Kupplung und Drehzahlfrage (Diesel)?

2 Antworten

Ich würde mal behaupten dass so ziemlich jedes Auto schnell auf Schrittgeschwindigkeit ist wenn man im Ersten Gang von der Kupplung geht (wenn man dabei nicht den Motor abwürgt).

Die Drehzahl sinkt beim Anfahren weil der Motor, ohne Gas zu geben, mit Standdrehzahl läuft, die automatisch ohne Belastung des Motors gehalten wird. Nun kommt es etwas darauf an wie modern das Auto ist. Diesel hatten immer schon eine gewisse Drehzahlstabilisierung wodurch sie den mittlerweile veralteten Ruf erhielten nicht so einfach abgewürgt werden zu können. Veraltet weil mittlerweile fast überall eine Drehzahlstabilisierung (automatisch etwas Gas gibt wenn die Drehzahl durch Belastung sinkt) vorhanden ist und es auch schon viele Autos (insbesondere bei Fahrschulen gerne genutzt) gibt die sogar richtig Gas zum Anfahren geben.

Also die Drehzahl sinkt weil der Motor durch das Anfahren belastet wird.

Woher ich das weiß:
eigene Erfahrung

jo.. also Kupplung Kraftschluss ohne Gas geben ist Schrittgeschwindigkeit ca. 5km/h

Drehzahl sinkt, weil du kein Gas dazugibst. Der Motor bekommt ist unter Last, also die Räder bzw. die Kraft, die die Räder auf die Straße bringen sollen bewirkt, dass der Motor sich Mühe geben muss, damit man vorwärts kommt.

Diese Last ist z.B. wenn man die Kupplung zu schell lös lässt kann der Motor diese Kraft nicht auf die Straße bringen, weil die Last zu groß ist und bei der niedrigen Drehzahl geht er dann aus. Er stirbt (ab).

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Vielen dank!

Das bedeutet also man sollte immer Gas geben wenn man langsam von der Kupplung kommt? So tut es auch der Kupplung gut? Beim rückwärtsfahren dann auch?

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@AllgemeinLeben

naja... nicht ganz... wenig Drehzahl bedeutet es wird wenig Kraft auf die Kupplung ausgeübt. Soll heißen, je weniger Gas desto besser für die Kupplung.

-obwohl die schon recht viel aushalten-

"schleifen" lassen, also mit hoher Drehzahl anfahren und das auf Dauer bedeutet einen hohen Verschleiß, also der Kupplungsbelag nutzt sich schnell ab.

Aber bei heutigen Fahrzeugen muss man das immer verschieden sehen. Bei meinem T-Roc gibt er automatisch gas wenn ich die Kupplung kommen lasse, so wird vermieden, dass man z.B. bergauf zu wenig gas gibt und der Motor abstirbt.

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Brauche als Fahranfänger Tipps beim Herunterschalten an Kreuzungen!

Ich habe seit November den Führerschein ab 17 und fahre seitdem auch relativ viel, vor allem im Stadtverkehr. Ich fühle mich schon recht sicher, allerdings habe ich mit einer Sache noch Probleme: mit dem Herunterschalten beim Abbiegen oder beim Bremsen an der roten Ampel.

Wenn ich an eine rote Ampel fahre, bin ich in der 50-er Zone eigentlich immer mit dem 4. Gang unterwegs. Ich brems dann, drück die Kupplung, schalt in den 3. Gang, lass die Kupplung wieder los und lass mich ausrollen bis ich zum Stehen komme. Dabei bremst allerdings die schleifende Kupplung beim Loslassen ein bisschen mit, weil ich ja bremsen muss und die Drehzahl nicht mit dem Gaspedal anpassen kann. Man soll ja nicht mit der Kupplung bremsen sonst nutzt sie zu schnell ab. Soll ich also den Fahrstil ändern und den 4 Gang drinnen lassen und mit gedrückter Kupplung bremsen wie ich es in der Fahrschule gemacht habe?

Ungefähr dasselbe Problem hab ich beim Abbiegen. Ich bin wie gesagt immer im 4. Gang, schalte dann in den dritten ohne zu bremsen, d.h. ich kann mit dem Gas die Drehzahl noch anpassen, aber wenn ich dann in den 2. Gang schalte, muss ich die Geschwindigkeit mit der Bremse drosseln und dabei schleift die Kupplung wieder, weil ich die Drehzahl nicht anpassen kann. Ebenfalls die Frage: Wie soll ich kurz vor dem Abbiegen schalten? Im 4. Gang bei gedrückter Kupplung bremsen und dann gleich in den 2. schalten oder anders?

Ich freu mich über Antworten :)

PS: Das Auto, mit dem ich fahre, ist ein Opel Zafira mit nur 115 PS. Man muss schon relativ früh hochschalten, deshalb hab ich auch die Probleme beim Bremsen.

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