Kunst und Gemälde

...komplette Frage anzeigen

2 Antworten

Es gibt die "Notlösungen", wenn der Name des Künstlers nicht genau ermittelt werden kann, so z. B. "Meister des 18. Jh" oder "unbekannter niederrheinischer Meister" oder "Münchner Schule". Man kann alles verkaufen, wenn ein Kunde daran Gefallen findet und zahlen will, weil der Kunstgeschmack etwas sehr Persönliches ist. Mit der Berühmtheit des Malers steigt dann aber auch der Preis.

Was außer dem Namen bei der Qualität des Gemäldes eine Rolle spielt, wird von Fachleuten in einer "Bildanalyse" bewertet. Einen Kriterienkatalog siehst du hier:

http://www.mugge-dinn.de/kunst_basics/Bildanalyse-neu.htm

Du musst unterscheiden zwischen Angebot und Verkauf.

Viele alte Bilder werden mit einem zu hohen Mindestkauf- oder Sofort-Kaufen-Preis angeboten und bleiben dann aber unverkauft. Durch viele Erbschaften ist der Markt überschwemmt. Das Alter allein macht ein Bild nicht wertvoll. Gut verkaufen lässt sich nur, was von einem berühmten, meistens akademisch ausgebildeten Künstler stammt und auffallend "anders" ist als der Durchschnitt.

Vielen Dank für deine aufschlussreiche Antwort! es gibt aber auch massenhaft viele Gemälde die sich ohne Künstlernamen verkaufen. was sagst du dazu? ich denke nicht mehr dass es so ist. Aussehen und der Rahmen macht das Gemälde auch noch attraktiver. ich habe viele Gemälden gesehen die von einem unbekannten Künstler stammten und dennoch verkauft wurden mit der Bezeichnung : "zugeschrieben"

0

Was möchtest Du wissen?