Kurz vor dem Abgrund? Bin am Ende!?

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5 Antworten

geh doch bitte mal dahin, da bekommst du eher und bessere Hilfe als hier:

www.bke-elternberatung.de

Und dann: was ist mit dir? Bekommst du Unterstützung vor Ort? Melde dich doch bitte in einer Psychol. Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche an. Die gibt es in jedem größeren Ort. Dort arbeiten auch Fachkräfte mit therap. Zusatzausbildung. Die Leistung ist kostenlos und die Wartezeit nicht sehr lang.
Ich denke mir, auch du brauchst Unterstützung. Und zwar für dich selbst. Denn du selbst gehst ja auch auf dem Zahnfleisch und brauchst einfach Hilfe für dich! Dein Sohn wird Hilfe bekommen, jetzt denk auch bitte an dich.

Wenn du "vor die Hunde" gehst, nützt du deinem Sohn gar nichts.

Ich hatte mal jahrelang - 10 Jahre sicher - die Mutter eines magersüchtigen Mädchens in Beratung. Das Thema ging nur darum: wie überlebe ich das. Was kann ich machen, damit es mir trotz der Situation meiner Tochter besser geht. 

Die Mutter musste lernen, mühselig lernen, dass sie nicht nur Mutter ist, sondern auch ein eigener Mensch mit eigenen Bedürfnissen jenseits des (zum Teil lebensbedrohlichen) Zustandes der Tochter. Sie lernte, dass sie ein eigenes Leben führen durfte. Sie fing an ,eigene Freundschaften zu pflegen, wo nicht über die Tochter geredet wurde, wo sie nur einfach Spaß haben durfte. etc..

DAs Mädchen selbst habe ich in den 10 Jahren, wo ich mit der Mutter sprach,  nie gesehen.Es ging nur um die Mutter.

Und dasselbe wünsche ich dir auch. Such dir Unterstützung, wo du lernen kannst, dass es dir besser geht!

Du schreibst:
Mein Kind braucht Hilfe.

Aber du auch.



Hallo DesmondDescole,

erst mal das Soziale Kompetenz Training halte ich für gut die Diagnosen geben einen Anhalt was man als nächstes machen kann aber sie zeigen nicht deinen Sohn in all seinen Facetten! Denke immer daran wenn es stressig ist er hat auch Liebevolle Seiten!

Meine Tipps sind Bausteine, ich selbst wurde Gemobbt und habe dadurch eine schwere Depression entwickelt mir geht es heute wesentlich besser!

Du musst das Vertrauen deines Sohnemann wieder erlangen das ist ganz wichtig! So wie ich die Lage einschätze ist das die Blockade die es zu überwinden gilt das nicht alle Menschen Böse sind!

Wie wäre es mit einem Ausflug? Sein Lieblingsgericht? 

Im Gehirn, eines durch Sozialen Stress, erkrankten fehlen Stoffe wie Melatonin, Dopamin und Serotonin! Der Darm kann diese Stoffe aufgrund des Stress nur zum teil aufnehmen! Wenn der Stress nur kurz ist bzw. Positiv dann ist das nicht schlimm! Hält der Zustand aber länger an dann entstehen Defizite! Diese Defizite versuchen die Ärzte mit Medikamenten auszugleichen das kann man aber auch unterstützen mit einer Gesunden Ernährung! Die Gesunde Ernährung hat den Vorteil das es dabei keine Nebenwirkung gibt außer man Futter Zuviel was erst mal nicht zu befürchten ist auch die Medis können Dick machen!

Hier Tipps in so einer Situation, wirkungseintritt zirka 4 Wochen kann aber auch schon nach einem Tag positiver werden je nach dem wie schlecht es einem geht:

Jeden Tag ein Probiotischer Joghurt essen auch Probiotische Drinks sind gut! Das Unterstützt die Darmflora und die kann sich mehr von den Nährstoffen holen die der Körper braucht! Bei Depressiven hilft das echt!

Auf den Speisplan gehören:

Beeren, Walnüsse (Enthalten sehr viel Serotonin), Fisch, Obst, Gemüse, mageres Fleisch, Hülsenfrüchte, Erdnüsse.

Auch Kohlehydrate wie Nudeln, Kartoffeln, Reis!

Wenig, besser in den ersten Wochen komplett darauf verzichten sind Fertigprodukte!

Bunt Essen!

Ist echt kein Witz! Viele vergessen das in all dem Stress und ernähren sich komplett falsch! Frag deinen Arzt! Versuch es bei dir selbst es hilft auch dir!

Judo Training wäre gut um Respekt und Disziplin zu erlernen und damit er seine Aggression selbst kontrollieren kann außerdem gibt das auch Erfolge!

Eine Kognitive Verhaltenstherapie hilft gut bei Depression!

Es gibt EMDR gegen PTBS!

Gute Besserung!

Angenommen dein Sohn hat eine Autismusspektrumstörung.

Dann erklärt das alles.
Dann wurde er deshalb gemobbt, weil er anders war.
Und weil er Dinge getan hat, die für andere nicht nachvollziehbar waren.
Und weil er Sachen gesagt hat, die Ausgrenzung bewirkt haben.
Und weil er den Zusammenhang nicht verstehen konnte.
Genau da wäre ja dann Lücke im Begreifen.
Und das soll jetzt nicht bedeuten, dass er zurecht gemobbt wurde.

Also wäre die Diagnose Autismus ja eine, die einen Neueanfang beinhaltet.
Für Ihn genauso wie für dich.

Seit wann bist du Mutter? Warst du nicht noch dein Sohn?

6 Monate Diagnostik + Therapie sind bei einem solchen Krankheitsbild nichts. Da kannst du (wer auch immer du jetzt wirklich bist) keine besonders großen Fortschritte erwarten.

Ich glaube nicht dein Sohn hat ein Problem, sondern unsere Gesellschaft. GF ist ständig voll mit Schülern, die : Depression haben, sich ritzen und mit ihren Emotionen nicht umgehen können.

Bei deinem Sohn war doch bis vor einiger Zeit alles ok, das würde mir zu denken geben, es ist eindeutig das Umfeld das ihn krank macht. Du als Mutter kämpfst aber kommst nicht weiter, ich verstehe das sehr gut, aus eigener Erfahrung.

Was meintest du als du schriebst "er ist anders"?

LG

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