endes habe ich nun einen 1 1/2 järige Hündin aus Romänien . Ich kann dir raten dich nicht auf eine Rasse fest zu legen da es häufig anders komm als erwartet . Allerdings würde ich von einem Welpen abraten ein Hund kann noch genau so süß und toll sein wen er 6 Monate oder älter ist . Eine Welpe passt nur in dein Leben wen du zB von zu Hause aus arbeitest du den Hund mit in die Arbeit nehmen kannst . Mein Plan war auch immer ein Welpe in den Sommerferien aber bitte du das nicht der/ die kleine hat nicht genug Zeit sich an alles zu gewöhnen und wird schon alleine gelassen . Ein etwas älterer Hund wäre besser für euch überlegt nochmals ganz genau was du dem Hund bieten kannst und was dein Hund braucht

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Kommentar von lolacr7
13.12.2015, 18:20

* meine Mutter soll das oben heißen 😂

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Einen Welpen kannst du nicht in den Sommerferien holen, und danach ist er perfekt erzogen. Einen Welpen kann man in den ersten MONATEN nicht alleine lassen. Wenn ein Hund, dann ein ausgewachsener evtl. Aus dem Tierheim. Allerdings müssen alle Familienmitglieder damit einverstanden und bewusst sein, das ein Hund viel Arbeit macht, sonst bleibt die Arbeit schnell an einem hängen.

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Du hast jetzt schon micht genug Zeit für einen uHund und das wird in den kommenden Jahren nicht besser.

Wenn überhaut einer in eurer Familie einen Hund halten kann, dann deine Mutter. Es wäre dann komplett ihr Hund, den die anderen mal ausführen können. Sie wäre hauptsächlich für die Erziehung zuständig - für Futter und Arzt sowieso.

Also entweder will deine Mutter einen Hund mit allem drum und dran oder es gibt keinen.

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Wenn nicht alle Familienmitglieder dafür sind, ist das keine gute Idee. Denn auch deine Mutter wird immer wieder für den Hund sorgen müssen, das wiederrum wird zu Streitereien führen und so weiter. Du und dein Bruder können sowieso kaum die Verantwortung für den Hund tragen. Das wird dann alles an deinen Eltern hängen bleiben. Und ja, es wird wirklich so sein, auch wenn du gerade anderer Meinung bist. 

Du bist 15 Jahre alt, bald wirst du neben deinem Sport auch immer öfter draußen sein, Disco hier und da, Mädels hier und da. Zusätzlich fordert die Schule immer mehr Zeit. Danach Ausbildung oder Studium..

Den Wunsch würde ich an deiner Stelle erstmal nach hinten Schieben, bis du in deiner eigenen Wohnung lebst, einen geregelten Alltag hast und auch alleine die Verantwortung tragen kannst.

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**Der beste Zeitpunkt um den Welpen zu holen, wäre direkt zu Beginn der Sommerferien, 

da ich dann Zeit hätte ihn stubenrein zu bekommen,** 

= sehr unwahrscheinlich, denn das kann auch Monate dauern 

**ihm das Alleinsein beibringen kann**

 = nicht möglich, da ein Welpe nicht alleine sein darf, bis er 6 Monate alt ist und es dann sehr lange dauern kann, bis er auf zumindest 2 Std kommt

**und ihm die wichtigsten Kommandos beibringen kann.**

 = in 6 Wochen

Ich weiss ja nicht, wo Deine Infos herkommen, aber die sind FALSCH.

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Warum kein erwachsener hund ? Es ist halt eichtig das er nicht zu lange alleine ist und jeden tag zeit da ist un genug gassi zu gehen.

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Ein Hund passt nicht in euer Leben, den Rest spare ich mir.

Von Anfang an Nachbarn und Großeltern (es sind immerhin betagtere Menschen die mit einem agilen Junghund sicher überfordert sind) als Betreuung mit einzubeziehen ist absolut lächerlich

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