Kurztrip - aber wohin?

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7 Antworten

"Bodensee: Vom Winter verzaubert

Wandern von Burg zu Burg, auf den Spuren von Künstlern und Kaisern - der Bodensee ist (auch) im Winter ein Erlebnis. Wer ein wahrer Fan ist, der mag seinen See gerade im Winter.

Wenn dünne Nebelschwaden übers Wasser wabern, Rauhreif in der Luft liegt, die Alpen tief verschneit am Horizont stehen und die Touristen sich rar machen, dann genießen die Überlinger und Meersburger, die Schweizer und Österreicher die Stille und Bedächtigkeit am Bodensee. Eigentlich sind es ja drei, die ihre Farben und Stimmungen schnell wechseln: Der Obersee, bis zu 254 Meter tief, der schmale Überlinger See im Nordwesten und der Untersee zwischen Radolfzell, dem quirligen Konstanz mit seinen gemütlichen Weinstuben und Stein am Rhein, einer der besterhaltenen mittelalterlichen Städte.

Kein Segelboot weit und breit, das Schilf wiegt sich sanft im Wind an der schmalsten Stelle des riesigen Sees im schweizerischen Gottlieben. Von der „Drachenburg“ und der „Krone“ aus, beides prächtige, alte Fachwerkhäuser mit hervorragender Küche, reicht die Aussicht auf das gegenüber liegende nahe deutsche Ufer, wo das größte Naturschutzgebiet der Region, das Wollmatinger Ried im Winterschlaf versunken ist. Der See wirkt wie ein riesiger Wärmespeicher. Die Winter sind daher recht mild, selten friert der See zu.

Wer am See lebt, der will ihn sehen. Das war immer so, das dachten sich auch die Dichter und Maler, die es seit der Jahrhundertwende auf die Höri zog, die kleine Landzunge am Untersee. Sanfte Hügel, tiefe Wälder, beschauliche Dörfer, unendlich viele Obstbäume, ein grüner Schilfwald säuem fast überall das Wasser - das ist typisch für eine der schönsten Landschaften am schwäbischen Meer, das im Winter magisch wirkt. Hermann Hesse und Otto Dix lebten in Gaienhofen und Hemmenhofen, sie suchten das Bäuerliche, das Versteck mit dem einmaligen Blick aufs Schweizer Ufer.

Wer die Stadt satt hat, ist auch in Bodman am Rande des Bodanrücks, gut aufgehoben, wo einst eine karolingische Königspfalz stand. Keiner sieht dem uralten Ort mit seinem schiefen Torhaus an, dass er der Namensgeber des Bodensees war. Wer sonntags die Aussicht von der Burgruine im Wald erlebt hat oder die acht Kilometer lange Promenade bis Wallhausen entlang spaziert ist, der hat sich einen Tee in der „Torkelstube“ verdient. In der ehemaligen Mosterei mit den winzigen Fensterluken von 1772 wird aber auch des „Grafen Lieblingssuppe“ aus Gemüse und Bodenseefisch angerichtet - dazu liest Morgiane seit fünf Jahren jeden Sonntag aus Paulo Coelhos Kultbuch „Der Alchimist“ vor.

Wer den Weitblick sucht, der begibt sich auf die Spuren der Rittersleut’: Ein Dutzend Vulkankegel, die die Landschaft des Hegaus westliche des Bodensees prägen, luden im Mittelalter zum Burgen-Bau ein. Heute kann der Reisende die Felszähne, die Hohenstoffeln und Hohenkrähen, Hohenhöwen und Hohentwiel heißen, erwandern beziehungsweise per Rad oder Auto erobern - die Fernsicht auf den wie ein Stiefelknecht geformten See gibt es gratis."

Quelle: http://www.rp-online.de/reise/Bodensee-Vom-Winter-verzaubertaid36318.html

Ruhe und Erholung findet Ihr zu dieser Jahreszeit in Ostfriesland. In 4-5 Std. solltet Ihr in Norddeich sein.

wie wärs mit den ostfriesischen küste? direkt an der nordsee.es ist zwar kalt da,aber frische nordseeluft um die nase tut immer gut,schönen urlaub...-)

natur ist bei dem wetter so ne sache ... bleibt ja fast nur wintersport...

Holland? Lange Strandspaziergänge, schnuckelige Altstädte, schöne Läden, viele Tulpen...

Der Schwarzwald im wunderschönen Winterkleid.

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