Kurzarbeit Wohngeld, Sozialhilfe

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OK, der Reihe nach. Ein prinzipieller Wohngeldanspruch ist vorhanden, allerdings erreichst Du nicht das notwendige Mindesteinkommen. Du wirst also, um Wohngeld tatsächlich zu erhalten, nachweisen müssen, daß die Dir zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel zur Deckung des Lebensunterhaltes reichen. Wichtig dabei ist, daß Deine Angaben glaubwürdig sind. Kannst Du das entsprechend nachweisen, würde sich der Wohngeldanspruch nach Deinen Angaben auf durchschnittlich 142 € belaufen, diese Zahl kann jedoch nach Mietstufe Deines Ortes nach oben oder unten schwanken. Ein Anspruch auf ergänzendes ALG II besteht alternativ ebenfalls (allerdings kannst Du nicht beides gleichzeitig beziehen), hier würde sich das ALG II nach Deinen Zahlen in den ersten 6 Monaten auf ca. 81 € belaufen. Danach könnte es Probleme mit der Miethöhe geben, da diese kaum als "angemessen" durchgehen dürfte und der Satz also reduziert wird.

Werde heute zum Wohngeldamt gehen. Kannst du mir gesetzliche Grundlagen dazu geben? Hoffe nur, mir wird auch Hilfe gewährt. Habe mein monatliches Nettoeinkommen bei 60 % meines jetzigen mal ausgerechnet und komme auf einen Betrag von ca. 590,00 Euro netto. Das reicht wirklich nicht aus.

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@hallo36

Das Wohngeldgesetz --> http://www.wohngeldantrag.de

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Da ist Dein normaler Nettolohn ja schon an der Grenze des Existenzminimums. Solltest Dich auf jeden Fall ans Wohnungsamt (Wohngeldantrag) wenden. Und mit dem Arbeitsamt/der Arge über eine Aufstockung unterhalten.

Eher nein, Du wirst "nur" ALG I bekommen, denke ich. Aber frag am Besten auf dem Amt nach.

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