Kurze und knappe Erklärung für Chlorophyll und Chloroplasten.

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In den Chloroplasten ist das Chlorophyll, und zusammen sind sie stark und helfen dem Blatt zu atmen, zu leben und sie grün zu machen!

:)

ich hatte gerade schon darauf antworten wollen, da war die frage aber schon gelöscht.. finde die erklärung von sjelassi schon gut :D man könnte noch sagen, chlorophyll ist ein farbstoff, d.h. er kann bestimmte sachen einfärben. er gibt den pflanzen, die chloroplasten besitzen dieses schöne blattgrün! chloroplasten sind zuständig für die energieversorgung der pflanze, sie brauchen licht und sind ein bestandteil von ganz kleinen zellen in einem blatt z.B.

Moin,

also ich würde das meinem Kind wahrscheinlich folgendermaßen erklären:

»Chlorophyll ist ein Farbstoff, der die Blätter grün macht. Deshalb nennt man ihn auch Blattgrün. Aber der Farbstoff färbt nicht nur die Blätter grün, er kann noch mehr! Er kommt in Chloroplasten vor. Chloroplasten wiederum sind kleine eiförmige Gebilde in Pflanzenzellen mit einer ganz bestimmten Aufgabe: Sie sollen für die Pflanze Zucker herstellen. Das machen sie mit Hilfe von Sonnenlicht, Wasser und einem Gas in der Luft, das Kohlenstoffdioxid heißt. Wenn nun die Sonne scheint, dann fängt der Pflanzenfarbstoff Chlorophyll einen Teil des Lichtes ein und benutzt es, um aus Wasser und Kohlenstoffdioxid Zucker herzustellen. Als Nebenprodukt entsteht außerdem noch Sauerstoff, ein anderes Gas, das in der Luft vorkommt. Diesen Vorgang nennt man Fotosynthese. Das Wort setzt sich aus den griechischen Wörtern photos (= Licht) und synthesis (= Zusammensetzung, Verknüpfung) zusammen und meint, dass Pflanzen mit Hilfe von Sonnenlicht Zucker zusammensetzen können.

Die Pflanze macht das, um sich von dem Zucker zu ernähren, um mit seiner Hilfe zu wachsen und gedeihen zu können. Nachts, wenn keine Sonne scheint, benutzt die Pflanze den Zucker auch dazu, ihre Lebensfunktionen aufrecht zu erhalten, indem sie den Zucker wieder mit dem Sauerstoff (den sie ja auch hergestellt hat) in Wasser und Kohlenstoffdioxid umzuwandeln. Diesen Vorgang, der im Grunde die Umkehrung der Fotosynthese ist, bezeichnet man als Atmung. Bei dieser Umwandlung gewinnt man nämlich Energie. Aber diesmal nicht in Form von Sonnenlicht, sondern als chemische Reaktionsenergie, die man für alle möglichen Lebensprozesse benutzen kann.

So gesehen ist das Blattgrün (Chlorophyll) in den Chloroplasten von Pflanzen ein Farbstoff, der es gestattet, Lichenergie in chemisch nutzbare Energie umzuwandeln, die dann für Lebensprozesse genutzt werden kann.

Weil Pflanzen aber tagsüber, wenn die Sonne scheint, viiieeel mehr Zucker und Sauerstoff produzieren, als sie nachts zum Überleben brauchen, können auch andere Lebewesen davon profitieren. Lebewesen wie du mein Kind, die den Zucker nicht selbst herstellen können, sondern mit der Nahrung aufnehmen. Auch du atmest. Dabei baust du den Zucker, den du mit deiner Nahrung aufgenommen hast, mit Hilfe von Luftsauerstoff ab und gewinnst Energie. Genau wie eine Pflanze in der Nacht es tut.«

So oder so ähnlich würde ich das erklären. Wenn das Kind im Laufe der ausführlichen Erklärung ungeduldig würde, könnte man die Ausführungen selbstverständlich hier und da auch kürzen...

LG von der Waterkant.

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