Kur-/Rehaantrag abgelehnt/ Widerspruch einlegen?

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15 Antworten

Hallo,

das kommt auf die Umstände der Erkrankung an. Bei einem Antrag gilt immer zu bedenken, dass über diesen auf Basis einer rechtlichen Grundlage von einem Sachbearbeiter entschieden wird. Somit kann es je nach Sachverhalt sein, dass ein Widerspruch Aussicht auf Erfolg hat oder auch nicht.

Eine valide Einschätzung vom Sachverhalt und zur Aussicht auf Erfolg eines Widerspruchs kann in diesem Fall sicherlich der behandelnde Hausarzt treffen.

Meiner Meinung nach sollte der Sachverhalt zeitnah mit dem Hausarzt besprochen und in jedem Fall fristwahrend Widerspruch eingelegt werden.

Viel Erolg und gute Besserung!

Hallo,

leider ist deine Fragestellung unzureichend, da nicht erkenntlich ist, von wem du eine "Kur" medizinische Reha bekommen sollst.

Wenn ich davon ausgehe, das es die Rentenversicherung ist, wäre der Ablehnungsbescheid zu prüfen. Oft wird abgelehnt, wenn nach SGB V (Gesetzliche krankenkassen) noch nicht genügend Vorleistungen erbracht werden.

Das ist eine Frage, die hier nicht erkannt werden kann, ansonsten muss das im Widerspruch auch begründet werden. Meinungen hier, unbedingt Widerspruch zu schreiben, sonst kriegt man nichts, sind unsinnig.  Widersprüche die ich für Kunden formuliert habe, sind zum Erfolg geführt worden.

Beste Grüße

Dickie59

Welche Begründung wurde denn gebracht für die Ablehnung? Hattest du ein Empfehlungsschreiben von deinem Arzt/deinen Ärzten?

Wichtig ist der fristgerechte Widerspruch. Man muss schriftlich und persönlich gegen den Ablehnungsbescheid Widerspruch einlegen.

Widerspruchsgründe müssen nicht sofort geliefert werden, aber im Verlauf des Widerspruchsverfahrens wird man "angehört" und sollte dann detaillierte Gründe vorlegen.

Wenn der Ablehnungsgrund formell-rechtlich war, kann ein Versichertenältester, ein Bürgerbüro oder ein Anwalt helfen. War er medizinisch, sollte man ein weiteres ärztliches Gutachten erstellen lassen, das die Ablehnungsgründe entkräftet.

Das Widerspruchsverfahren und die Anhörung sind erst mal noch kein gerichtlicher Vorgang, sondern laufen innerhalb der Verwaltung ab.

widerspruch einlegen, denn wird dann von einer höheren instanz der kasse geprüft

Lege immer ersteinmal Widerspruch ein.

Der Kostenträger wird dir ja dieGründe der Ablehnung erläutert haben, wenn sie gerechtfertigt sind, wäre ein Widerspruch zwecklos.

Ansonsten stimme ich mit der Antwort von @HerrDegen überein.


Lass dir von allen behandelnden Ärzten nochmal ein Schreiben verfassen, wie schlecht es dir geht.

Sehr gut und wichtig ist es, wenn du beim Widerspruch mit eigenen Worten beschreibst, wie es dir geht, wie dich dir Krankheit einschränkt und wie sich dich im Alltag behindert oder belastet. Natürlich kannst du auch die psychischen Aspekte einfließen lassen.

Wird schon! 

 Über meinen Hausarzt habe ich einen Kurantrag gestellt, der vom Kostenträger abgelehnt wurde.

Dies geht meistens schief. Einen Kurantrag sollte man immer über einen Facharzt beantragen.

Warum wurde der Antrag abgelehnt?

Aus medzinischen Gründen oder wegen versicherungsrechtlichen Gründen?

Hm,schwierig .Ein Widerspruch ist immer gut.Hast du gute Gründe für die Kur.Bist du Rentner bekommste sowieso keine oder wenn du nicht arbeiten gehst

mit guten gründen - für juristen erforderlich - wäre das sicher genehmigt worden .

da fehlten wohl details beim antrag .

Nach einem Widerspruch hat man gute Chancen, dass der Antrag dann genehmigt wird. Alle behandelnden Ärzte müssen dazu nochmals Fragebögen des Kostenträgers ausfüllen und dabei auf die Notwendigkeit ganz gezielt hinweisen.

Ich wünsche dir guten Erfolg.

Am besten ist es so schnell wie möglich dagegen Wiederspruch einzulegen, und sich die Notwendigkeit einer Reha durch den behandelnden Arzt zusätzlich bestätigen zu lassen. Fachmännische Hilfe bekommt man beim VDK.

Kommentar von Negreira
12.06.2016, 20:21

Ich habe nur schlechte Erfahrungen mit dem VdK gemacht, die sind noch mehr verbeamtet, als die Sachbearbeiter bei der Krankenkasse. Es gibt in Göttingen eine unabhängige Krankenberatung, Telefonnummer kannst Du googeln. Da muß man zwar auch mehrfach anrufen und nachfragen, aber Du kannst ja parallel dazu schon mal einen Widerspruch bei der Kasse einreichen. Mehr als ein weiteres Mal ablehnen, können die auch nicht.

Meistens hat ein Einspruch Aussicht auf Erfolg, denn diese Ablehnungen werden vom grünen Tisch aus beschieden. Vielleicht mußt Du, je nach Erkrankung, auch nochmals einen weiteren Arzt aufsuchen, der Dir zusätzliche Attests gibt. Da hier keine Angaben über die Erkrankungen gemacht wurden, kann man schlecht die Aussichten beurteilen.

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Geh im Widerspruch mit deinem Arzt zusammen,der weiss schon wie das Formuliert wird

Bei einer Ablehnung immer einen Widerspruch einlegen. Sollte sich im Nachhinein feststellen, dass die Behörde recht hat, kann man ihn jederzeit zurücknehmen. Die Praxis hat allerdings gezeigt, dass nach der ersten Antragstellung immer abgelehnt wird.

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