kurz vor dienstantritt bei der bundeswehr die diagnose "epilepsie", was nun?!

6 Antworten

Leider kann ich dir auch nur meine Vermutung mitteilen. Aber ich vermute ganz stark, dass du mit Epilepsie nicht mehr als Sani zur Bundeswehr kannst. Und auch sonst nicht. Das Risiko, dass dir gerade dann ein epileptischer Anfall widerfährt, wenn es sich um einen Einsatz handelt das ist einfach zu groß. Da kann sich auch die Bundeswehr nichts erlauben.

Hallo, zunächst mit der Sache zum Schwerbehindertenausweis. bei meiner Diagnose der Epilepsie wurde dieser abgelehnt. Ich habe den Antrag dann nochmals 2 Mal gestellt und er wurde erneut abgelehnt. Erst als ich vor 2 Jahren einen Anfall hatte und dadurch Gehbehindert wurde. haben sie den Antrag genehmigt. Was deine Stelle als Sani betrifft weiß ich es nicht so genau. Ich wollte damals zum Altenpfleger umschulen und da hieß es wäre kein Problem. Grundsätzlich gibt es ein Problem wenn du Maschinen bedienen sollst, auf Leitern klettern musst also alles Sachen wo du dich, bei einem Anfall, selber verletzen könntest. Wie die Bundeswehr die Epilepsie generell einstuft ist bestimmt wieder eine andere Sache als im "normalen" Berufsleben. Das werden sie dir sicher mitteilen. Aber im Sanitätsdienst ist ja erst mal grundsätzlich nichts einzuwenden. Sehe ich zumindest anhand der Genehmigung der Umschulungsmaßnahme so. Aber wie gesagt ob die es auch so sehen ist die Frage. Da ich damals erhebliche Einschränkungen hatte (mehrere Anfälle täglich) konnte ich die Umschulung nicht machen. Mein Neurologe hatte damals auch heine Bedenken geäußert. Weiterhin alles Gute

wende dich doch mal an das "netzwerk epilepsie und arbeit", die können dir sicher weiterhelfen. das mit dem schwerbehindertenausweis wird mit "nur" 2 anfällen nichts werden, aber wenn du dauerhaft medikamente einnehmen musst sind zumindest beim gdb 30% drin, und dann kannst du nen antrag auf gleichstellung stellen.

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