Kunde verlangt Freistellung in Photoshop mit PFADEN! Warum?

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6 Antworten

Hallo!

Dies hat mehrere Gründe:

  1. Freistellung über Pfade (Vektor) garantiert eine saubere glatte Kante.
  2. Freistellung mittels Zauberstab oder Radiergummi ergibt eine gepixelte Kante.
  3. Mit Zauberstab falsch markierte Bereiche sind nach dem Abspeichern unwiderruflich gelöscht.
  4. Vektorpfade können nachträglich leicht korrigiert werden, da das komplette Bild erhalten bleibt. Vektorpfad wird als Alpha-Kanal abgespeichert.

Der Kunde, bzw der nachfolgende Grafiker, der dann alles montiert, stellt die Bilder auf einen Hintergrund. Daher der Wunsch der Freistellung per Pfad.

Das deinem Kunden das selber alles nicht so bewusst ist, liegt in der Natur der Dinge. Er ist nur Auftraggeber, aber in den seltensten Fällen Fachmann oder Fachfrau.

LG Bernd

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Auswahl in Pfade umwandeln scheint zu gehen, habs aber noch nie gemacht: https://www.psd-tutorials.de/forum/threads/auswahl-in-pfad-umwandeln.118907/
Ob das dann aber so sauber wird, wie wenn man es von Hand macht?

ich finde es jedenfalls sehr schräg, dass der Kunde anscheinend nicht sagen kann, warum er das so  möchte. Was sagt er denn auf diese Frage?
Bekommt er die offenen Daten und will selbst nochmal rein arbeiten? Dann könnte er es ja gleich selbst machen, denn Pfade sind nun auch kein Hexenwerk, wenn er sich schon traut, überhaupt rein zu arbeiten.

Ganz ehrlich, ich hätte dem Kunden vermutlich so was gesagt wie "Sie stellen mich ein, weil ich meinen Job gelernt habe, also lassen Sie ihn mich auch so machen, wie ich ihn gelernt habe."

Auf die Sache mit dem Mehraufwand wurde ja schon eingegangen. Ich würde einfach einen KV mit beiden Versionen machen und dann kann er es sich selbst aussuchen, ob es ihm das wert ist.

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Kommentar von MiaSidewinder
24.02.2017, 13:15

P.S. Auswahlen (von Zauberstab etc) kann man ja auch als Auswahl oder Ebenenmaske speichern und im Nachhinein ändern. Es ist also nicht destruktiv. Ist das vielleicht die Sorge des Kunden?

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Ich vermute mal, dass er gehört hat, dass ("gezeichnete") Pfade/Vektoren unendlich verlustfrei skalierbar sind, und automatisch denkt dass das auch passiert, wenn man mit Pfaden freistellst? (was natürlich ein Irrglaube ist) Sonst seh ich da nämlich auch null Sinn dahinter, außer dass es unnötig kompliziert wird....

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Mit etwas Übung kann man auch mit Pfaden recht zügig freistellen, kommt aber immer auf die Komplexität des Objekts an. Zauberstab oder Kanäle sind schneller, aber Pfade können im nachhinein noch bearbeitet werden. Neben dem Tab zu den Ebenen und Kanälen gibt es noch einen Tab mit dem Pfaden. Dort wird gerade bearbeitete Pfad als Arbeitspfad gespeichert. 

Wenn du die PSD Dateien an den Kunden gibts, kann er noch Änderungen vornehmen. Vielleicht ist das der Grund.

Auswahlen können glaube ich in Pfade umgewandelt werden und umgekehrt.

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Kann er doch gerne haben, nur muss er dann eben dem Aufwand entsprechend bezahlen. Wenn du nach Stunden abrechnest, ist das doch ein super Geschäft für dich.

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Kommentar von exxonvaldez
24.02.2017, 12:15

Genau das!

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Kommentar von SM500
24.02.2017, 12:55

Der Kunde ist schon bereit den Aufwand zu bezahlen, nun möchte er aber den genauen Aufwand und den Endpreis vorher wissen und den kann ich mangels Erfahrung nicht exakt einschätzen... 

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Ich würde einfach ein Beispiel machen, mi ner Ebenenmaske.

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