Labrador,kosten ,Steuer,Futter etc?

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5 Antworten

Ein Labrador ist ein arbeitsfreudiger, intelligenter Hund. Wenn Ihr alle tagsüber aus dem Haus seid, lasst es bleiben, damit tut ihr dem armen Tier keinen Gefallen. Der braucht viel Auslauf und muss beschäftigt werden!!

Ein Labrador gehört nicht unbedingt ins Haus, sondern in eine Hundehütte auf der Terrasse.

Niemand muss seinen Hund einmal im Monat impfen. Hunde bekommen eine Grundimpfung, die aufgefrischt werden muss, aber ganz bestimmt nicht alle 4 Wochen.

Ein Labrador muss auch erzogen werden. Das bitte ich zu berücksichtigen, wenn ihr einen Welpen kauft! Das ist letztendlich ein relativ großer Hund.

Hier mal ein Link dazu

http://www.drc.de/retrieverrassen/labrador-retriever/beschreibung

Bei dieser Fragestellung rate ich dringend ab. lg Lilo

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Kommentar von Giuliahom
19.09.2016, 09:33

sehr hilfreich. vielen dank.eine Hütte auf der Terrasse/Garten wäre eine Möglichkeit bei uns,auch nachts? LG zurück

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Nein, Hunde werden nicht einmal im Monat, sondern einmal im Jahr geimpft. Wobei ich der Meinung bin, dass eine Grundimmunisierung ausreichend ist. Denn ich habe auch schon einige Hunde erleben müssen, die durch das häufige Impfen Schäden davon getragen haben. Aber das ist ein anderes Thema.

Wenn ihr einen Welpen anschafft, dann müsst ihr als erstes zum Tierarzt und den Hund durchchecken und ggf. chippen und entwurmen lassen, falls das noch nicht geschehen ist. Bei dieser Gelegenheit wird euch der Arzt aufklären, was die Impfungen angeht.

Ein Problem sehe ich allerdings darin, dass ihr arbeitet bzw. die Kinder zur Schule gehen. Denn einen Welpen darf man nicht alleine lassen. Er muss langsam und sehr behutsam an das Alleinesein gewöhnt werden. Damit kann man allerdings erst mit etwa einem halben Jahr beginnen. Bis dahin muss also immer jemand beim Hund sein. Ansonsten leidet das Tier Todesängste und ihr riskiert nicht nur einen verhaltensgestörten Hund, der später einmal große Probleme machen kann. Er könnte auch die Wohnung auf den Kopf stellen.

Ist der Hund etwa 6 Monate alt, dann kann man mit dem Training anfangen. Erst mal den Hund für 10 Minuten alleine lassen. Schafft er das ohne zu jammern oder die Wohnung zu zerpflücken, dann kann man das auf 20 Minuten steigern usw.

Maximal darf ein Hund 4 Stunden täglich alleine sein. Was für euch schwierig werden könnte.

Dazu kommt noch, dass ein Welpe zur Stubenreinheit erzogen werden muss. D.h. er muss alle zwei Stunden nach draußen, auch in der Nacht. Wie wollt ihr das schaffen, wenn ihr tagsüber nicht da seid und in der Nacht schlafen müsst?

Ob der Hund im Bett schläft oder nicht, ist reine Erziehungssache und liegt damit an euch. Das hat mit der Rasse nichts zu tun. Zu diesem Thema möchte ich euch unbedingt raten, eine Hundeschule zu besuchen. Dort lernt ihr, wie ihr richtig mit dem Hund umgehen müsst um ihn zu erziehen.

Alles in allem würde ich euch in eurer Situation von einem Hund abraten. Zumindest solltet ihr euch keinen Welpen anschaffen, sondern im höchsten Fall einen ausgewachsenen Hund, der das Alleinesein schon kennt.

Zu den Kosten: ihr müsst mit etwa 100-150 Euro im Monat rechnen. Die Tierarztkosten nicht mit eingerechnet.

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Kommentar von LiselotteHerz
19.09.2016, 12:27

Sehr gute, ausführliche Antwort. Ein Haushalt, wo alle tagsüber unterwegs sind, sollte sich auf keinen Fall einen jungen Hund kaufen!!

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Wenn ich im Zusammenhang mit "Hund" schon das Wort "schenken" höre...

Ein Hund ist kein Geschenk, welches man aus einer Laune heraus schenkt. Deswegen wäre mein Rat von vorneherein: Lasst es.

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Kommentar von Giuliahom
19.09.2016, 09:35

???? den Kindern schenken und nicht den Nachbarn! seit wann ist es komisch,den Kindern ein Hund schenken?

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Ob der Hund eine Zeit lang allein im Haus bleiben kann und ob er im Bett schläft, ist abhängig von deiner Erziehung. Am Anfang allerdings, gerade als Welpe,  ist es nicht möglich ihn allein zu lassen, das erfordert Übung. Dass das Bett ein Tabu sein sollte, musst du ihm beibringen.

Futterkosten sind abhängig davon, ob ihr günstiges Futter kauft, hochwertiges oder sogar spezielle Diätnahrung. Manche kochen auch extra Hundemahlzeiten.

Die Impfung findet jährlich statt, meistens in Kombination mit einer Wurmkur.

Tierarztkosten für sonstige Dinge fallen zusätzlich an. Hundesteuer muss jährlich bezahlt werden.

Eine Hundehaftpflichtversicherung oder auch eine Krankenversicherung des Hundes ist in manchen Fällen sinnvoll, liegt in eurem Ermessen.

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Hallo Giuliahom,

bei einem größeren Hund solltest du mit monatlichen Kosten von min. 100 € rechnen.

Dabei sind anfängliche Anschaffungen und Tierarztkosten nicht einbegriffen.

Das Futter stammt aber auch nicht vom Discounter.

Nathan

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Kommentar von Giuliahom
19.09.2016, 09:33

OK,danke. wir haben monatlich mit 200€ gerechnet,aber ich lese,dass manche auch mehr ausgeben

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