Kundenschutzklausel Vermittlungsagentur

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2 Antworten

Einem Kunden kannst du gar nichts verbieten. Der besimmt selbt, mi wem er abschließen will.

Eine Agentur kann nur ihre Mitarbeiter gegenseitig verpflichten, keine Abwerbung zu betreiben. Das verhindet man am besten, indem man für Geschäften aus solchen Abwerbungen KEINE PROVISION zahlt.

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Kommentar von guterwolf
24.08.2012, 15:19

hier anscheinend nicht. Angeblich gerichtsfest....

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Das ist eine Ausschließlichkeiteklausel. Meistens steht dann weiter unten noch, dass die Agentur nicht verpflichtet ist, Dir Aufträge zu geben und Dich auszulasten. Wenn Du das unterschreibst, lieferst Du Dich auf Gedeih und Verderb der Agentur aus. Ich würde die Finger davon lassen. In wie weit so etwas sittenwidrig ist, weiß ich nicht - aber es behindert auf alle in der freien Berufsausübung. Du bist gegenüber der Agentur jederzeit in der Pflicht, hast aber keine Rechte. Das ist moderne Sklaverei.

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Kommentar von guterwolf
24.08.2012, 11:33

das mit den Aufträgen und Auslastung steht nicht drin. Das wurde auch nicht unterschrieben sondern automatisch bei Registrierung online muss man dies anerkennen.

Das mit der Behinderung in der freien Berufsausübung habe ich auch nachgelesen.

Es würde im Umkehrschluss ja heißen:

Firma X sucht einen Freiberufler. Fragt bei mehreren Agenturen an. Die bewusste Agentur bietet einem aber den Auftrag nicht an, aus welchen Gründen auch immer. Dafür kommt Agentur B und fragt an ob man den Auftrag von Firma X annehmen möchte.

Müsste man ja theoretisch sagen: nee, kann man nicht - kann man nur über Agentur sowieso buchen. Bei dieser hat aber zufälligerweise Firma X gerade nicht angefragt, also hat man keinen Auftrag und geht leer aus????

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