Kurskosten?

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3 Antworten

Wenn Du einen Vertrag abschließt, ist das eine klare Vereinbarung.
Wenn ihr vereinbart habt, dass bei Nichtabschluss der Ausbildung keine Kosten "verrechenbar" sind (komisch formuliert soll, wohl heißen "nicht rückvergütbar") hast Du natürlich auch keinen Anspruch darauf.

Sieh das mal aus der Sicht einer Rettungsdienstschule:
Wir brauchen Material, Räume, Dozenten etc.

Können wir unserem Vermieter / unseren Ausbildern & Lieferanten sagen
"sorry, am nächsten Ersten bekommt Ihr weniger Gehalt, Miete etc., weil sich Herr XY dazu entschieden hat einen anderen Job zu machen" ?

Wenn Du "vertragsfähig" bist - also volljährig und nicht entmündigt - ist ein Vertrag eben für beide Seiten bindend.

Mit einem findigen Anwalt besteht zwar immer die Möglichkeit irgend ein Schlupfloch zu finden um einen Vertrag zu kippen, jedoch wirst Du in der Regel ein Vielfaches der Kosten als Anwaltshonorar zahlen.

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Geh zu einem beratungsgespräch bei einem Anwalt der kann sich den Vertrag nochmal unter die Lupe nehmen und dir genaueres sagen. Wenn du dir keinen Anwalt leisten kannst, kannst du zum gericht gehen und ein beratungskostenantrag verlangen damit muss du nicht für den Anwalt zahlen.

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Kommentar von KHLange
05.08.2016, 02:32

Nur ein Hinweis: Die Erstberatung (auch wenn der Anwalt  eine Niete ist- selbst erlebt) - kostet 190 Euro; also erst einmal mit spitzem Bleistift rechnen. Sehen Sie sich bitte genau das Kleingedruckte ihres Vertrages durch. Möglicherweise haben Sie den betreffenden Passus übersehen. Dann hilft nur - Zahlen und daraus lernen!

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Naja, dann würde ich einfach ganz nett einen Brief schreiben und nachfragen, woher die Kosten kommen und auch noch einmal auf den Vertrag verweisen und zitieren.

Kann ja nicht schaden und je nach dem was dann für eine Antwort kommt, kann man weiter agieren.

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