Kunststudium berufsbegleitend ( z.B bei der Europäischen Kunstakademie

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Öffentlich gefördert und inhaltlich überwacht - mit festgelegten Aufnahme- und Prüfungsverfahren - ist die staatlich anerkannte Kunstakademie oder Kunsthochschule.

Qualitativ hochstehende private Kunstschulen können auch staatlich anerkannt sein, d. h. es muss ein staatlich geprüftes Ausbildungskonzept geben, aber es können z. B. dort keine Lehrer ausgebildet werden.

Außerdem gibt es private Kunstschulen in freier Trägerschaft ohne staatliche Anerkennung. -

Prüfe vorher die Anerkennung und auch die Gebühren! Sie können monatlich oder pro Kurs mehrere hundert Euro betragen.

Abschlusszertifikate zu formulieren und vergeben, liegt dann in der Entscheidung der jeweiligen Häuser.

Ob sie „gut“ sind, hängt meistens vom eigenen Engagement ab.

Vielen Dank für Deine Antwort, ich werde mich gleich weiter informieren, Vielleicht gibt es ja eine Lösung Beruf und Studium an einer guten Akademie oder Hochschule.

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Ich gehe davon aus, dass die Künstler, die später von ihrer Kunst leben können, deren Kunst in der Öffentlichkeit und Fachwelt Anerkennung findet und die vielleicht sogar selbst Kunstlehrer und -professoren werden, eine Vollzeitausbildung auf einer Kunsthochschule gemacht haben. Zumindest haben die o. g. Institutionen ein geringeres Ansehen als die klassischen, staatlichen Kunsthochschulen, wenngleich der Unterricht nicht schlecht sein mag. Ihnen lastet das Imgage an Ausbildungen für Hobby-Künstler und Hausfrauen anzubieten, zumal es kein vergleichbar hartes Auswahlverfahren gibt wie an staatlichen Akademien.

Erst mal Danke für Deine Antwort. Wenn die privaten Akademien gut sind wäre ich schon glücklich. Denn ich kann leider nur berufsbegleitend studieren -> das Geld regnet ja leider nicht vom Himmel.

Super wäre es wenn es wenn es eine gute Akademie in Bayern gäbe, aber wie kann man die Qualität dieser einschätzen !?

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@kirschmelone

Ich würde mich über das Lehrpersonal und die Betreuung informieren. Wenn bekannte Professoren und Dozenten unterrichten, die an staatlichen Akademien studiert haben, ist das positiv anzusehen. Wenn überwiegend unbekannte Hobbykünstler unterrichten, spricht das weniger für die Qualität der Ausbildung. Ich bin der Meinung ein Fernstudium kann nur darauf hinauslaufen selbst Hobbykünstler zu werden - jemand der Freunden ab und zu ein selbstgemaltes Bild verschenkt, bei Ebay mal ein Gemälde verkauft und die Arztpraxis oder den Massagesalon an der Ecke mit seinen Werken dekoriert. Für eine Ausstellung der Werke in einem öffentlichen Museum oder einer großen Kunstgalerie wird es wohl nicht reichen. Die Faber Castell Akademie befindet sich doch in Bayern?

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@yokohama

Ja, die F-C-Akademie ist bei Nürnberg. Danke, das hilft mir schon mal sehr viel weiter. Aus der Hobbykünstlerecke will ich raus, allerdings hatte ich auch schon das Glück zumindest namentlich in der Süddeutschen erwähnt worden zu sein. Vielleicht habe ich ja Glück und es findet sich eine Lösung.

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@kirschmelone

Ich wünsche dir viel Erfolg! Die Ausbildung zum Kunsttherapeuten wäre evt. eine weitere Option, um beruflich mit Kunst zu tun zu haben oder ein Studium der Kunstgeschichte, das allerdings kein eigenes kreatives Schaffen erfordert. Informiere dich über alle in Frage kommenden Angebote und wähle das aus, was zu deinen Plänen am besten passt.

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@yokohama

Danke, den Erfolg kann ich gut gebrauchen yokohama. Jetzt musste ich allerdings ein wenig schmunzeln. Der Grund weshalb ich studieren will ist dass ich unter anderem mehr selber machen mag, und nicht immer nur zusehen möchte (ich bin Ergotherapeutin)

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Diese Akademien sind vor allem teuer und verlangen "hohe" Studiengebühren und erheben sich dadurch über das Niveau der nicht so "elitären" allgemein zugänglichen Hoichschulen, die in Deutschland trotzdem nur von 12% der Bevölkerung besucht werden können, entgegen dem europäischen Bildungsdurchschnitt von 20%.

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