Kurzgeschichte Bewertung?

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5 Antworten

Hallo MegaNadeschda,

ich gebe erst einmal RiaLee recht. Der Text ist nicht flüssig zu lesen und es sind sehr viele Satzbau- und Kommafehler zu finden.

Unschön finde ich, dass du nur von IHN sprichst und dadurch die Sätze verwurschtelst, denn wenn du ihn durch Rollstuhl ersetzt, ist es einfach nicht mehr stimmig. Wie wäre es mit Mein Begleiter?

Und dann kommen Fehler dazu, alles beschreiben zu wollen.

Als wir später auf dem Sofa lagen, plauderten wir ein wenig über den Tag und was wir morgen machen wollten und schließlich fragte sie mich, ob ich ins Bett wolle. Sie half mir aus dem Rollstuhl und legte mich liebevoll hin. Dann gab sie mir einen Kuss, schaltete das Licht aus und legte sich selbst dazu. Als ich im Dunklen noch eine Weile dalag und den Rollstuhl anschaute,

Nehmen wir nur diesen kleinen Abschnitt: Ist es nicht egal, über was die beiden plaudern?

Da bist du sehr penibel, aber die logische Konsequenz wäre, dass sie dir erst in den Rollstuhl helfen musste, da du ja auf dem Sofa lagst. Dann wird es wieder ausführlich. Das man das Licht ausschaltet ist normal, denke ich, aber wie du im Dunkeln den Rollstuhl anschaust, ist ja so ein Ding.

Letztendlich benutzt du sehr viele (zu viele) Füllwörter, eben die sind es, die den Text holprig werden lassen. https://www.schreiblabor.com/textlabor/statistic/

Hier kannst du es selbst überprüfen, mehr als 5 - 7 % sollten es nicht sein. Eher weniger.

Ich hoffe, ich habe dir mit meiner konstruktiven Kritik geholfen. Nicht böse sein, wenn es nicht das war, was du hören wolltest.

peterprunken 23.08.2012, 06:42

Meine Antwort ist ergänzend zu der von Ria!

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Hallo MegaNadeschda!

Ich muss vakat Recht geben, obwohl es alles in allem flüssig geschrieben ist, gibt es Sätze an denen ich einfach hängen geblieben bin und die ich zweimal lesen musste. Die Rechtschreibung fand ich jetzt nicht so schlimm, wenn du auch ein ums andere mal einen Fehler oder ein falsch gesetztes Komma eingebaut hast, obwohl ich das nicht so sehr störend fand (was nichts daran ändert, dass diese Fehler beseitigt werden sollten).

Was mich dagegen jedoch sehr gestört hat, war das ständige "Er" oder "Ihn". Ich bin mir durchaus im Klaren darüber, dass du diese Begriffe verwendet hast, um Spannung aufzubauen und den Begriff des Rollstuhls zu umgehen, doch bereits nach etwa dem dritten Satz hat mich dieser Begriff nur noch genervt. Und das lag nicht daran, dass man nicht erfahren hat, wer oder was dieses "Er" jetzt im Speziellen ist, sondern weil man einfach gar nichts darüber erfahren hat. Nur, dass deine Hauptperson deswegen schräg angeschaut wird. Und das wiederholst du permanent ohne neue Informationen zu nennen und das wird einfach langweilig.

Sonst aber eine schöne Kurzgeschichte, die natürlich noch ihre Ecken und Kanten hat und die selbstverständlich noch ausbaufähig ist, aber trotz allem bei weitem keine schlechte Geschichte ist und die man guten Gewissens anderen zu lesen geben kann.

Ich hoffe, meine Ratschläge konnten dir ein wenig helfen und wenn noch Fragen diesbezüglich sind - fragen kostet nichts ;) LG Ria

Sehr schön!

Schöner Schreibstil, liest sich auch sehr flüssig und weckt Interesse was am Ende auch belohnt wird. Auch der Inhalt gefällt.. wirklich zu kritisieren weiß ich gerade nichts, aber ich bin auch nur begeisteter Leser und nicht Kritiker ;-)

Du solltest mehr davon schreiben ;-)

Ich finde den Satzaufbau nicht flüssig genug, oft "verhake" ich mich in den Formulierungen! An der Rechtschreibung solltest du auch noch arbeiten - aber die Geschichte als solches ist gut!

Wenn es dir wichtig ist - bleib' auf jeden Fall dran!

Uouw! Das ist eine spanndende, zu Herzen gehende Kurzgeschichte. Mach weiter mit schreiben- und vielleicht schickst du eine oder mehrere an einezzeitung oder du machst ein Buch od Büchlein daraus, ich finde, du hast Talent. Danke , das war heute meine Gutenachtgeschichte .-)

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